Uni-Tübingen

08.07.2026

József Fortágh zum Prorektor gewählt

Senat der Universität Tübingen wählt József Fortágh zum Nachfolger von Monique Scheer – Amtsantritt zum 01.10.2026

Professor József Fortágh wurde am 8. Juli zum Prorektor für Internationales, Diversität und Universitätskultur gewählt. Er tritt das Amt zum 1. Oktober 2026 an.

József Fortágh wird Prorektor für Internationales, Diversität und Universitätskultur. Der Senat der Universität Tübingen hat ihn in der hochschulöffentlichen Sitzung am 8. Juli einstimmig mit 34 Stimmen gewählt. József Fortágh wird das Amt zum 01.10.2026 übernehmen und damit die Nachfolge von Professorin Monique Scheer antreten. Monique Scheer hatte das Amt von 2016 bis 2020 als Prorektorin für Internationales und seit 2020 als Prorektorin für Internationales und Diversität inne. Sie kandidierte nicht erneut. Fortágh ist seit 2007 Professor für Experimentalphysik an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Tübingen.

„József Fortágh ist nicht nur ein hervorragender Wissenschaftler mit internationalem Renommée, sondern er bringt zudem Erfahrung und erprobten Gestaltungswillen in der akademischen Selbstverwaltung mit“, sagt die Rektorin der Universität Tübingen, Professorin Dr. Karla Pollmann. „Ich freue mich auf die kommende Zusammenarbeit in den Schwerpunktthemen, die sich József Fortágh gesetzt hat und die unsere Universität weiter voranbringen werden.“

„Ich sehe es als zentrale Aufgabe, die Universität international stark und attraktiv zu positionieren und gleichzeitig diese Internationalität als selbstverständlichen Bestandteil von Studium, Forschung und Verwaltung im Universitätsalltag zu verankern“, sagt Fortágh. „Ein weiterer Schwerpunkt wird die Weiterentwicklung einer Universitätskultur sein, die von lebendigem akademischem Austausch geprägt ist und ihre Mitglieder über Disziplinen, Herkunft und Lebenswege hinweg verbindet.”

Um diese Schwerpunktthemen abzubilden, beschloss das Rektorat im Zusammenhang mit der Wahl Fortághs die neue Bezeichnung des künftigen Amts: Prorektorat für Internationales, Diversität und Universitätskultur. Des Weiteren will Fortágh einen besonderen Fokus auf die First Generation Academics legen, also die Personen, die als Erste in ihrer Familie eine Hochschule besuchen oder einen akademischen Abschluss erwerben.

József Fortágh studierte Physik an der Technischen und Wirtschaftswissenschaftlichen Universität Budapest sowie an der Technischen Universität München und der Ludwig-Maximilians-Universität München. 2003 promovierte er an der Universität Tübingen mit summa cum laude. Nach einem Forschungsaufenthalt an der University of Queensland, Australien, leitete er seit 2006 die Arbeitsgruppe „Nano-Atomoptics“ an der Universität Tübingen, wo er 2007 auf eine Professur berufen wurde. Seit 2017 ist er stellvertretender Dekan der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Tübingen, von 2020 bis 2021 stand er der Fakultät als Interims-Dekan vor. Fortágh ist ein vielfach ausgezeichneter Wissenschaftler: 2006 erhielt er den „NanoFutur“-Forschungspreis des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt. 2016 war er Gastwissenschaftler der Ungarischen Akademie der Wissenschaften.

Kontakt:

Prof. Dr. József Fortágh
Universität Tübingen 
Physikalisches Institut
Lehrstuhl für Experimentalphysik III
Telefon +49 7071 29-76270
fortaghspam prevention@uni-tuebingen.de

Pressekontakt:

Eberhard Karls Universität Tübingen
Hochschulkommunikation
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Leitung

Michael Pfeiffer
Pressereferent
Telefon +49 7071 29-76782
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