Uni-Tübingen

Matariki Network of Universities (MNU)

"Das Matariki-Netzwerk strebt danach, auf den Stärken ihrer Mitgliedsinstitutionen aufzubauen, um internationale Exzellenz in Forschung und Lehre weiterzuentwickeln und soziale Verantwortung auf lokaler und globaler Ebene zu fördern."

Mission Statement des Matariki-Netzwerks

Das Matariki Universitäten-Netzwerk (MNU) ist eine Gruppe international führender, gleichgesinnter Universitäten, die zu den traditionsreichsten in ihrem Land gehören und wahrgenommen werden als:

Die MNU-Mitgliedsinstitutionen fördern Exzellenz in der forschungsgeleiteten Lehre, in der Studierende von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern nach dem neusten Stand ihres Fachgebiets ausgebildet werden. Jede Mitgliedsinstitution betreibt transformative Forschung in einem breiten Themenspektrum der Natur-, Sozial- und Geisteswissenschaften. Jede fördert eine Kombination aus wissenschaftlichem Lernen und Persönlichkeitsbildung durch extracurriculare Aktivitäten in verschiedenen akademischen Communities, um auf diese Weise aufgeschlossene Weltbürger und zukünftige Führungskräfte heranzubilden.

Das Motto des Netzwerks ist „Partnering for a better world“. Das MNU baut auf den gemeinsamen Stärken seiner Mitgliedsinstitutionen auf, um internationale Exzellenz in Forschung und Lehre/Studium zu erzielen und soziale Verantwortung auf lokaler und globaler Ebene zu fördern.

Die MNU Mitglieder sind kritische Freunde und vertrauensvolle Partner, die sich gegenseitig darin unterstützen, die Qualität in allen Bereichen ihrer institutionellen Tätigkeit zu steigern. Das Netzwerk schafft neue Möglichkeiten für multilaterale internationale Zusammenarbeit in Forschung und Lehre/Studium. Es ermöglicht den Mitgliedern, ihre Arbeit durch den Austausch von Ideen und Best Practice mit bewährten Peers zu bereichern und in Feldern zusammenzuarbeiten, in denen sie gemeinsam mehr erreichen können als jede Institution individuell.

Matariki in Tübingen

Matariki Executive Board Meeting

Am 15. und 16. Juli 2019 wird an der Universität Tübingen das Matariki Executive Board Meeting stattfinden. Hierzu werden die Präsidenten/Vice-Chancellors der Matariki Partneruniversitäten sowie Vertreterinnen und Vertreter der Bereiche für Internationale/Globale Beziehungen und die Matariki-Koordinatorinnen und Matariki-Koordinatoren nach Tübingen kommen. Bei diesem Meeting wird die Matariki Chairmanship von Dartmouth College auf die University of Western Australia übergehen, zugleich übernimmt die Universität Tübingen den Vice-Chair. Diskutiert werden bei dem Treffen die aktuellen Entwicklungen des Netzwerks im Hinblick auf Aktivitäten in den Bereichen Forschung und Studium/Lehre, laufende Benchmarking-Projekte sowie geplante Förderprogramme für Studierende und Forschende.

Zweite Winterschule „Pregnancy and the Brain“

Die zweite Winterschule des durch das CIN geförderten Mini-Graduiertenkollegs (MRTG) mit dem Titel „Pregnancy and the Brain“ wurde am 27.-28. Februar 2019 an der Universität Uppsala durchgeführt. Seitens der Universität Tübingen nahmen acht Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und sechs Studierende teil: Die Professoren Birgit Derntl, Manfred Hallschmid, Ingeborg Krägeloh-Mann, Hubert Preißl, Tobias Renner, Martin Walter, Juniorprofessorin Vanessa Nieratschker und PD Dr. Melanie Henes sowie die Studierenden Ilena Bauer, Ann-Christin Kimmig, Marina Krylova, Carolin Lewis, Elisa Rehbein und Ferdinand Soerensen. Seitens der Universität Uppsala sind vier Lehrende als Supervisors in das Graduiertenkolleg einbezogen: Die Professoren Inger Sundström Poromaa, Anna-Karin Wikström, Fotis Papadopoulus und Alkestis Skalkidou. Bei einem Strategietreffen der Supervisors aus Tübingen und Uppsala im Rahmen der Winterschule wurde vereinbart, dass ein gemeinsamer Antrag für ein Internationales Graduiertenkolleg an die DFG gestellt wird, der Ende 2019 oder Anfang 2020 eingereicht werden soll.

Eine weitere gemeinsame Aktivität von Forschenden der Geschichtswissenschaften der Universität Uppsala und der Universität Tübingen war ein durch das Erasmus+-Programm geförderter DozentInnenaustausch verbunden mit einer Vorlesungsreihe (Studium Generale) in Tübingen im Wintersemester 2018/19. Dieser Austausch soll im Frühjahr-Sommer 2020 fortgesetzt werden. Von Tübinger Seite reisten die Professoren Ewald Frie, Johannes Großmann, Ellen Widder, Dr. Philip Hahn und Dr. Daniel Menning nach Uppsala; von der Universität Uppsala kamen die Kolleginnen und Kollegen Gudrun Andersson, Lars M. Andersson, Louise Berglund, Carl Mikael Carlsson und Dag Lindström nach Tübingen. Der Titel der Studium Generale-Vorlesungsreihe lautete „Grenzen und Grenzüberschreitungen vom Mittelalter bis zur Gegenwart“, gemeinsam organisiert durch Gudrun Andersson und Daniel Menning.

Beide bilateralen Aktivitäten der Universitäten Tübingen und Uppsala basieren auf individuellen Kollaborationen der beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und wurden besonders unterstützt und gefördert durch die strategische Kooperation der beiden Universitäten im Rahmen des Matariki-Netzwerks.

Frühere Meldungen

2018

Matariki Lecture in Tübingen 2018

Am Mittwoch, 24. Oktober 2018 sprach Professor Dr. Alexander Densmore vom Institute of Hazard, Risk, and Resilience und Department of Geography der Universität Durham im Auditorium Maximum der Universität (Neue Aula, Geschwister-Scholl-Platz) über das Thema The use of science in earthquake risk reduction: lessons from the 2015 Nepal earthquake. An die Matariki Lecture schloss sich ein Empfang durch den Prorektor für Forschung Peter Grathwohl im Kleinen Senat der Universität an. Am Tag nach der Lecture traf Prof. Densmore Studierende und Forschende aus der Earth System Dynamics Research Group von Prof. Todd Ehlers in der Abteilung für Geologie und Geodynamik der Universität. Die Lecture wurde durch das Tübinger Medienkompetenzzentrum aufgezeichnet.

Link zum Video

Die Matariki Lectures wurden auf Initiative der Queen’s University im Februar 2017 durch Frau Professor Denise Anthony, Vice-Provost for Academic Initiatives des Dartmouth College, an der Queen’s in Kingston begonnen. Nähere Informationen dazu hier: https://matarikinetwork.org/events/matariki-lecture-2017. Die Tübinger Matariki Lecture war die zweite in der Reihe, die dritte Lecture wird im nächsten Jahr an der Universität Otago folgen.

Tübingen - Durham Seedcorn Fund

Bilaterales Forschungsförderprogramm der Eberhard Karls Universität Tübingen und der Universität Durham für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beider Universitäten. Antragsberechtigt sind auch Nachwuchswissenschaftler*innen und Postgraduierte. Mehr Informationen unter: http://www.uni-tuebingen.de/de/33496.

Kontakte: Elenora Haag (Tübingen) international.researchspam prevention@uni-tuebingen.de und Jemima Lloyd (Durham) international.partnershipsspam prevention@durham.ac.uk

Winterschule „Sex Hormones and the Brain“, 31. Januar – 2. Februar 2018

Vom 31. Januar bis 2. Februar wurde die internationale Winterschule „Sex Hormones and the Brain“ an der Universität Tübingen durchgeführt. Veranstalter waren das Centre for Integrative Neuroscience (CIN) der Universität Tübingen und die Universität Uppsala. Die Winterschule ist Teil des Matariki Research Theme „Brain and Mind (Integrative Neuroscience)“.

2017

Spring School und Konferenz „High-Level Vision: from Mechanisms to Perception“, 10.–13. April

Die Spring School und Konferenz „High-Level Vision: from Mechanisms to Perception“ fand am 10.–13. April 2017 in Tübingen statt.

Humanities-Kolloquium „Language“, 9.–12. Oktober 2017

Das Kolloquium zum Thema „Language“ in der Reihe des Matariki Research Theme „Arts & Humanities Research for the World“ wurde am 9.–12. Oktober 2017 in Tübingen durchgeführt. Vier vorausgegangene Kolloquien fanden 2013 am Dartmouth College, 2014 an der Universität Otago, 2015 an der Queen’s University und 2016 an der Universität Durham statt.

Fortsetzung des Teach-at-Tübingen-Programms (T@T)

Seit 2013 wurde bereits 28 Promovenden und Postdocs von Matariki-Universitäten ein ein- oder zweisemestriger Lehr- und Forschungsaufenthalt in Tübingen bewilligt.

2016

Workshop „Quantum Science“, 19.–23. März

Ein Workshop zum Thema „Quantum Science“ fand am 19.–23. März 2016 an der Universität Otago statt. Es war die Folgeveranstaltung des Workshops 2013 in Tübingen.

Workshop „ASEAN and the EU: Regions in Crisis“, 2.–3. Juni

Ein Workshop zum Thema „ASEAN and the EU: Regions in Crisis“ fand am 2.–3. Juni 2016 in Tübingen zusammen mit Wissenschaftlern der University of Western Australia statt.

Tübingen Research World Tour

Delegationsbesuche an den Universitäten in Durham (21.–23. September) und Uppsala (3.–5. Oktober).

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