Uni-Tübingen

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03.04.2020

Rektor bezeichnet Hochschulfinanzierungsvertrag als „vernünftigen Kompromiss“

Der Rektor der Universität Tübingen, Professor Bernd Engler, hat den neuen baden-württembergischen Hochschulfinanzierungsvertrag als vernünftigen Kompromiss bezeichnet. „Die Universitäten haben in den Verhandlungen einige Verbesserungen erreicht, auch wenn nicht alle begründeten Forderungen durchgesetzt werden konnten“, sagte Engler in Tübingen. Angesichts der Corona-Krise und ihrer absehbaren Folgen für den Landeshaushalt sei es für die Universität Tübingen aber entscheidend, dass für die kommenden fünf Jahre nun Planungssicherheit herrsche.

Auf der Basis des neuen Hochschulfinanzierungsvertrags wird sich der Landeszuschuss an die Eberhard Karls Universität (ohne die Medizinische Fakultät) im kommenden Jahr um zunächst 4,6 Millionen Euro gegenüber 2020 erhöhen. Bis 2025 steige das Einnahmenplus auf 16,5 Millionen Euro. „Damit erhalten die Universitäten zwar mehr Mittel als in der Vergangenheit, eine deutliche Verbesserung der Finanzsituation, die eine dringend erforderliche Verbesserung des Lehrangebots sowie den Ausbau digitaler Lehrformate erlauben würde, ist mit diesem Zuwachs allerdings nicht verbunden“, sagte Engler: „Ein Großteil der Zuwächse wird in den kommenden Jahren durch insgesamt steigende Ausgaben und die Bewirtschaftung zusätzlicher Gebäude aufgebraucht werden.“ Damit bleibe die finanzielle Lage der Universität weiterhin angespannt.

Karl G. Rijkhoek

Weitere Informationen

Pressemitteilung des Staatsministeriums

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