Um was geht es?
Zusammenarbeit ist an der Universität Tübingen unmittelbar mit Verantwortung verknüpft. Führungskräfte übernehmen Verantwortung für andere und für sich selbst. Sie treffen strategische und im Tagesgeschäft operative Entscheidungen und stehen für deren Konsequenzen ein. Mitarbeitende der Universität Tübingen übernehmen Verantwortung für sich selbst und sind sich ihrer Mitverantwortung für die Gestaltung der Zusammenarbeit bewusst.
Welche Haltung braucht es dafür?
Führungskräfte sind sich ihrer Vorbildfunktion untereinander, gegenüber ihren Mitarbeitenden sowie nach außen bewusst. Sie verfolgen mit ihrer Arbeit das Ziel, die herausragenden Leistungen der Universität in Forschung und Lehre voranzubringen. Von ihren Mitarbeitenden erwarten sie dieselbe Motivation.
Führungskräften ist bewusst, dass alle Beschäftigtengruppen gemeinsam durch verantwortungsvolles Handeln zum Gesamterfolg der Universität beitragen.
Mitarbeitende sind sich ihrer Dienstaufgaben bewusst und setzen diese verantwortungsvoll im vorgegebenen Zeitrahmen um. Damit tragen sie maßgeblich zum Gesamterfolg der Universität Tübingen bei. Sie wissen, wie wichtig ihre Arbeit für die Universität ist und dass ihr Beitrag anerkannt wird.
Wie zeigt es sich in unserem Handeln?
Führungskräfte nehmen ihre Fürsorgepflicht gegenüber ihren Mitarbeitenden wahr und stellen die Umsetzung der Arbeitsschutz- und Arbeitssicherheitsvorgaben sicher.
Sie sorgen dafür, dass beschlossene Maßnahmen umgesetzt werden – auch wenn sie arbeitsintensiv oder unangenehm sind oder Veränderungen mit sich bringen. Sie delegieren so, dass alle Mitarbeitenden ihren eigenen Verantwortungsbereich kennen und sich weder Überlastung noch Unterforderung ergeben.
An der Universität kommt es vor, dass sich Beschäftigungsverhältnisse (wissenschaftliche Angestellte, wissenschaftliche und studentische Hilfskräfte) und akademische Verhältnisse (Studium, Promotion, Habilitation) überschneiden. In solchen Konstellationen sind sich Führungskräfte ihrer unterschiedlichen Verantwortung als Vorgesetzte und Betreuende bewusst und handeln entsprechend, z. B. in Benotungs-, Bewertungs- und Begutachtungs- verfahren sowie Befangenheitssituationen.
Mitarbeitende handeln entsprechend ihrer Position und ihres Verantwortungsbereichs eigenständig und nutzen die vereinbarten Handlungsspielräume, um ihre Tätigkeiten erfolgreich auszuüben. Dabei übernehmen sie Verantwortung für sich selbst und kommunizieren ihre Bedarfe an ihre Führungskraft.
Sie akzeptieren beschlossene Maßnahmen und melden ihrer Führungskraft zurück, was sie für deren Umsetzung benötigen.
Indem Mitarbeitende proaktiv handeln und Verantwortung übernehmen, tragen sie dazu bei, dass übergeordnete Ziele gemeinsam erreicht werden.