Das Wohlbefinden der Beschäftigten und Studierenden liegt uns am Herzen. Wohlbefinden ist etwas Individuelles. Jede*r braucht etwas anderes, um einen gesunden Umgang mit sich selbst und seiner/ ihrer Umwelt zu finden.
Ein Spaziergang mit Freund*innen, Stretch-Pausen, ein Workout zu Hause, oder das Ausprobieren einer neuen Sportart im Hochschulsport – Bewegung hält nachweislich nicht nur fit, sondern fördert psychisches Wohlbefinden und das soziale Miteinander. Hierfür gibt es an der Universität verschiedene Bewegungsangebote.
Connect
Soziale Beziehungen sind grundlegend für unser Wohlbefinden und senken das Risiko für psychische Erkrankungen. Die Universität bietet zahlreiche Anlaufstellen und Gelegenheiten soziale Kontakte zu knüpfen und zu pflegen: Fachschaften, studentische Initiativen, oder die gemeinsame Pausen mit Kommiliton*innen und Kolleg*innen u.v.m.!
Eat well
Eine ausgewogene Ernährung beeinflusst Gesundheit und Wohlbefinden maßgeblich. Die Mensen und Cafeterien an der Universität bieten hierfür vielfältige Optionen, darunter auch das tägliche MensaVital – Essen oder das RettIch-Regal – ein Abgabe- und Mitnahmeort für gerettete Lebensmittel.
Be relaxed
Um Herausforderungen im Alltag souverän begegnen zu können, ist es wichtig für sich selbst Wege zur Entspannung zu finden und seine Ressourcen für den Umgang mit Stress zu stärken. Grundlegend hierfür ist das bewusste Wahrnehmen von dem, was um uns herum passiert und wie wir uns fühlen. Um Ressourcen zu stärken, können z.B. bewusste Auszeiten und Entspannungsübungen oder das Aufsuchen von Wohlfühlorten hilfreich sein.
Keep learning
Lebenslanges Lernen ist essentiell für die persönliche Entwicklung und die mentale Gesundheit. Unabhängig vom Alter ist Lernen mit erhöhter Lebenszufriedenheit und Selbstbewusstsein verbunden. An der Universität als Lernort gibt es neben Vorlesungen und Seminaren viele weitere Möglichkeiten, Neues zu lernen und sich weiterzuentwickeln.
Get and give
Gemeinschaftsorientiertes Verhalten – wie Helfen, Teilen und Geben – hilft dabei, das Selbstwertgefühl zu steigern und sich gut zu fühlen. An der Universität gibt es vielfältige Möglichkeiten, sich einzubringen aber auch Hilfe zu bekommen. Z.B. durch Beratungsangebote oder durch das Engagement bei verschiedenen Initiativen
Das mittlerweile international verbreitete Konzept “five ways to wellbeing” wurde 2008 im Auftrag des Foresight-Programms der britischen Regierung von der New Economics Foundation (NEF) als Tool zur Verbesserung der mentalen Gesundheit und Wellbeing in der Gesamtbevölkerung entwickelt. In unserer Kampagne haben wir uns an diesen Five Ways orientiert und an die (Wellbeing-) Angebote der Universität Tübingen, auch mit Blick auf die Ziele einer Nachhaltigen Entwicklung, angepasst und erweitert.
Das Projekt: Wellbeing@Uni Tübingen
Wohlbefinden und Nachhaltige Entwicklung
Bei einem universitätsweitem Vernetzungstreffen im Mai 2023 zum Thema „Kultur der Nachhaltigkeit an der Uni Tübingen“ – organisiert vom Forschungsprojekt KuNaH und dem Kompetenzzentrum für Nachhaltige Entwicklung - wurde unter anderem das Thema „Mental Health“ bzw. das umfassender formulierte Themenfeld „Wohlbefinden“ (wellbeing) von den teilnehmenden Universitätsangehörigen als besonders relevant identifiziert und bearbeitet.
Nachhaltiger Entwicklung gemäß UN liegt eine Gerechtigkeitsidee zu Grunde: Inter- und intragenerationelle Gerechtigkeit sowie Priorität der Grundbedürfnisse der Ärmsten ohne die Mitwelt zu zerstören (vgl. Brundtland Bericht, 1987, Agenda 21, 1992, SDGs/Agenda 2030, 2015). In diesem Sinne sind auch die Erhaltung und Ermöglichung von Gesundheit ein zentrales Ziel Nachhaltiger Entwicklung und in gewisser Weise auch Voraussetzung für weiteres nachhaltiges Handeln.
Das Projekt leistet einen Beitrag zu den 17 Nachhaltigkeitszielen der UN: Good Health and Wellbeing. Promote Mental Health.
Das Projekt Wellbeing@Uni-Tübingen wurde als Realexperiment vom KuNaH -Projekt initiiert und gemeinsam mit den untenstehenden Kooperationspartnern umgesetzt. In diesem Rahmen ist diese Seite entstanden. Sie soll den Zugang zu bedarfsorientierten Angeboten erleichtern und damit zu einer Kultur der Nachhaltigkeit im Hinblick auf das individuelle als auch kollektive Wohlbefinden in der alltäglichen Hochschulpraxis beitragen.