Uni-Tübingen

Ur- und Frühgeschichtliche Archäologie - Master

Eckdaten zum Studiengang

Fakultät
Philosophische Fakultät

Abschluss
Master

Zulassungsbeschränkung
Nein

Regelstudienzeit
4 Semester

Kombinationsfach erforderlich?
Nein

Bewerbungsfrist 1. Fachsemester

Bewerbungsfrist für Deutsche, EU-Bürger/innen und Bildungsinländer/innen 
Wintersemester: 30.09

Bewerbungsfrist für Nicht-EU-Bürger/innen
Wintersemester: 15.07

Gilt für alle Bewerber/innen mit deutscher oder EU-Hochschulzugangsberechtigung.

Studienbeginn
Wintersemester

Unterrichtssprache
Deutsch

Finanzen
Beiträge und Gebühren

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Voraussetzung und Bewerbung

Dieser Masterstudiengang ist nicht zulassungsbeschränkt. Es ist jedoch eine fristgerechte Bewerbung über das Online-Bewerbungsportal der Universität Tübingen notwendig, damit geprüft werden kann, ob die Zulassungsvoraussetzungen (siehe unten) erfüllt sind.

Voraussetzung für das Studium im Masterstudiengang ist ein Bachelor-Abschluss im Fach Ur- und Frühgeschichtliche Archäologie und Archäologie des Mittelalters oder ein gleichwertiger Abschluss mit jeweils mindestens der Note 2,5. Über die Gleichwertigkeit eines anderen Abschlusses entscheidet der Fachvertreter.

Die Studien- und Prüfungssprache im Masterstudiengang ist deutsch. Lehrveranstaltungen und Prüfungen können auch in englischer Sprache abgehalten werden. Es wird daher vorausgesetzt, dass die Studierenden über ausreichende englische Sprachkenntnisse verfügen. Den Studierenden werden englische Sprachkenntnisse auf dem Niveau des deutschen Abiturs beziehungsweise dem Niveau B 2 gemäß dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen empfohlen.

Details zum Studiengang

Im Rahmen des Studiums lernen die Studierenden, sich kritisch mit den materiellen Hinterlassenschaften des Menschen aus dem Paläolithikum, dem Neolithikum und den Metallzeiten auseinanderzusetzen. Dabei werden Studierende befähigt, eigene Fragestellungen zu entwickeln und zu beantworten, sowie wissenschaftlichen Diskurs zu führen. Die Studierenden spezialisieren sich entweder im Bereich „Ältere Urgeschichte und Quartärökologie“ oder „Jüngere Urgeschichte und Frühgeschichte“.
Hervorzuheben ist der für Tübingen charakteristische interdisziplinäre Ansatz, insbesondere mit der Anwendung vielfältiger, moderner naturwissenschaftlicher Methoden.

Der Studiengang ist kombinierbar mit dem Masterprofil Digital Humanities. Innerhalb eines Moduls werden im Studiengang erworbene geisteswissenschaftliche Forschungsansätze und Arbeitsweisen mit Methoden und Werkzeugen der modernen digitalen Datenbearbeitung kombiniert - wie zum Beispiel 3D-Modellierung, Programmierung von Datenbanken oder Digitales Editieren. Zur Website des Masterprofils Digital Humanities

Der Studiengang ist ebenso kombinierbar mit dem Masterprofil Museen und Sammlungen. Dieses Profil vermittelt praxisorientierte Kompetenzen für die Aufbereitung und Darstellung von Forschungsergebnissen in Ausstellungen. Zur Website des Masterprofils Museum und Sammlungen

Hier finden Sie Informationen zu den Austauschprogrammen der Universität

Freiwilliger Auslandsaufenthalt
In jedem Studiengang ist ein freiwilliger Auslandsaufenthalt möglich. Mit der Planung sollte ca. ein bis eineinhalb Jahre vor der Abreise begonnen werden. 
Weitere Informationen und Beratung zum Auslandsstudium finden Sie auf der fachübergreifenden Seite Wege ins Ausland. Zudem bieten einige Fächer auch eigene Informationen zu Auslandsaufenthalten an. 

Das Tübinger Institut ist eines der traditionsreichsten im deutschsprachigen Raum und heute eine der größten universitären Einrichtungen seiner Art in Europa. Die vergleichsweise kleinen Studierendenzahlen und die besondere Lage des Instituts auf dem Schloss Hohentübingen erlauben ein Studium in angenehmer, quasi familiärer Atmosphäre. Durch die Mitarbeit in einem der zahlreichen Forschungsprojekte können die Studierenden schon früh praktische Erfahrungen sammeln. Die Projekte umfassen nahezu alle Perioden der Ur- und Frühgeschichte von der Altsteinzeit bis zu den Metallzeiten und sind auf vier Kontinenten verortet.

Entscheidungshilfe bei der Studienwahl

Entscheidungshilfen für ein Erststudium

Die Universität bietet Hilfen zur Entscheidungsfindung an. Dazu gehören z.B. der Besuch von Lehrveranstaltungen, Orientierungsveranstaltungen zu Studienwahlthemen sowie verschiedene Beratungsangebote. Weitere Hinweise finden Sie auf den Seiten für Studieninteressierte.

Entscheidungshilfen für Masterstudiengänge

Bei der Studienwahlentscheidung für die Masterstudiengänge spielen Spezialisierung, Schwerpunktsetzung und forschungs- sowie berufsbezogene Kriterien eine Rolle. Für Interessierte an Masterstudiengängen gibt es eine Vielzahl an Orientierungshilfen wie z.B. den Besuch von Lehrveranstaltungen und spezielle Beratungs- sowie Informationsangebote (z.B. Zentrale Studienberatung, Studienfachberatung, Career Service). Nähere Informationen finden Sie unter Beratung und Information.

Nach dem Studium

Berufliche Perspektiven für Absolvent*Innen ergeben sich vor allem in folgenden Bereichen:

  • Archäologische Denkmalpflege der Länder, Kommunen und Städte

  • Musseen mit archäologischen Sammlungen

  • Lehre und Forschung an Universitäten

  • Außeruniversitäre Forschungsinstitute im In- und Ausland

  • Private Grabungsfirmen

Neben diesen fachspezifischen Beschäftigungen gibt es vor allem in folgenden Bereichen berufliche Alternativen:

  • Kulturmanagement

  • Kulturvermittlung und Medien

Es ist während des Studiums bereits möglich, studienbegleitend im Bereich der Archäologie zu arbeiten. Tätigkeiten als studentische Hilfskraft oder als Mitarbeiter*in bei einer sog. Ausgrabungsfirma in der Region Tübingen bieten gute Verdienstmöglichkeiten für Studierende.

Beratung und Praktika
Der Career Service der Universität berät bei der Berufsorientierung und beim Berufseinstieg. Praktika und Jobs finden Sie im Praxisportal.

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