Uni-Tübingen

Attempto-Preis

Die Stiftung

Der Attempto-Preis wurde 1983 von dem Psychiater Konrad Ernst und seiner Ehefrau Dorothea gestiftet. Mit dem Attempto-Preis werden Tübinger Nachwuchswissenschaftler aus dem Bereich der Neurowissenschaften ausgezeichnet. Der Attempto-Preis ist ein Prädiktor für späteren berufllichen  Erfolg: Viele der Prämierten arbeiten heute als erfolgreiche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

Stifter

Prof. Dr. med. Konrad ERNST (1903-1997)

Konrad ERNST wurde am 18.11.1903 in Stuttgart geboren.
Er studierte in Tübingen, München und Kiel und erhielt 1927 seine Approbation. Er promovierte im selben Jahr, habilitierte sich 1938 und wurde 1943 außerplanmäßiger Professor. Nach beruflichen Stationen in Gießen, München und Tübingen übernahm er 1947 die Leitung des Psychiatrischen Landeskrankenhauses Weinsberg, heute Klinikum am Weißenhof. Er war als Direktor bis zu seiner Versetzung in den Ruhestand im Jahr 1969 maßgeblich am Ausbau und der Modernisierung des Klinikums beteiligt.

Konrad Ernst initiierte die Attempto-Stiftung gemeinsam mit seiner Frau Dorothea im Jahre 1983.

Stiftungsrat

Prof. Dr. Bernd Engler, Rektor der Universität Tübingen
Prof. Dr. Peter Dayan, Direktor Max-Planck-Institut für Biologische Kybernetik
Prof. Dr. Andreas Fallgatter, Ärztlicher Direktor Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Prof. Dr. Peter Thier, Direktor Hertie-Institut für klinische Hirnforschung, Abt. Kognitive Neurologie
sowie ein Vorstandsmitglied des Universitätsbundes

Der Preis

Der Attempto-Preis im Universitätsbund Tübingen wird jährlich an Nachwuchswissenschaftler für herausragende Arbeiten über Hirnleistungen und deren Störungen vergeben, die an der Universität Tübingen und an den der Universität verbundenen Tübinger Einrichtungen der Max-Planck-Gesellschaft entstanden sind. Es werden pro Jahr zwei Nachwuchswissenschaftler ausgezeichnet. Die Preisverleihung findet im Rahmen der Mitgliederversammlung des Universitätsbundes statt. Die Preisträger sind verpflichtet, über ihre prämierten Arbeiten im Rahmen des Neurokolloquiums Tübingen zu berichten.

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