Wie verändert sich Wohnen, wenn sich die Lebenssituation aufgrund von Kindern, Home-Office, Migration oder Behinderung wandelt? Wie zeigen sich Geschlechterrollen im Wohnalltag? Wie wird Nachbarschaft hergestellt und gelebt? Und wie schaffen Mieterinnen und Mieter Gemütlichkeit in ihren Wohnungen?
Zehn Masterstudierende des Ludwig-Uhland-Instituts für Empirische Kulturwissenschaft an der Universität Tübingen sind diesen und weiteren Fragen nachgegangen. Unter Leitung von Dr. Gesa Ingendahl forschten sie über drei Semester hinweg in Kooperation mit der Gesellschaft für Wohnungs- und Gewerbebau Tübingen (GWG). Die Studierenden führten dazu mehr als 50 Interviews mit Mieterinnen und Mietern der GWG in unterschiedlichen Stadtteilen und Lebenssituationen.
Die gesammelten Antworten der Mieterinnen und Mieter werden in der Ausstellung „Einfach wohnen? Wünsche und Wirklichkeiten im kommunalen Wohnungsbau in Tübingen“ präsentiert, die vom 6. Februar bis 7. März 2026 in der Kulturhalle Tübingen zu sehen ist. Besucherinnen und Besucher der Ausstellung können neue Perspektiven auf alltägliches Wohnen entdecken.
Thuy-Van Nguyen-Khanh hat die Ausstellung gestaltet. Einen vertieften Einblick bietet der kostenlose Begleitband, den Interessierte in der Ausstellung erhalten können.
Die Kulturhalle (Nonnengasse 19, Tübingen) ist dienstags (14 bis 18 Uhr), donnerstags (13 bis 19 Uhr), freitags (13 bis 18 Uhr) und samstags (11 bis 16 Uhr) geöffnet. Der Eintritt ist frei.
Tina Schäfer
Dr. Gesa Ingendahl
Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturforschung
Universität Tübingen
Telefon: 07071 29-75310
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