Werkstatt kurze Prosa
Dagmar Leupold Beginn: 05.11.2020
Die Postkarte
Maximal 20 Teilnehmer Do 10-12 Uhr
Ort: Raum –1.19, Wilhelmstr. 19 - 23, Beginn c.t.
Schlüsselqualifikationsseminar, 3 ects
Die Postkarte ist längst aus der Mode. Wir wollen sie wiedereinführen und zwar in vollem Umfang, also mit Gestaltung sowohl der Vorder- wie der Rückseite, letztere handschriftlich. Die so gestalteten Karten können eingescannt und als Datei verschickt werden. Die TeilnehmerInnen werden sich in Absender und Adressaten organisieren und dabei gemeinsam die Rollen festlegen: Großmutter an Enkelin, Liebhaber an Geliebte, Arbeitskollegen untereinander, beste Freundinnen etc. Jeder/m steht frei, die Umstände zu wählen. Die Postkarte kann im Jahr 2053 geschrieben werden – wobei dann die Art der Beförderung bedacht werden sollte – oder aus dem Jahr 1912 stammen (und die entsprechende Briefmarke tragen), sie kann in Deutschland verschickt werden oder in Sibirien. Sie kann Floskeln enthalten, aber auch chiffrierte Botschaften, der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Wer nicht zeichnen oder malen kann, kann auch auf Fotos oder Collagen zurückgreifen. Im knappen Platz der Karte sollten sich sowohl Absender wie Empfänger und ihre Beziehung zueinander klar konturieren, darin liegt der Reiz der Aufgabenstellung.