Uni-Tübingen

ERASMUS+


Informationen zum Programm ERASMUS+

Das ERASMUS+ Programm dient der Förderung der Studierendenmobilität und der Zusammenarbeit im Bereich der allgemeinen Bildung und der Hochschulbildung. Es bietet Studierenden die Möglichkeit eines Auslandsaufenthaltes an einer europäischen Partnerhochschule

  • in einem der 28 Mitgliedstaaten der Europäischen Union: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, den Niederlanden, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ungarn und Zypern
  • in den EFTA-Ländern: Island, Liechtenstein, Norwegen
  • mit der Schweiz gelten derzeit Sonderkonditionen außerhalb des Erasmus-Programms; bitte erkundigen Sie sich im Erasmus-Büro
  • im assoziierten Staat aus Osteuropa: Türkei.

ERASMUS+ Austauschbeziehungen beruhen auf fachspezifischen Vereinbarungen zwischen den Fachbereichen bzw. Instituten der Eberhard Karls Universität mit Fachbereichen ausländischer Partnerhochschulen. Individuelle Bewerbungen ohne Bindung an diese Abkommen sind nicht möglich.

Die Vereinbarungen innerhalb einer ERASMUS+ Partnerschaft umfassen in der Regel:

Die Universität Tübingen ist im Besitz der European Charter for Higher Education (ECHE), die zur Teilnahme am Programm berechtigt und zur Umsetzung der Erklärung zur Hochschulpolitik verpflichtet.

Ausführliche Informationen zum Programm finden Sie im aktuellen ERASMUS+ Leitfaden und auf der Website des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) als ERASMUS+ Nationalagentur.

Die Programmgeneration ERASMUS+ (2014-2020) hat die vorangehenden LLP-Programme ersetzt. Die Universität Tübingen ist im Besitz der 'European Charter for Higher Education (ECHE)', die zur Teilnahme am Programm berechtigt und zur Umsetzung der Erklärung zur Hochschulpolitik verpflichtet.

Die ausführlichen Informationen zum Programm finden Sie im aktuellen ERASMUS+ Leitfaden und auf der Website des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) als ERASMUS+ Nationalagentur in Deutschland.

Ansprechpartner und Sprechzeiten im Erasmus-Büro des Dezernats für Internationale Angelegenheiten

Bewerbungsverfahren für Studienaufenthalte an ERASMUS+ Partnerhochschulen

1. Auswahl der Gastuniversität

nteressenten sollten sich - je nach Fachbereich - ca. 9-12 Monate vor Beginn des geplanten Auslandsaufenthaltes mit den Fachkoordinator/inn/en des jeweiligen Fachbereichs in Verbindung setzen, um die Fristen der Nominierung und Bewerbung (Antrag auf Zulassung und Unterkunft an der Gasthochschule) zu erfahren:

Liste der ERASMUS+ Partnerhochschulen und der Fachkoordinator/inn/en

Da die Anzahl der ERASMUS+ Plätze begrenzt ist, bedarf es bestimmter Kriterien, um eine Auswahl unter den Bewerbern zu treffen. Die Selektionskriterien umfassen fachspezifische Kenntnisse, Sprachkompetenz, Studienvorhaben, persönliche Motivation etc.. Diese werden von den jeweiligen Fachkoordinator/innen festgelegt.

2. Bewerbung an der Gastuniversität

Nachdem Sie in Tübingen für einen Platz im ERASMUS+ Programm ausgewählt wurden, erfolgt die Nominierung an der Gastuniversität (durch Ihre/n Fachkoordinator/in). Bitte beachten Sie, dass die endgültige Entscheidung über Ihre Zulassung oder Ablehnung von der Partneruniversität getroffen wird. In den meisten Fällen werden die Nominierungen jedoch akzeptiert (solange die vereinbarte Zahl von Plätzen für Studierende nicht überschritten wird).

Sie selbst sind dafür verantwortlich, dass Ihre Unterlagen vollständig vorliegen. Nehmen Sie im Zweifelsfall Kontakt mit Ihre/m/r Fachkoordinator/in auf.

Die Bewerbung besteht i.d.R. aus 3 Teilen:

  • Online Bewerbungsformular
  • Datenabschrift / Transcript of Records
  • Studienvertrag / Learning Agreement

3. Beantragung des Mobilitätsstipendiums

Nachdem die Bewerbung an der Gasthochschule erfolgreich war, müssen Sie im Erasmus+ Büro des Dezernats V den

Online-Antrag für das ERASMUS+ Mobilitätsstipendium stellen.

  • Für Aufenthalte im Wintersemester: bis 30.06. (Portalöffnung ab ca. Mitte Mai)
  • Für Aufenthalte im Sommersemester: bis 30.11. (Portalöffnung ab ca. Mitte Oktober)

Folgende Unterlagen müssen Sie anschließend zur Vervollständigung des Antrags noch im Original einreichen (ERASMUS+ Büro, Wilhelmstraße 9, 1. OG, Zi. 109c: Frau Kurz/ Frau Mayer):

  • Online Antragsformular (ausgedruckte Version), von Ihnen und Fachkoordinator/in unterschrieben
  • Grant Agreement (2-fach ausgedruckte Version), von Ihnen unterschrieben

Zu einem späteren Zeitpunkt (der Ihnen per Mail mitgeteilt wird) bitten wir Sie dann, zur Abholung des Grant Agreements im ERASMUS+ Büro vorbeizukommen.

4. Hinweise zur Auszahlung des Mobilitätsstipendiums

ie Höhe des ERASMUS+ Mobilitätsstipendiums ergibt sich aus dem der Universitätskasse zugewiesenen Gesamtbetrag der Europäischen Kommission und der jeweiligen Ländergruppe des Ziellandes:

  • Gruppe 1: Dänemark, Finnland, Irland, Island, Liechtenstein, Luxemburg, Norwegen, Schweden, Vereinigtes Königreich
  • Gruppe 2: Belgien, Frankreich, Griechenland, Italien, Malta, Niederlande, Österreich, Portugal, Spanien, Zypern
  • Gruppe 3: Bulgarien, Estland, Kroatien, Lettland, Litauen, EJR Mazedonien, Polen, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Türkei, Tschechische Republik, Ungarn

Förderraten pro Monat:

  • Gruppe 1 = 420 €
  • Gruppe 2 = 360 €
  • Gruppe 3 = 300 €

Das Mobilitätsstipendium wird für max. 120 Tage (1 Semester Aufenthalt) bzw. 240 Tage (2 Semester) ausgezahlt. Zu Beginn des Aufenthalts werden 80% des errechneten Gesamtstipendienbetrags ausgezahlt. Die restlichen 20% werden nach der Rückkehr ausgezahlt, nachdem Sie alle erforderlichen Dokumente im ERASMUS+ Büro eingereicht bzw. im Mobility Online Portal hochgeladen haben. Nicht vollständig oder verspätet eingereichte Dokumente können Rückforderungen eines Teils oder des gesamten Stipendiums zur Folge haben.

Vor Beginn des Auslandsaufenthalts erhalten die Studierenden eine schriftliche Benachrichtigung über die Bewilligung, den Förderungszeitraum und die Höhe des Zuschusses. Dieser wird nach Möglichkeit innerhalb von 30 Tagen nach Unterzeichnung des Stipendienvertrags ('Grant Agreement') auf das dort angegebene Konto überwiesen.

Die für das Mobilitätsstipendium erforderlichen Bankangaben werden über eine gesicherte Leitung in die Datenbank geschrieben. Sie erscheinen aus Datenschutzgründen nicht auf dem Ausdruck des Bewerbungsbogens.

Die Verpflichtung zur Zahlung von festen Länderpauschalen seitens der EU kann bewirken, dass nicht alle Studierenden gefördert werden können. In diesem Fall wird ein Ranking nach bestimmten Kriterien (Notendurchschnitt, Sprachkenntnisse, Motivation u.a.) erstellt. Es besteht kein Rechtsanspruch auf den Erhalt des ERASMUS+ Mobilitätsstipendiums oder auf eine bestimmte Förderhöhe.

ERASMUS+ Aufenthalte in Partnerländern außerhalb der EU

Kontakt: Dr. Antonino Spinelli (a.spinellispam prevention@verwaltung.uni-tuebingen.de)

Es bestehen ERASMUS+ Abkommen mit folgenden nicht-EU Partnerhochschulen:

Belarus

  • Belarussian State University, Minsk
  • Universität Gomel
  • Universität Mogilev

Fachbereich: Geschichte
Studierendenmobiliät: nein 
Lehrendenmobilität: ja
Kontakt: 
Prof. Dr. Ellen Widder (ellen.widderspam prevention@uni-tuebingen.de)
PD Dr. habil. Olga Keller (olga.kellerspam prevention@uni-tuebingen.de)

Bosnien-Herzegowina

Universität Sarajevo

Fachbereich: Islamische Theologie
Studierendenmobilität: ja
Lehrendenmobilität: ja
Kontakt: 
Almedina Fakovic, MA
almedina.fakovicspam prevention@zith.uni-tuebingen.de

Chile

  • Universidad Alberto Hurtado, Santiago
  • Pontificia Universidad Católica de Chile, Santiago

Fachbereich: Philosophie, Soziologie
Studierendenmobiliät: nur PhD 
Lehrendenmobilität: ja
Kontakt: 
Ana-Silvia Munte exchangespam prevention@philosophie.uni-tuebingen.de
Dr. Laia Sánchez (Soziologie) laia.sanchez-guerrerospam prevention@ifsoz.uni-tuebingen.de

Georgien

  • Ilia State University, Tiflis

Fachbereich: Germanistik
Studierendenmobiliät: ja 
Lehrendenmobilität: ja
Kontakt: 
Prof. Dr. Dorothee Kimmich dorothee.kimmichspam prevention@uni-tuebingen.de

Kanada

  • University of Toronto

Fachbereich: Slavistik, Osteuropäische Geschichte, Empirische Kulturwissenschaften
Studierendenmobiliät: ja
Lehrendenmobilität: ja
Kontakt: 
Prof. Dr. Schamma Schahadat (schamma.schahadatspam prevention@uni-tuebingen.de)
Prof. Dr. Monique Scheer (monique.scheer[at]uni-tuebingen.de)

Ausschreibung

Israel

  • University of Haifa

Fachbereich: Alle Fächer
Studierendenmobiliät: ja 
Lehrendenmobilität: ja
Kontakt: 
Dr. Antonino Spinelli (a.spinellispam prevention@verwaltung.uni-tuebingen.de)

Bewerbungsverfahren

Serbien

  • Universität Belgrad

Fachbereich: Philosophie, Informatik
Studierendenmobiliät: ja
Lehrendenmobilität: ja
Kontakt: 
Ana-Silvia Munte exchangespam prevention@philosophie.uni-tuebingen.de

Libanon

  • American University of Beirut

Fachbereich: Orient- und Islamwissenschaft
Studierendenmobiliät: ja 
Lehrendenmobilität: ja
Kontakt: 
Dr. Mehmetcan Akpinar (akpinarspam prevention@aoi.uni-tuebingen.de)

Ukraine

  • Taras Shevchenko State University of Kyiv

Fachbereich: Slavistik
Studierendenmobiliät: ja 
Lehrendenmobilität: ja
Kontakt: 

Dr. Natalia Borisova (natalia.borisova[at]uni-tuebingen.de)
exchangespam prevention@slavistik.uni-tuebingen.de

Ausschreibung

USA

  • Northern Arizona University

Fachbereich: Alle Fächer außer Medizin
Studierendenmobiliät: ja
Lehrendenmobilität: ja
Kontakt: 
Dr. Antonino Spinelli (a.spinellispam prevention@verwaltung.uni-tuebingen.de)

  • University of California, Berkeley

Fachbereich: Philosophie
Studierendenmobiliät: MA, PhD
Lehrendenmobilität: ja
Kontakt: 
Ana-Silvia Munte (exchangespam prevention@philosophie.uni-tuebingen.de)

Fördersätze Studierendenmobilität

Die finanzielle Förderung von Erasmus+ Aufenthalten in Partnerländern wurde von der Europäischen Kommission wie folgt festgelegt:

Entsendeland Zielland Betrag
Deutschland Partnerland 650 Euro pro Monat
Partnerland Deutschland 800 Euro pro Monat

Zu diesen Fördermitteln kommen Fahrtkostenzuschüsse in Abhängigkeit von realen Distanzen zwischen Ausgangs- und Zielort der Mobilität. Die Entfernungen werden mit dem Berechnungsinstrument der Kommission ermittelt.

Fördersätze Personalmobilität

Entsendeland Zielland Betrag bis einschließlich 14. Fördertag des Aufenthalts Betrag ab 15. Fördertag des Aufenthalts
Deutschland Partnerland 160 Euro pro Tag 112 Euro pro Tag
Partnerland Deutschland 120 Euro pro Tag 84 Euro pro Tag

Zu diesen Fördermitteln kommen Fahrtkostenzuschüsse in Abhängigkeit von realen Distanzen zwischen Ausgangs- und Zielort der Mobilität. Die Entfernungen werden mit dem Berechnungsinstrument der Kommission ermittelt.

ERASMUS+ Praktikumsaufenthalte

ERASMUS+ Praktika werden zentral über das baden-württembergische Konsortium KOOR/BEST in Karlsruhe gefördert:

Bewerbungen an KOOR/BEST. Auskunft hierzu auch im ERASMUS+ Büro (Kordula Glander).

ERASMUS+ Personalmobilität

Kontakt: Gabriele Enßlin-Richter (gabriele.ensslin-richterspam prevention@uni-tuebingen.de)

Alle Informationen zu ERASMUS+ Aufenthalten für Lehrende und Verwaltungsmitarbeiter/innen finden Sie unter Lehre und Fortbildung im Ausland

Weitere Informationen rund um ERASMUS+

Teilnahmebedingungen

Dauer der Aufenthalte

Studienaufenthalte mit Erasmus+ sind jeweils für einen Zeitraum von minimal 3 bis maximal 12 Monaten möglich. Bachelor-Studierende im ersten Studienjahr (1. und 2. Hochschulsemester) können nicht teilnehmen.

Aufenthaltsverlängerungen von einem auf zwei Semester, die erst während des Aufenthalts beantragt werden, sind nach Rücksprache mit dem/der Erasmus-Fachkoordinator/in möglich. Eine entsprechende Verlängerung des Mobilitätszuschusses ist in diesem Fall jedoch allenfalls nach Abschluss der Mobilität (bei Vorhandensein entsprechender Restmittel im Budget) möglich.

Mehrere Aufenthalte: ERASMUS+ Auslandsaufenthalte (mind. 3, max 12 Monate) sind in jeder Studienphase (BA, MA und PhD) erneut möglich, insgesamt also bis zu 36 Monate.

Zeitraum: Zweisemestrige Aufenthalte beginnen i.d.R. im Wintersemester, können jedoch auch im Sommersemester beginnen (im letzteren Fall gelten die beiden Semester dann als separate ERASMUS+ Mobilitäten mit jeweils 3 Monaten Mindestdauer, da sie zu verschiedenen Hochschuljahren zählen, d.h. es sind zwei separate Bewerbungen für die beiden Semester im ERASMUS+ Programm erforderlich).


Aufteilung des Förderzeitraums: Die Gesamtaufenthaltsdauer von 12 Monaten pro Studienphase kann auch auf mehrere Länder oder Orte aufgeteilt werden. Pro Einzelaufenthalt gilt jeweils die Mindestzeit von 3 Monaten.

Aufenthaltsdauer in einzügigen Studiengängen: Studierende in einzügigen Studiengängen (z.B. Staatsexamens-Studiengänge) dürfen Auslandsaufenthalte von insgesamt bis zu 24 Monaten absolvieren (für jede Einzelmobilität gilt dabei die Mindestdauer von 3 Monaten und die Höchstdauer von 12 Monaten).

Verlängerung: Eine Verlängerung ist nur in Absprache mit den Fachkoordinator/inn/en der Heimat- und der Gastuniversität möglich. Achtung: Eine Verlängerung des Studienaufenthalts bedeutet nicht, dass auch das Mobilitätsstipendium entsprechend länger gezahlt wird. Nach der Rücksprache mit den Fachkoordinatoren senden Sie bitte umgehend eine Mail an das Dezernat Internationale Angelegenheiten/ Maricela Kurz (Fristen: WiSe 15. Dezember, SoSe 15. Mai).

Abbruch: Sollten Sie ihr Auslandsstudium nicht antreten, vorzeitig abbrechen oder verlängern, sind Sie verpflichtet, dies unverzüglich den Fachkoordinator/inn/en und dem Dezernat für Internationale Angelegenheiten (Maricela Kurz) mitzuteilen. Außerdem muss das bis dahin erhaltene ERASMUS+ Mobilitätsstipendium komplett oder anteilig zurück gezahlt werden.

Aufenthalt ohne Mobilitätsstipendium ('Zero Grant Aufenthalt')

Die Teilnahme am ERASMUS+ Programm ist auch ohne Inanspruchnahme des Mobilitätzuschusses (als sog. 'Zero Grant Studierende') möglich, sofern die gültigen ERASMUS+ Bedingungen erfüllt sind. Auch 'Zero Grant Studierende' haben regulären ERASMUS+ Status und müssen daher alle erforderlichen Dokumente im Erasmus-Büro (Frau Kurz/ Frau Mayer) einreichen.

Hinweis: ERASMUS+ Studierende (auch 'Zero Grant Studierende') können nicht durch das Baden-Württemberg-Stipendium gefördert werden.

Fachfremde Bewerbungen

Studierende, die einen Studienaufenthalt an einer europäischen Hochschule planen, mit der keine ERASMUS+ Vereinbarung für den ihren Fachbereich besteht, haben die Möglichkeit, sich fachfremd, das heißt über einen anderen Fachbereich, der über ein Abkommen verfügt, zu bewerben, sofern:

Anmerkung: Hochschulen in Großbritannien akzeptieren in der Regel keine fachfremden Bewerbungen. In Spanien werden bis zu 50% solcher Bewerber abgelehnt.

Sonderförderung (bei Schwerbehinderung oder bei Aufenthalten mit Kind)

Studierende mit Behinderung (ab einem Behinderungsgrad von 50%) und Studierende mit Kind, die während des Auslandsaufenthalts alleinerziehend sind, können Sondermittel erhalten. Hierzu ist ein Antrag beim Dezernat für Internationale Angelegenheiten / Dr. Kordula Glander erforderlich.

Weitere Informationen

ECTS-Leistungspunkte und Mobilitätsstipendium

Die Empfehlung der EU liegt bei 30 ECTS, die pro Smester im Ausland erreicht werden sollten. Derzeit werden im Ausland erbrachte Leistungsnachweise und credit points (ECTS) noch nicht an die Gewährung des ERASMUS Mobilitätsstipendiums gekoppelt, d.h. auch bei weniger erreichten ECTS als vereinbart muss nichts zurück gezahlt werden. Wichtig ist, VOR Antritt des Auslandsaufenthaltes mit Fachkoordinator/in bzw. Prüfungsamt zu klären, welche Auslandsstudienleistungen anerkannt werden können.

Akademische Anerkennung der im Ausland erbrachten Studienleistungen

Da es sich bei den ERASMUS+ Programmen um europäische Partnerhochschulen handelt, stehen die Chancen gut, dass die Studienleistungen, die im Ausland erbracht wurden, anerkannt werden. Um sicher zu gehen, sollten die Studierenden vor Abreise Rücksprache mit den Prüfungsämtern bzw. Fachkoordinator/inn/en halten und das ausgefüllte Learning Agreement vor Rücksendung an die Gasthochschule bei Ihnen vorlegen.

Nach dem Auslandsaufenthalt erstellen die ausländischen Hochschulen ein Datenabschriftsblatt (Transcript of Records) mit den erbrachten Leistungspunkten und Noten der Studierenden. Sofern diese bei der Abteilung Austauschprogramme (ERASMUS+ Büro) eingehen, werden sie hier zur Abholung aufbewahrt. Der endgültige Bescheid des Fachbereichs (Prüfungsamt) über die Anerkennung der im Ausland erbrachten Studienleistungen ist - sobald er nach der Rückkehr vorliegt - auch im ERASMUS+ Büro einzureichen bzw. im Portal hochzuladen.

Notenumrechnung (Credits & grades)

Bitte informieren Sie sich in Ihrem Fachbereich über die jeweils zugrunde gelegten Punkte- und Notenschlüssel zur Umrechnung von Studienleistungen, die im Ausland erbracht werden sollen.

Auslands-BAföG

Im Zuge der BaföG-Reform ist innerhalb der EU-Mitgliedsstaaten und der Schweiz das gesamte Studium förderungsfähig, einschließlich eines Studienabschlusses. Außerhalb der EU kann die Ausbildung zunächst bis zu 1 Jahr, insgesamt bis zu 5 Semestern gefördert werden. In der Regel zählt dann max. 1 Jahr Auslandsausbildung nicht bei der BAföG Förderungshöchstdauer mit.

Zusätzlich zum Bedarf werden folgende Kosten bei einem Auslandsaufenthalt geleistet:

Die Leistungen der BAföG-Auslandsförderung werden zu 50 % als Zuschuss und zu 50 % als zinsloses Darlehen gewährt. Das ERASMUS+ Mobilitätsstipendium bleibt bis zu einer Höhe von 300 € monatlich anrechnungsfrei.

Der Mehrbedarf bei einer Ausbildung im Ausland kann es möglich machen, dass auch Studierende gefördert werden, die im Inland wegen der Höhe des Einkommens ihrer Eltern keine Förderung erhalten.

Eine Liste der länderspezifischen Auslandszuschläge (BAföG-Auslandszuschlagsverordnung) sowie die für die Auslandsförderung zuständigen Ämter für Ausbildungsförderung finden Sie auf dem Internet unter der folgenden Adresse:

http://www.bafoeg.bmbf.de

Die Anträge sind mindestens sechs Monate vor Beginn des Ausbildungsabschnitts zu stellen.

Doppelförderung

  1. ERASMUS+ / Auslands-BAföG
    Auslands-BAföG kann mit dem ERASMUS+ Mobilitätsstipendium kombiniert werden (bis zu einem Betrag von 300 Euro bleibt das Mobilitätsstipendium anrechnungsfrei, vgl. Abschnitt 'Auslands-BAföG').
  2. ERASMUS+ / Andere Förderorganisationen
    Stipendien anderer Fördereinrichtungen können i.d.R. mit dem ERASMUS+ Mobilitätsstipendium kombiniert werden.
  3. ERASMUS+ / Bachelor Plus Molekulare Medizin
    Das Programm Bachelor Plus wird durch den DAAD gefördert. Aus diesem Grund sind Bachelor Plus Studierende von der Förderung durch ERASMUS+ ausgeschlossen.

Beurlaubung/ Rückmeldung

Ein Auslandsstudienaufenthalt gilt nicht als Grund für eine Beurlaubung. Sie müssen sich also trotz des anstehenden Auslandsaufenthaltes regulär rückmelden.

Nähere Informationen zur Beurlaubungsregelung finden Sie auf den Seiten des Studentensekretariats.

Versicherungsschutz

Mit einem Mobilitätszuschuss ist keinerlei Versicherungsschutz verbunden. Die EU-Kommission haftet nicht für Schäden, die aus Krankheit, Tod, Unfall, Verletzung von Personen, Verlust oder Beschädigung von Sachen im Zusammenhang mit dem Auslandsstudium oder Praktikum entstehen. Die Studierenden haben selbst für die Dauer ihres Auslandsaufenthaltes für ausreichenden Versicherungsschutz Sorge zu tragen.

Für ERASMUS+ Studierende besteht die Möglichkeit, in die Gruppenversicherung des DAAD aufgenommen zu werden, die einen umfassenden Versicherungsschutz bietet:

Versicherungsstelle des DAAD:
email: versicherungsstellespam prevention@daad.de
http://www.daad.de/deutschland/service/versicherungen/04703.de.html
Tel.:
Mo-Fr vormittags: 0228/882-400,-505, -630;
Mo-Do nachmittags 0228/882-8644

Vorbereitende Sprachkurse

  1. Verpflichtend für alle ERASMUS+ Studierenden muss für die jeweilige Unterrichtssprache der Gast-Uni der Online-Sprachtest (OLS Online Linguistic Support) durchgeführt werden - für folgende Sprachen:
    Bulgarisch, Dänisch, Englisch, Finnisch, Französisch, Griechisch, Italienisch, Kroatisch, Niederländisch, Polnisch, Portugiesisch, Rumänisch, Schwedisch, Slowakisch, Spanisch, Tschechisch, Ungarisch
    Der Test wird zweimal (vor und nach dem Aufenthalt durchgeführt). Registrierte Erasmus-Studierende erhalten den Link nach Anmeldung in unserem Bewerber-Portal automatisch. Muttersprachler/innen sind von der Teilnahme befreit.
  2. Die meisten europäischen Universitäten bieten 4- bis 6wöchige vorbereitende Sprachkurse an, die in der Regel vor Beginn des jeweiligen Semesters stattfinden. (Für diesen Zeitraum kann ebenfalls das ERASMUS+ Stipendium gewährt werden, nicht jedoch für anfallende Kursgebühren).
    Zudem finden oftmals auch semesterbegleitende Sprachkurse statt (in diesem Fall entfällt die zusätzliche Förderung, da der Studienzeitraum unverändert bleibt).
  3. Das Fachsprachenzentrum der Eberhard Karls Universität bietet ebenfalls Sprachkurse auf verschiedenen Niveaustufen in den Sprachen Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Russisch, Schwedisch und Katalanisch an.

Erfahrungsberichte

Sie können die Erfahrungsberichte über die Seite ‚Studieren im Ausland/Erfahrungsberichte’ einsehen, indem Sie dort nach auszuwählenden Kriterien (Programm, Studienfach, Kontinent, Land, Hochschule) suchen.

Informationen für Fachkoordinator/inn/en

Die ERASMUS+ Fachkoordinator/inn/en beraten die Studierenden ihres Fachbereichs bei der Wahl der passenden ERASMUS+ Partnerhochschule, treffen die Auswahl der Studierenden und nominieren sie entsprechend der verfügbaren Zahl von Plätzen an der Partnerhochschule. Über die gesamten ERASMUS+ Nominierungen pro Semester informieren sie das ERASMUS+ Team des Dezernats Internationale Angelegenheiten durch Übersendung der unterschriebenen Nominierungsliste (nach Möglichkeit jeweils bis zum 30. April für das gesamte darauffolgende Hochschuljahr).

Änderungen, Kündigungen und Neuabschlüsse von Inter-institutional Agreements mit anderen Hochschulen sollten immer mit dem ERASMUS+ Team abgesprochen werden.

Allgemeine Hinweise

Informationen

Formulare