Uni-Tübingen

Aktuelles


Die Frauenvollversammlung fand am 01. Oktober 2019 in der Neuen Aula statt.

Thema der diesjähringen Frauenvollversammlung war "Entgelt(un)gleichheit".

Nach dem Grußwort unseres Kanzlers, Herrn Dr. Andreas Rothfuß, der in seiner Rede auch auf die Problematik der Hochschulunterfinanzierung zu sprechen kam, und der Begrüßung durch die Beauftragte für Chancengleichheit Christine Glauder sowie ihrer Stellvertreterin Ingrid Hoch referierte Frau Neubert-Wirtz unter dem prägnant-witzigen Titel "Warum nicht gleich?" zum Hauptthema. Statistische Auswertungen belegten die (immer noch) signifikanten Unterschiede in der Entlohnung von Frauen und Männern. Frau Edeltraud Walla von der Universität Stuttgart erläuterte an ihrem persönlichen Fall, wie sie bereits seit Jahrzehnten - unerklärlicherweise weiterhin erfolglos - gegen die offensichtliche Diskriminierung in der Bezahlung Ihrer Tätigkeit kämpft: Trotz gleicher Arbeit als Schreinermeisterin verdient Frau Walla deutlich weniger als ihr männlicher Kollege. Frau Walla war bereits mehrfach in Talkshows eingeladen, um über ihren grotesken Fall zu sprechen. Lesen Sie hierzu auch den Artikel in der EMMA:

Edeltraud Walla: Die Entschlossene

Frau Neubert-Wirtz kam auf die aktuelle Gesetzeslage sowie Entwicklungen und den politischen Diskurs zum Thema Gendergerechtigkeit und Entgeltungleichheit zu sprechen. Es schloss sich eine lebhafte Diskussion zu dem Thema an, die aufzeigte, wie brisant und (leider) aktuell das Thema bei den Kolleginnen der Universität Tübingen ist.

Unterstützen Sie die Fraueninitiative für eine gerechte Mütterrente!

Die Verbesserung der sogenannten Mütterrente wurde am 23. Mai 2014 vom Deutschen Bundestag als Teil des Rentenpakets beschlossen und ist am 01. Juli 2014 in Kraft getreten. Darin wird Frauen, deren Kinder vor 1992 geboren wurden, je Kind ein Extra Rentenpunkt gut geschrieben. Zusätzlich zu dem einen Punkt den sie je Kind bereits haben. Klingt gut? Nein, da Frauen für Kinder die nach 1992 geboren wurden 3 Rentenpunkte bekommen.

Alle Mütter sind also offensichtlich nicht gleich? Nein! Unterstützen Sie, liebe Kolleginnen, die Fraueninitiative für eine gerechte Mütterrente, um diese Ungleichbehandlung abzustellen!

Den Aufruf dazu finden Sie hier.
Informationen sind außerdem unter folgendem Link verfügbar