02.07.2026 | Forschungsstelle Elie Wiesel an der Universität Tübingen und der Luxembourg School of Religion & Society in Kooperation mit dem Herder Verlag
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Online per Zoom |
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Prof. Dr. Reinhold Boschki, Prof. Dr. Dr. Jean Ehret, in Kooperation mit Prof. Dr. Daniel Krochmalnik und dem Team der Forschungsstelle Elie Wiesel |
Auftaktband der neuen Reihe »Elie Wiesel Werke« (EWW)
Am 2. Juli 2026 jährt sich zum 10. Mal der Todestag des Auschwitzüberlebenden, Friedensnobelpreisträgers und Menschenrechtsaktivisten Elie Wiesel (1928-2016). Zu diesem Anlass sind soeben Elie Wiesels beide Zeugnisberichte in einer wissenschaftlichen Ausgabe erschienen. Der erste Band der EWW enthält die Erstübersetzung seines jiddischen Berichts über die Zeit der Deportation und die Lager „…un di velt hot geshvign“ („… und die Welt schwieg“) zusammen mit der Neuübersetzung von „Die Nacht“, sowie 200 Seiten Kommentar, Literatur zur historischen Einordnung des Zeugnisses von Elie Wiesel, editorischen Hinweisen, Bibliografie, Glossar etc. Nach der Befreiung konnte der junge Elie Wiesel über seine Schreckenserfahrungen in den Todeslagern der Nationalsozialisten lange Zeit nur schweigen. Worte schienen ihm unzulänglich, das Geschehene festzuhalten. Nach zehn Jahren begann er, seine Erinnerungen niederzuschreiben, zunächst in seiner Muttersprache, dem Jiddischen. Der Band stellt eine einzigartige Zusammenstellung zweier Dokumente vor, die für die Erinnerungskultur für heute und morgen von höchster Bedeutung sind. Rezensionsexemplare sind beim Herder-Verlag, Freiburg, erhältlich.
Online-Buchvorstellung als Zoom-Konferenz: Link erhältlich nach Anmeldung unter relpaedspam prevention@kath-theologie.uni-tuebingen.de