Uni-Tübingen

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27.01.2026

Ausstellung „Einfach wohnen?“ zeigt Wünsche und Wirklichkeit im kommunalen Wohnungsbau in Tübingen

Wie wohnen Menschen in Tübingen zur Miete? Dieser Frage sind Studierende der Universität Tübingen in Interviews nachgegangen.

Zehn Masterstudierende des Ludwig-Uhland-Instituts für Empirische Kulturwissenschaft an der Universität Tübingen haben unter Leitung von Dr. Gesa Ingendahl (rechts im Bild) Menschen in Tübingen zum Thema Miete interviewt.

Wie verändert sich Wohnen, wenn sich die Lebenssituation aufgrund von Kindern, Home-Office, Migration oder Behinderung wandelt? Wie zeigen sich Geschlechterrollen im Wohnalltag? Wie wird Nachbarschaft hergestellt und gelebt? Und wie schaffen Mieterinnen und Mieter Gemütlichkeit in ihren Wohnungen? 

Zehn Masterstudierende des Ludwig-Uhland-Instituts für Empirische Kulturwissenschaft an der Universität Tübingen sind diesen und weiteren Fragen nachgegangen. Unter Leitung von Dr. Gesa Ingendahl forschten sie über drei Semester hinweg in Kooperation mit der Gesellschaft für Wohnungs- und Gewerbebau Tübingen (GWG). Die Studierenden führten dazu mehr als 50 Interviews mit Mieterinnen und Mietern der GWG in unterschiedlichen Stadtteilen und Lebenssituationen.

Vernissage am 5. Februar in der Kulturhalle

Die gesammelten Antworten der Mieterinnen und Mieter werden in der Ausstellung „Einfach wohnen? Wünsche und Wirklichkeiten im kommunalen Wohnungsbau in Tübingen“ präsentiert, die von Freitag, 6. Februar, bis Samstag, 7. März 2026, in der Kulturhalle (Nonnengasse 19, Tübingen) zu sehen ist. Thuy-Van Nguyen-Khanh hat die Ausstellung gestaltet. Einen vertieften Einblick bietet der kostenlose Begleitband, den Interessierte in der Ausstellung erhalten können.

Die Ausstellung wird am Donnerstag, 5. Februar 2026, um 18:15 Uhr mit einer Vernissage eröffnet. Begleitet wird diese mit Redebeiträgen von Dagmar Waizenegger (Leitung Fachbereich Kunst und Kultur der Stadt Tübingen), Uwe Wulfrath (Geschäftsführer der GWG), Dr. Gesa Ingendahl (Ludwig-Uhland-Institut Tübingen) und den beteiligten Studierenden Ruben Aurbacher, Katalin Banvölgyi, Hannah Burckhardt, Miriam Carolina Mauthe, Michelle Megerle, Yukari Onda, Franz-Elias Schneck, Zoé Schrader, Chantal Marie Thebault und Sibylle Ziegler.

Besucherinnen und Besucher der Vernissage und der Ausstellung können neue Perspektiven auf alltägliches Wohnen entdecken. Die Kulturhalle ist dienstags (14 bis 18 Uhr), donnerstags (13 bis 19 Uhr), freitags (13 bis 18 Uhr) und samstags (11 bis 16 Uhr) geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Kontakt:

Dr. Gesa Ingendahl
Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturforschung
Universität Tübingen
Telefon: 07071 29-75310
gesa.ingendahlspam prevention@uni-tuebingen.de