04.05.2026 | Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät, Kooperation des Instituts für Erziehungswissenschaft (IfE) mit dem Fortbildungsverbund und der Mathilde-Weber-Schule Tübingen
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| Referent/in : |
Prof. i.R. Dr. Susanne Viernickel, Universität Leipzig |
| Weiterführende Informationen : | https://uni-tuebingen.de/de/287835 |
Nehmen Eltern ein familienergänzendes Betreuungsangebot in Anspruch, so wird die Kita zu einem selbstverständlichen, gleichwohl bedeutsamen Bestandteil des Alltags ihres Kindes. Um besser zu verstehen, welche Erfahrungen Kinder in der Lebenswelt Kita machen, wie sie Abläufe, Räume, Interaktionen und Beziehungen erleben, wird in der Forschung zunehmend nach Wegen gesucht, die Perspektive der Kinder selbst einzubeziehen. Im Kontext partizipativer Qualitätsentwicklung wird zusätzlich die Frage virulent, wie sich Kinder ihre Kita wünschen, welche Bedarfe und Bedürfnisse sie äußern und welche Ansprüche sie an eine „gute Kita“ stellen.
Im Vortrag werden Befunde aus dieser noch recht jungen „Kinderperspektivenforschung“ vorgestellt, ihr Erkenntnispotenzial reflektiert und methodische als auch forschungs-ethische Herausforderungen aufgezeigt.
Zur Person
Prof. i.R. Dr. Susanne Viernickel ist Diplom-Pädagogin. Sie forschte und lehrte Pädagogik der frühen Kindheit in Gießen, Koblenz, Berlin und zuletzt an der Universität Leipzig. Ihre wissenschaftlichen Schwerpunkte sind frühe Bildungsprozesse, Qualitätsentwicklung und integrierte Bildungs- und Gesundheitsförderung in Institutionen der Kindheits-pädagogik sowie Professionalisierung kindheitspädagogischer Fachkräfte. Aktuell forscht sie zu Einflüssen auf das Wohlbefinden von Krippenkindern und entwickelt mit ihren Teams einschlägige Praxismaterialien.