Uni-Tübingen

Geowissenschaften - Bachelor (Mono)

Eckdaten zum Studiengang

Fakultät
Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät

Abschluss
Bachelor (Mono)

Zulassungsbeschränkung
Nein

Regelstudienzeit
6 Semester

Kombinationsfach erforderlich?
Nein

Bewerbungsfrist
Überblick Bewerbungsfristen

Studienbeginn
Wintersemester

Unterrichtssprache
Deutsch

Finanzen
Beiträge und Gebühren

Jetzt bewerben

Voraussetzung und Bewerbung

Der Studiengang ist nicht zulassungsbeschränkt.  Sie können sich für diesen Studiengang direkt jeweils zum Wintersemester immatrikulieren,

Voraussetzung für ein Studium an der Universität Tübingen ist die Allgemeine Hochschulreife, in der Regel das Abitur, oder eine sonstige Hochschulzugangsberechtigung, z.B. die Deltaprüfung für Studieninteressierte mit Fachhochschulreife bzw. fachgebundener Hochschulreife oder ein Hochschulzugang für beruflich Qualifizierte. Bewerber/innen mit ausländischen Schulabschlüssen wenden sich bitte an die Abteilung Beratung und Zulassung internationaler Studierender.)

In Baden-Württemberg besteht die Pflicht, mit der Immatrikulation (Einschreibung) in einen grundständigen Studiengang einen Nachweis über die Teilnahme an einem Studienorientierungsverfahren zu erbringen.

Die Studien- und Prüfungssprache ist deutsch. Einzelne Lehrveranstaltungen können in Englisch durchgeführt werden. Für das Literaturstudium werden gute Englischkenntnisse erwartet. Ein formaler Nachweis der Englischkenntnisse ist jedoch nicht erforderlich.

Internationale Bewerber/innen *ohne* deutschsprachige Hochschulzugangsberechtigung müssen Deutschkenntnisse gemäß der Immatrikulationsordnung der Universität nachweisen (siehe auch Informationen zum Nachweis der sprachlichen Studierfähigkeit / DSH-Sprachprüfung).

Der Bachelor Geowissenschaften ist ein Kompaktstudiengang, bei dem kein Beifach gewählt werden kann.

Details zum Studiengang

Für detaillierte Informationen siehe die Webseiten des Studiengangs

Der Begriff "Geowissenschaften" fasst die Wissenschaften zusammen, die sich mit dem "System Erde" befassen.
Dazu gehören die Disziplinen Geologie, Mineralogie und Paläontologie, die sich wiederum der Erkenntnisse von Mathematik und Informatik sowie der naturwissenschaftlichen Grundlagenfächer Biologie, Physik und Chemie bedienen und sie als Werkzeug einsetzen. Alle Fachrichtungen der Geowissenschaften verbindet ein gemeinsames Ziel:
       Das Potential, das uns die Erde bietet, ökologisch verträglich zu nutzen und zu erhalten.

Dazu ist ein grundlegendes Verständnis der Prozesse, die auf und in der Erde ablaufen und in der Vergangenheit abliefen, ebenso unentbehrlich, wie die Kenntnis der Methoden zur Untersuchung dieser Prozesse. Die Geowissenschaften schaffen dieses essentielle Verständnis, indem sie das "System Erde" erforschen und seine zeitliche Entwicklung entschlüsseln.

Weitere Informationen zu den Modulen siehe Modulhandbuch.

Geowissenschaften in Tübingen bieten:

  • mit mehr als 30 Professuren einen der größten und vielfältigsten Geo-Fachbereiche Deutschlands, und damit einen der wenigen Standorte, an denen die geowissenschaftliche Lehre und Forschung in ganzer Bandbreite vertreten ist
  • ein forschungsorientiertes Studium mit dezidiert wissenschaftlichem Anspruch und der Einbindung aktueller Forschungen in die Lehre
  • modernste analytische Methoden, leistungsfähige Labore und Rechnerpools sowie junge, motivierte Wissenschaftler und technisch äußerst versierte Mitarbeiter
Kooperationen:

Kooperationen:

Das Forschungsumfeld der geowissenschaftlichen Arbeitsgruppen an der Universität Tübingen zeichnet sich durch vielfältige nationale und internationale wissenschaftliche Kooperationen aus:

Diese exzellenten Forschungsaktivitäten und -kontakte ermöglichen es den Studierenden, die Fülle der geowissenschaftlichen Forschung von Angewandter Geologie und Angewandter Mineralogie, über Strukturgeologie, Petrologie, Geochemie, Geophysik bis hin zur Mikro- und Wirbeltierpaläontologie sowie Biogeologie kennen zu lernen.

Der Studiengang ist auf 3 Jahre ausgelegt. Für einen erfolgreichen Studienabschluss müssen Studierende 180 Leistungspunkte aus einem Programm von Pflicht- und Wahlpflichtmodulen erreichen.
In den ersten vier Semestern enthält der Lehrplan ausnahmslos Pflichtmodule. Module mit mathematisch-naturwissenschaftlicher Ausrichtung umfassen Mathematik, Physik, Chemie und Biologie in einem Umfang von 36 Leistungspunkten. Grundlegende geowissenschaftliche Module (63 Leistungspunkte) sind Minerale und Gesteine, Erdgeschichte, Dynamik der Erde, Paläontologie, Anwendungen und Methoden in der Mineralogie, Geodynamik 1, Sedimente und Stratigraphie, Geoinformatik und Geosystemmodellierung, Geophysics, Geochemie und Data Handling.
Im fünften Semester müssen die Studierenden vier Wahlpflichtmodule wählen (24 Leistungspunkte). Zur Auswahl stehen: Geodynamik 2, Georessourcen, Analytische Methoden, Grundwasserhydrologie, Paläobiologie, Fernerkundung. Um bereits im Bachelorstudiengang eine Vertiefung zu ermöglichen, können bis zu zwei Wahlpflichtmodule aus dem geowissenschaftlichen Masterprogramm bzw. aus dem Bereich Naturwissenschaften belegt werden.

Die Geländeausbildung (14 Leistungspunkte) beinhaltet mindestens 20 Exkursionstage (Gelände 1), sowie einen Kartierkurs und ein stratigraphisches Geländepraktikum. 

Zusätzliche Anforderungen:

  • ein außeruniversitäres Praktikum von zwei Monaten, inkl. einem dazugehörigen Seminar (12 Leistungspunkte)
  • 13 Leistungspunkte aus dem Modul Schlüsselqualifikationen (z.B. moderne Fremdsprachen, Angebote des Career Service)
  • die Bachelorarbeit (zwei Monate) (12 Leistungspunkte) und
  • die mündliche Bachelorprüfung (6 Leistungspunkte)

Informationen zum Erasmus-Austauschprogramm der Geowissenschaften

Freiwilliger Auslandsaufenthalt
In jedem Studiengang ist ein freiwilliger Auslandsaufenthalt möglich. Mit der Planung sollte ca. ein bis eineinhalb Jahre vor der Abreise begonnen werden. 
Weitere Informationen und Beratung zum Auslandsstudium finden Sie auf der fachübergreifenden Seite Wege ins Ausland. Zudem bieten einige Fächer auch eigene Informationen zu Auslandsaufenthalten an. 

Zahlen und Fakten:

Im Wintersemester 2019/2020 sind insgesamt 219 Studenten eingeschrieben.

Das Modulhandbuch des B.Sc. Geowissenschaften beschreibt die Ziele und den Aufbau eines Studiengangs. Sie finden im Modulhandbuch genauere Angaben zu Art und Umfang aller Module sowie deren Lehrveranstaltungen, Anforderungen und Prüfungen. Ein idealtypischer Studienverlaufsplan im Modulhandbuch hilft bei der Planung Ihres Studiums. Das Modulhandbuch und die Prüfungsordnung helfen Ihnen, die Rahmenbedingungen Ihres Studiums zu verstehen und die richtigen Module/Lehrveranstaltungen auszuwählen.

Die Studien- und Prüfungsordnung des B.Sc. Geowissenschaften  enthält rechtlich verbindliche Regelungen zum Studiengang. Darin ist unter anderem festgelegt, welche Module des Studiengangs absolviert und welche Prüfungen abgelegt werden müssen, um den Studiengang erfolgreich abzuschließen. Die Studien- und Prüfungsordnung regelt auch, wie oft Prüfungen wiederholt werden können, welche Fristen für die Prüfungen des Studiengangs gelten und wie die Abschlussnote berechnet wird. Die Prüfungsordnung und das Modulhandbuch helfen Ihnen, die Rahmenbedingungen Ihres Studiums zu verstehen und die richtigen Module/Lehrveranstaltungen auszuwählen.

Entscheidungshilfe bei der Studienwahl

Entscheidungshilfen für ein Erststudium

Die Universität Tübingen bietet einen Online-Studienwahltest an. Anhand verschiedener Tests und Fragebögen können Sie überprüfen, welche Studiengänge der Universität Tübingen zu Ihnen passen.  

Die Universität bietet darüber hinaus weitere Hilfen zur Entscheidungsfindung an. Dazu gehören z.B. der Besuch von Lehrveranstaltungen, Orientierungsveranstaltungen zu Studienwahlthemen sowie verschiedene Beratungsangebote. Weitere Hinweise finden Sie auf den Seiten für Studieninteressierte.

Entscheidungshilfen für Masterstudiengänge

Bei der Studienwahlentscheidung für die Masterstudiengänge spielen Spezialisierung, Schwerpunktsetzung und forschungs- sowie berufsbezogene Kriterien eine Rolle. Für Interessierte an Masterstudiengängen gibt es eine Vielzahl an Orientierungshilfen wie z.B. den Besuch von Lehrveranstaltungen und spezielle Beratungs- sowie Informationsangebote (z.B. Zentrale Studienberatung, Studienfachberatung, Career Service). Nähere Informationen finden Sie unter Beratung und Information.

Nach dem Studium

Neben wissenschaftlichen Tätigkeiten an Hochschulen und anderen Forschungsein-richtungen, Kommunal-, Landes- und Bundesbehörden sowie an Museen, bestehen für Absolventen weitreichende Beschäftigungsmöglichkeiten u.a. in folgenden Einsatzbereichen:

  • Altlastenuntersuchung  und –sanierung, Deponiebau
  • Bodenschutz und Grundwasser
  • Energiesektor (u.a. Geothermie)
  • Exploration, Abbau und Aufbereitung von mineralischen Rohstoffen und Massenrohstoffen sowie Rohstoffqualitätskontrolle
  • Erkundung von Erdöl- und Erdgaslagerstätten
  • Keramische und Chemische Industrie sowie Hochleistungswerkstoffe

Beratung und Praktika
Der Career Service der Universität berät bei der Berufsorientierung und beim Berufseinstieg. Praktika und Jobs finden Sie im Praxisportal.

In der Regel schließt sich an den Bachelorstudiengang ein entsprechender Masterstudiengang an (oft „konsekutive Masterstudiengänge“ genannt). Zulassungsvoraussetzungen der jeweiligen Masterstudiengänge finden Sie auf den entsprechenden Webseiten.

MSc Geowissenschaften

MSc Applied & Environmental Geoscience

Für die Zulassung zur Promotion ist der Abschluss eines Masterstudienganges erforderlich. Eine Zulassung zur Promotion mit Bachelorabschluss ist nicht möglich.

Hier finden Sie Informationen zur Ehemaligen-Vereinigung Alumni Tübingen.

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