Uni-Tübingen

Buchreihe RessourcenKulturen

Mit der Buchreihe RessourcenKulturen ist ein Publikationsmedium für die Ergebnisse der Forschungen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Sonderforschungsbereich SFB 1070 RessourcenKulturen an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen entstanden. Vorrangig wird dies Dissertationen, andere monographische Schriften und Tagungsbände umfassen. Zur Gewährleistung der Einhaltung allgemeiner Standards der Qualitätssicherung werden alle Bände einem internationalen Peer-Review Verfahren unterzogen.

Mit ihren Bänden spiegelt die Reihe die Fachbreite und interdisziplinäre Kooperation des SFB wider, die aus Archäologien (Ur- und Frühgeschichte, Archäologie des Mittelalters, Vorderasiatische Archäologie, Biblische Archäologie, Klassische Archäologie und Naturwissenschaftliche Archäologie), Empirischer Kulturwissenschaft, Ethnologie, Geographie, Geschichtswissenschaften und Historischen Philologien (Klassische Philologie, Vorderasiatische Philologie) besteht.

Um eine möglichst weite Verbreitung der Ergebnisse des SFB zu gewährleisten, ist neben dem Druck der Werke bewusst auch die Publikationsform des OpenAccess gewählt worden. Die Bände können über die Website der Tübinger Universitätsbibliothek eingesehen werden und stehen dort zum Download zur Verfügung.

Open Access Download der Reihe RessourcenKulturen auf dem Publikationsportal der UB Tübingen

Bestellungen für die Print-Ausgaben der Reihe RessourcenKulturen bei ProBusiness per Email über unispam prevention@pro-business.de (In Kürze steht die Homepage von ProBusiness wieder voll zur Verfügung)

 

Kontakt zur Redaktion

Uwe Müller: u.w.muellerspam prevention@gmx.de

Marion Etzel: marion.etzelspam prevention@uni-tuebingen.de

 


Reihe RessourcenKulturen auf der Leipziger Buchmesse 17. Stand: Book on Demand

 

 


Bisher erschienene Bände

Jan Johannes Miera, Ur- und frühgeschichtliche Siedlungsdynamiken zwischen Gunst- und Ungunsträumen in Südwestdeutschland. Landschaftsarchäologische Untersuchungen zur Baar und den angrenzenden Naturräumen des Schwarzwaldes und der Schwäbischen Alb. RessourcenKulturen 10 (Tübingen 2020).

ISBN (Print): 978‐3‐947251‐17‐9
ISBN (Online): 978‐3‐947251‐18‐6
Sprache: Deutsch
Seiten: 644

Informationen zum Band und PDF-Download:

https://publikationen.uni-tuebingen.de/xmlui/handle/10900/104442

Die Untersuchung von Mensch-Umwelt-Beziehungen gehört zu den Schwerpunkten der siedlungs- und landschaftsarchäologischen Forschung. Ur- und frühgeschichtliche Siedlungsdynamiken zwischen Gunst- und Ungunsträumen werfen eine Reihe von Fragen hinsichtlich der auslösenden Faktoren für die Erschließung und Wahrnehmung bzw. Nutzung von Landschaften mit unterschiedlichen agrarwirtschaftlichen Voraussetzungen auf. Im Fokus der vorliegenden Arbeit stehen eine theoretische und methodische Auseinandersetzung mit diesem Themenkomplex innerhalb der deutschsprachigen Prähistorischen Archäologie sowie eine Untersuchung von ur- und frühgeschichtlichen Siedlungsdynamiken anhand eines Fallbeispiels aus dem südwestdeutschen Raum. Ausgehend von einer archäologischen Quellenkritik werden mittels Geographischer Informationssysteme (GIS) Veränderungen in der Landnutzung auf der Baar und in angrenzenden Naturräumen der Südostabdachung des Mittleren Schwarzwaldes sowie der Schwäbischen Alb erfasst und mit Erkenntnissen aus anderen Untersuchungsregionen diskutiert. Die Datenbasis umfasst 1826 Fundstellen aus der Zeit vom Paläolithikum bis zum Ende des Hochmittelalters und wird durch AMS-Radiokarbondatierungen von Holzkohleproben und OSL-Datierungen von Sedimentproben aus Kolluvien ergänzt. Die Synthese dieser archäologischen und bodenkundlichen Daten ermöglicht es, die wechselnde Erschließung und Konzeptualisierung der Baar, des Schwarzwaldes und der Schwäbischen Alb zu erfassen. Durch die Berücksichtigung von theoretischen Ansätzen aus der Anthropologie und Geographie werden alternative Perspektiven für den archäologischen Umgang mit Gunst- und Ungunsträumen aufgezeigt.


Jesse Michael Millek, Exchange, Destruction, and a Transitioning Society. Interregional Exchange in the Southern Levant from the Late Bronze Age to the Iron I. RessourcenKulturen 9 (Tübingen 2019).

ISBN (Print): 978‐3‐947251‐10‐0
ISBN (Online): 978‐3‐947251‐11‐7
Sprache: Englisch
Seiten: 363


Informationen zum Band und PDF-Download:

https://publikationen.uni-tuebingen.de/xmlui/handle/10900/95107

The end of the Late Bronze Age ca. 1200 BC in the Eastern Mediterranean is traditionally viewed as an end point. Great empires collapsed, prominent cities were destroyed, interregional exchange disappeared, and writing systems were all but lost in most of the Eastern Mediterranean. The goal of this volume is to examine one key aspect of the transition from the Late Bronze Age to the Iron I in the Southern Levant, the development and changes in interregional exchange both over time and regionally.

Twelve non-local types of material culture were collected into a database in order to track the development of interregional exchange over the course of the LBA to the Iron I. With this data, this volume explores what affect, if any, did changes in interregional exchange have on the ‘collapse’ of the LBA societies in the Southern Levant. Another key aspect of this work is an examination of the supposed wave of destruction which took the Southern Levant by storm to see if these events might have affected trade and contributed to the transitions during the end of the LBA into the Iron I. In all this work seeks to understand what changes took place in interregional exchange, how might destruction have affected this, and was this the cause for the transition to the Iron I.


Bianka Nessel/Daniel Neumann/Martin Bartelheim, Bronzezeitlicher Transport. Akteure, Mittel und Wege. RessourcenKulturen 8 (Tübingen 2018).

ISBN (Print): 978‐3‐947251‐04‐9
ISBN (Online): 978‐3‐947251‐05‐6
Seiten: 410
Sprache: Deutsch und Englisch

Informationen zum Band und PDF-Download:

https://publikationen.uni-tuebingen.de/xmlui/handle/10900/85332

Weiträumige Kontaktnetzwerke sorgen für Verbreitung und Transfer von Wissen und Gütern sowie von kulturellen Werten. Der Transport von Lasten und Menschen kann als einer der wichtigsten Eckpfeiler solcher Austauschsysteme gesehen werden. Daher dürften die Suche nach Transportmöglichkeiten und die Entwicklung geeigneter Vehikel in der menschlichen Gedankenwelt seit jeher fest verankert sein. Die hier vorliegenden Beiträge basieren auf den Vorträgen der Tagung „Transporte, Transportwege und Transportstrukturen“ der Arbeitsgemeinschaft Bronzezeit und des Sonderforschungsbereiches 1070 RessourcenKulturen. Sie fassen im archäologischen Befund der Bronzezeit vorhandene Evidenzen zu Transportwegen und -fahrzeugen sowie Aussagen zu Infrastruktur nicht nur zusammen, sondern ergänzen diese um zahlreiche wissenswerte Aspekte.

Was können diese Befunde über die Transportvehikel und ihre Bedeutung aussagen? Welche Eigenschaften wiesen diese auf? Handelt es sich bei den Fundstücken um abgenutzte oder mutwillig zerstörte Fahrzeuge bzw. Teile von solchen? Welche Implikationen auf technologischer und sozialer Ebene lassen sich mit den Befunden verbinden? Wie muss man sich die bronzezeitliche Infrastruktur in unterschiedlichen Regionen vorstellen? Inwiefern bildeten Verkehrswege und Austausch eine Ressource? Der detaillierten Beantwortung dieser Fragen ist dieser Band gewidmet, woraus eine übergreifende Zusammenschau von Funden, Befunden und Theorien entstanden ist.


Marco Krätschmer/Katja Thode/Christina Vossler-Wolf: Klöster und ihre Ressourcen. Räume und Reformen monastischer Gemeinschaften im Mittelalter. RessourcenKulturen 7 (Tübingen 2018).


ISBN (Print): 978‐3‐946552‐23‐9
ISBN (Online): 978-3-946552-24-6
Seiten: 120 
Sprache: Deutsch und Englisch

 

Informationen zum Band und PDF-Download:

https://publikationen.uni-tuebingen.de/xmlui/handle/10900/84933

Zum Aufbau und Erhalt sowie zur Erfüllung ihrer sozialen, politischen, ökonomischen und liturgischen Aufgaben und Pflichten bedurften und nutzten monastische Gemeinschaften im Mittelalter eine Vielzahl an Ressourcen. Dabei spielten nicht nur natürliche Rohstoffe wie Wasser, Holz und Stein eine Rolle, sondern auch immaterielle Ressourcen wie Spiritualität, Bildung und soziale Beziehungen.

In dem vorliegenden Tagungsband zeigen Archäologen, Historiker und Kunsthistoriker in detaillierten Studien die Relevanz dieser Ressourcen im klösterlichen Kontext auf. In drei Sektionen wird nach ihrer Bedeutung bei der Nutzung von Räumen, der Umsetzung von Reformen, aber auch nach den ökonomischen Zwecken gefragt und das Spannungsverhältnis zwischen Kloster und Außenwelt beleuchtet.


Martin Bartelheim/Primitiva Bueno Ramírez/Michael Kunst (Hrsg.), Key Resources and Sociocultural Developments in the Iberian Chalcolithic. RessourcenKulturen 6 (Tübingen 2017).

ISBN: 978-3-946552-12-3

Sprache: Englisch

Seiten: 312

 

Informationen zum Band und PDF Download:

https://publikationen.uni-tuebingen.de/xmlui/handle/10900/78339

Die extremen geographischen und klimatischen Unterschiede auf der Iberischen Halbinsel schaffen regional sehr unterschiedliche Bedingungen. In wie weit sind diese für die heterogene soziale und kulturell Entwicklung in verschiedenen Gegenden verantwortlich, die während des 3. Jtsd. v. Chr. sichtbar werden? Um eine Antwort auf diese Frage zu ermöglichen ist es notwendig die relevanten Ressourcen zu identifizieren und zu klären, wie diese Ressourcen bewertet wurden.

Dieser Band untersucht und rekonstruiert umfassend die Dynamiken und die Vielfalt der sozio-kulturellen Manifestationen auf der Iberischen Halbinsel in ihrem Verhältnis zur Ressourcenverwendung während des Chalkolithikums. In allgemeinen Überblicken und detaillierten Studien zur Verwendung von Infrastruktur, Rohmaterialien oder sozialen Beziehungen wird versucht Schlüsselressourcen als Faktoren in diesen Prozessen zu identifizieren.


Anke K. Scholz/Martin Bartelheim/Roland Hardenberg/Jörn Staecker (Hrsg.), ResourceCultures. Sociocultural Dynamics and the Use of Resources – Theories, Methods, Perspectives. RessourcenKulturen 5 (Tübingen 2017).

ISBN: 978-3-946552-08-6

Sprachen: Englisch und Deutsch

Seiten: 298

 

Informationen zum Band und PDF Download:
https://publikationen.uni-tuebingen.de/xmlui/handle/10900/74124

Dieser Band vereint die Beiträge zu den internationalen, interdisziplinären Konferenzen ‘Developments – Movements – Valuations’ vom 6. bis 9. November 2014 und ‘ResourceCultures – Theories, Methods, Perspectives’ vom 16. bis 19. November 2015, die von dem Sonderforschungsbereich SFB 1070 RessourcenKulturen in Tübingen durchgeführt wurden. Er beinhaltet umfassende Artikel zu Theorien, Methoden und Konzepten zur Erforschung von RessourcenKulturen, wobei die diachrone und interdisziplinäre Herangehensweise, die den SFB auszeichnet besonders betont wird. International anerkannte Fachleute verschiedener Disziplinen stellen Fallstudien der Erforschung von RessourcenKulturen vor, deren zeitlicher Rahmen vom Beginn der Menschheitsgeschichte bis zur Gegenwart reicht. Dies verdeutlicht die die Vielzahl von Facetten deren Studium die Betrachtung von „Ressourcen“ als Analysekategorie erlaubt.


Roland Hardenberg (Hrsg.), Approaching Ritual Economy. Socio-Cosmic Fields in Globalised Contexts. RessourcenKulturen 4 (Tübingen 2016).

ISBN: 978-3-946552-06-2

Sprache: Englisch

Seiten: 308


Informationen zum Band und PDF Download

https://publikationen.uni-tuebingen.de/xmlui/handle/10900/73957

Dieses Buch führt das Konzept der „Sozio-kosmischen Felder“ zur Erforschung von Dynamiken ein, die aus der Konfrontation lokaler und globaler Werte entstehen. Die Beiträge zu diesem Band beinhalten Fallstudien aus Georgien, Indien, Iran, Kirgisistan und Tadschikistan. Jeder der Artikel beruht auf intensiver Feldforschung und beleuchtet vor allem bestimmte Formen von Austausch und Versorgung: die Zubereitung heiliger Speisen (Mahaprasad) in Puri (Indien), lokale Heilmethoden für Kinderkrankheiten (Kirene) in Kirgisistan, religiöse Stiftungen (Vaqf) in Mashdad (Iran), den Bau neuer religiöser Schulen (Madrassa) im Norden Kirgisistans, die Verbreitung göttlichen Segens (Baraka) in Tadschikistan, Handels- und Kreditbeziehungen (Karis) in Tadschikistan, die Erneuerung von Gottheiten (Nabakalebara) in Odisha (Indien), die Feste heimkehrender Pilger (Hajji) im Süden Kirgisistans sowie Formen von Konsum und Moral (zneoba) in orthodoxen Familien Georgiens. Alle Autoren untersuchen wie diese Formen von Austausch und Versorgung Verbindungen und Verknüpfungen zwischen dem sozialen und dem kosmischen Feld erschaffen.


Thomas Knopf, Ressourcennutzung und Umweltverhalten prähistorischer Bauern. Eine Analyse archäologischer und ethnographischer Untersuchungen. RessourcenKulturen 3 (Tübingen 2016).

ISBN: 978-3-946552-04-8

Sprache: Deutsch

Seiten: 393

 

Informationen zum Band und PDF Download

https://publikationen.uni-tuebingen.de/xmlui/handle/10900/73941

Die Ur- und Frühgeschichtliche Archäologie erforscht den Umgang des Menschen mit seiner Umwelt in erster Linie mit naturwissenschaftlichen Methoden. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse erlauben es vor allem, Aussagen über die Wirtschaftsweise zu treffen. Ungleich schwerer ist es, auf die soziokulturellen Ursachen bzw. die Verflechtung von Ökonomie, Sozialstruktur, Religion usw. bei der Ressourcennutzung zu schließen. Diese Arbeit legt eine systematische Sammlung und vergleichende Auswertung archäozoologischer und archäobotanischer sowie ethnographischer Befunde und daraus abgeleiteter Aussagen zum Umweltverhalten bäuerlich wirtschaftender Menschen vor. Mit einem komparativen und analogischen Ansatz sowie einem generellen Modell werden Möglichkeiten der Deutung und wahrscheinliche Verknüpfungen von Umwelt, Ökonomie und Kultur aufgezeigt.


Frerich Schön/Hanni Töpfer (Hrsg.), Karthago Dialoge. Karthago und der punische Mittelmeerraum - Kulturkontakte und Kulturtransfers im 1. Jahrtausend vor Christus, RessourcenKulturen 2 (Tübingen 2016).

ISBN: 978-3-946552-02-4

Sprachen: Englisch, Französisch und Deutsch

Seiten: 344

Informationen zum Band und PDF Download
https://publikationen.uni-tuebingen.de/xmlui/handle/10900/72648

Dieser Sammelband gibt Einblicke in aktuelle Forschungen zu den vielschichtigen und wechselseitigen kulturellen Austauschbeziehungen im zentralen Mittelmeerraum des ersten Jahrtausends v. Chr. Ausgehend von der punischen Metropole Karthago untersuchen die Autoren anhand archäologischer und historischer Quellen Kulturkontakte und Kulturtransfers in den punischen Siedlungsgebieten. Im Fokus stehen die vielfältigen Dynamiken und Prozesse des Austauschs zwischen Puniern und ihren Nachbarn in Tunesien, auf Sizilien und Sardinien sowie dem phönizischen Mutterland. Die hier gesammelten Aufsätze präsentieren die Ergebnisse des internationalen Workshops „Karthago Dialoge“, der im November 2013 am Institut für Klassische Archäologie der Eberhard-Karls-Universität in Tübingen stattfand.


Raiko Krauss/Harald Floss (Hrsg.), Southeast Europe before Neolithisation. Proceedings of the International Workshop within the Collaborative Research Centres SFB 1070 “RessourcenKulturen”, Schloss Hohentübingen, 9th of May 2014. RessourcenKulturen 1 (Tübingen 2016).

ISBN: 978-3-946552-01-7

Sprache: Englisch

Seiten: 222

 

Informationen zum Band und PDF-Downlad

https://publikationen.uni-tuebingen.de/xmlui/handle/10900/69347

Dieser Band gibt einen Einblick in den derzeitigen Stand der archäologischen Forschung in Südosteuropa und der angrenzenden Gebiete. Der chronologische Rahmen erstreckt sich vom Aurignacien bis zum Beginn des Neolithiums. In zehn Beiträgen stellen führende Autoren spezielle Aspekte in Regionen wie der Ägäis, den Karpaten, Westanatolien bis hin zur Apenninhalbinsel und Zentraleuropa vor. Das Buch enthält die Beiträge zu einem internationalen Workshop im Mai 2014 in Tübingen, im Rahmen des Sonderforschungsbereiches 1070 RessourcenKulturen.


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