Uni-Tübingen

Newsletter Uni Tübingen aktuell Nr. 1/2026: Studium und Lehre


Umzug BAföG-InfoPoint der Universität Tübingen

Der BAföG-InfoPoint des Studierendenwerks Tübingen-Hohenheim ist umgezogen und befindet sich seit 3. Februar 2026 am neuen Standort in Tübingen in der Wilhelmstraße 19, Raum 019. 

Öffnungszeiten:

  • Montag: 10:00 – 11:30 Uhr sowie 13:00 –15:00 Uhr
  • Dienstag: 10:00 –11:30 Uhr
  • Mittwoch: 08:30 – 12:30 Uhr

Der BAföG-InfoPoint ist die Anlaufstelle für allgemeine Fragen zum BAföG, zur Einreichung von Unterlagen sowie für BAföG-Anträge. Wichtig: Fragen zum Bearbeitungsstand können dort nicht geklärt werden.

Auch das Rechtsberatungsangebot des Studierendenwerks mit der Juristin Sabine Gehweiler wird ab Februar 2026 am gleichen Standort, ebenfalls im Raum 019, stattfinden und zwar ausschließlich donnerstags von 09:00 bis 15:00 Uhr sowie freitags von 09:00 bis 12:00 Uhr.

Meldung des Studierendenwerks


Digitales Lernmodul Altfranzösisch

Seit Dezember 2025 ist das digitale Lernmodul „Altfranzösisch“ online. Es steht allen Interessierten frei zur Verfügung.

Das Altfranzösische war mit die wirkmächtigste Volkssprache des europäischen Mittelalters. Dennoch wird es immer schwieriger, Altfranzösisch an deutschen Universitäten zu lernen. Vor diesem Hintergrund ist das digitale Lernmodul Altfranzösisch im Rahmen einer Kooperation zwischen den Universitäten Tübingen und Würzburg entstanden.

Das Lernmodul richtet sich an Studierende, Lehrende und Forschende, die sich mit mittelalterlichen Literaturen und Sprachen beschäftigen und dabei mit dem Altfranzösischen in Berührung kommen. Es vermittelt Grundkenntnisse zur Aussprache und Grammatik des Altfranzösischen sowie sprach- und literaturgeschichtliche Einblicke. Für die vertiefende Beschäftigung mit dem Altfranzösischen präsentiert es weiterführende Lehrwerke und digitale Hilfsmittel.

Das Lernmodul eignet sich sowohl für die individuelle Beschäftigung mit dem Altfranzösischen als auch als Ergänzung in Lehrveranstaltungen. 

Lernmodul Altfranzösisch

Das Projekt wurde gefördert von der Dr. K. H. Eberle Stiftung, Projektverantwortliche sind Alexandra Becker (Universität Tübingen) und Juniorprofessorin Dr. Carlotta Posth (Universität Würzburg).

Kontakt

alexandra.beckerspam prevention@uni-tuebingen.de
carlotta.posthspam prevention@uni-wuerzburg.de

Einblick in die Sprachgeschichte Altfranzösisch

Externer Inhalt

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Axel Stühmer-Preis erstmals verliehen

Preis im Andenken an verstorbenen Alumnus

Leni Carlotta Stolle, die an der Universität Tübingen den Bachelorstudiengang International Business Administration studiert, hat Ende Januar als erste Preisträgerin den Axel Stühmer-Preis erhalten. Der Preis wird von dem privaten Förderer Bruno Schick zum Andenken an den 2023 verstorbenen Alumnus der Wirtschaftswissenschaft der Universität Tübingen gestiftet; er ist mit 5.000 Euro dotiert.

Leni Carlotta Stolle überzeugte die Auswahlkommission durch ihre herausragenden Leistungen und legte überzeugend dar, weshalb ein Studienaufenthalt in Lateinamerika ihre fachliche und persönliche Entwicklung fördern würde. Zukünftig wird die Auszeichnung jährlich an zwei Bachelorstudierende der Wirtschaftswissenschaft der Universität Tübingen vergeben. Das Preisgeld dient der Finanzierung der Reisekosten, Lebenshaltungskosten und Studiengebühren in einem lateinamerikanischen Land. Die diesjährige Preisträgerin wird das Preisgeld nutzen, um ihren Auslandsaufenthalt an der Universidad de Chile zu finanzieren.

Bruno Schick: „Dieser Preis ehrt Axel Stühmers Andenken auf angemessene Weise. Axel Stühmer war ein weltoffener, wissbegieriger und sozial engagierter Mensch.“ Es sei nie wichtiger gewesen als heute, Studierende darin zu unterstützen, die Welt zu entdecken, da internationale Erfahrungen neue Perspektiven öffnen und den Dialog ermöglichen.

Dr. Axel Stühmer studierte von 1991 bis 1997 Volkswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt „Regionalökonomie Lateinamerika“ an der Universität Tübingen. Während seines Studiums ging er für zwei Semester an die Universidad Nacional de Córdoba in Argentinien. Im Jahr 2002 wurde Axel Stühmer an der Universität Tübingen promoviert. Er blieb der Universität und seinen dortigen Weggefährtinnen und Weggefährten über seine Studienzeit hinaus stets eng verbunden.

Bachelorstudierende der Wirtschaftswissenschaft finden die Ausschreibung auf der Webseite des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaft , die Bewerbungsfrist endet am 28. Februar eines jeden Jahres.

Rebecca Hahn


Rekordwert bei internationalen Studierenden

Im laufenden Wintersemester 2025/26 sind an der Universität Tübingen 28.046 Studierende immatrikuliert. Damit sank die Studierendenzahl um 2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Unverändert hoch bleibt der Anteil der Studentinnen mit 59,8 Prozent. Einen erneuten Höchststand erreichte die Zahl der internationalen Studierenden. Zum Stichtag lag sie bei 4.495 Personen. Ihr Anteil an der Gesamtzahl steigt damit erstmals auf 16 Prozent.

„Die Universität Tübingen ist bei den Studierenden und Studieninteressierten sehr beliebt; allerdings ist der demografische Wandel auch hier spürbar. Mit Tradition, zukunftsgerichteter Exzellenz und einem lebendigen Campus haben wir jedoch allen Grund, zuversichtlich in die Zukunft zu blicken“, sagt Professorin Dr. Karla Pollmann, Rektorin der Universität Tübingen. „Wer nach Tübingen kommt, wird Teil einer der renommiertesten Forschungsuniversitäten weltweit. Dass dieser Ruf auch in anderen Ländern ankommt, zeigt die wachsende Zahl internationaler Studierender."


Zweites Staatsexamen: Tübinger Medizinstudierende erzielen erneut hervorragende Prüfungsleistungen

Die Studierenden der Humanmedizin an der Universität Tübingen gehören erneut zur Spitzengruppe Deutschlands: Im zweiten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung („Zweites Staatsexamen“) belegten sie nach 2024 auch 2025 unter den Referenzteilnehmenden bundesweit den zweiten Platz. In Baden-Württemberg ist Tübingen sogar Spitzenreiter. Das zweite Staatsexamen gilt – neben dem ersten Abschnitt („Physikum“) und dem dritten Abschnitt – als eine der größten Hürden auf dem Weg zur Approbation. Es besteht aus einer dreitägigen schriftlichen Prüfung mit über 300 Fragen, die sich aus dem erlernten Stoff des klinischen Studienabschnitts zusammensetzt.

Bundesweit legten rund 6.700 Studierende im Herbst 2025 das zweite Staatsexamen ab. Im Durchschnitt bestanden 97,7 Prozent der Studierenden die Prüfung, die Teilnehmenden beantworteten im Schnitt 74,3 Prozent der Fragen richtig. Unter den insgesamt 3.116 sogenannten Referenzteilnehmerinnen und -teilnehmern – Studierende im 10. Fachsemester in Regelstudienzeit, die die Prüfung zum ersten Mal ablegen – erzielten die Tübinger 77,8 Prozent richtige Antworten bei einer Durchfallquote von 0 Prozent. Damit liegen sie nur knapp hinter Münster (79 Prozent) und vor allen anderen Fakultäten des Landes.

Ein Blick auf die vergangenen fünf Jahre bestätigt die außergewöhnliche Kontinuität: Seit 2020 war Tübingen nahezu durchgehend unter den bundesweiten Top Ten vertreten – 2022 sogar auf Platz eins unter den Referenzteilnehmenden. „Dieses Ergebnis zeigt einmal mehr, dass sich exzellente Lehre in hervorragenden Prüfungsergebnissen widerspiegelt. Es ist ein deutliches Signal dafür, dass Tübingen hervorragende Bedingungen für ein erfolgreiches Medizinstudium bietet“, kommentiert Prof. Dr. Stephan Zipfel, Prodekan für Studium und Lehre. 

Meldung des Universitätsklinikums Tübingen