Uni-Tübingen

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27.08.2026

PV-Anlage auf dem Dach des Brechtbaus in Betrieb

Solarmodule auf dem Dach des Brechtbaus 2026.

Die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Brechtbaus produziert seit 30. Juni 2026 Solarstrom. Das große Flachdach des Neuphilologikums in der Wilhelmstraße 50 eignet sich besonders gut für die Gewinnung von Strom aus Solarenergie: Insgesamt 670 Module sammeln dort das Sonnenlicht auf einer Fläche von etwa zehn Beachvolleyball-Feldern. Fünf große Wechselrichter steuern die Stromerzeugung und sorgen für den bestmöglichen Ertrag. In einer Simulation konnte errechnet werden, dass der jährliche Energieverbrauch des Gebäudes zu 71,6 Prozent durch die PV-Anlage gedeckt werden kann. Dadurch werden pro Jahr 115 Tonnen CO2-Emissionen vermieden, wovon auch die rund 400 Bediensteten und 1.500 Studierenden im Brechtbau profitieren. Überschüssig erzeugter Strom wird in das Netz der Stadtwerke Tübingen eingespeist. Auf diese Weise verbessert die Universität Tübingen ihre Klimabilanz und leistet somit einen Beitrag zum Klimaschutz.

Vermögen und Bau Baden-Württemberg hat das Bauprojekt mit der Firma Hummel Systemhaus aus Nürtingen für die Universität Tübingen realisiert. 

Kurt Schneider, Zentrum für Medienkompetenz, Klimaredaktion