Uni Tübingen

Veranstaltungen

Sie planen eine Veranstaltung zu Gegenwartsliteratur, Musik, bildender oder performativer Kunst, Medienkunst oder transdisziplinärer künstlerischer Forschung an der Universität Tübingen? Gerne nehmen wir passende uniinterne Aktivitäten in unseren Veranstaltungskalender auf.

Der Kalender kündigt aktuelle, universitätsnahe Projekte mit zeitgenössischer, experimenteller oder forschungsbezogener Ausrichtung an. Dazu zählen etwa Ausstellungen, Performances, Lesungen, Konzerte, Festivals, Lecture-Performances oder künstlerisch-wissenschaftliche Symposien.


1926 - What is this Thing We are After?

Talk and Workshop

Talk: November 9, 2026; 4 PM; Alte Burse
Workshop: November 10, 2026; 9 AM, Brechtbau (Neuphilologicum)

In 1926, the African American intellectual, activist and sociologist W.E.B. Du Bois prompted an important debate on the representation of Black people in art and literature. It ranged from questions about the relation of art to politics and propaganda to the role of curators and publishing houses, sponsors, public taste, and, of course, the complicity of art and literature with overt and subtle forms of discrimination. The participants included well-known artists and activists at the time from the US and Europe, but also the odd businessman or interested citizen, both white and Black. Their answers to a questionaire published in the magazine "The Crisis" were quite frank and very diverse. Both questions and answers are as relevant today as they were 100 years ago, but in different ways - this is what we want to discuss. So please feel free to join us for

a PUBLIC EVENT on Monday Nov 9 at 4pm in Alte Burse with a talk by Paul Edwards (New York) and an artists' panel with Natasha Kelly and the theater director Miriam Ibrahim and

a WORKSHOP on Tues Nov 10, beginning at 9am in Brechtbau.

Symposium organized by American Studies, German Studies, and Art History Departments. 
More information here. 

Live-Show mit Miriam Davoudvandi

Buch: Das können wir uns nicht leisten

Dienstag, 10.11.2026 | 18.00 Uhr
Gemeindehaus Lamm | Großer Saal 1 | Am Markt 7 | 72070 Tübingen

EINTRITT FREI - BARRIEREFREI ZUGÄNGLICH

Dieses Buch ist für alle, die in Victory-Schuhen statt Nikes rumgelaufen sind. Für alle, die sich geschämt haben, Freunde nach Hause einzuladen. Für alle, deren einzige Freizeitgestaltung Fußball oder die Glotze war, weil für alles andere kein Geld da war. Für alle, die mehr als einmal gehört haben: Das können wir uns nicht leisten.« Kurzvideo zum Buch

Um Jungs machte sie lange einen Bogen, denn Miriam Davoudvandi wusste, jeder Typ muss irgendwann in ihre Wohnung: im schäbigen Sozialbau, die vollgestellten Zimmer, das abgenutzte Bad. Die Scham, nichts bieten zu können und nicht dazuzugehören, prägte Miriam Davoudvandi – und sie ist bis heute ein Teil von ihr. 

 

Inzwischen ist sie sozial aufgestiegen und verdient mehr, als ihre Eltern es je taten. Ihr Fazit: Geld macht sogar sehr glücklich. Aber zu welchem Preis? Und welche Spuren haben ihre Erfahrungen hinterlassen? Ehrlich und berührend erzählt Miriam Davoudvandi, was es bedeutet, in Deutschland arm zu sein. Dabei blickt sie auch auf Aspekte wie Dating, Freundschaften, Sterben, Familiengründung und Psyche, auf die Bedeutung des Fernsehers und das Leben als erste Studierende der Familie.

Miriam Davoudvandi ist Journalistin, Moderatorin und Autorin. Geboren 1992 in Bukarest als Tochter einer Rumänin und eines Iraners, wuchs sie in einer süddeutschen Kleinstadt auf. Heute schreibt sie u. a. für Spiegel und Zeit über Popkultur, Politik und Psyche und spricht als Host des WDR-Podcasts „Danke, gut“ mit prominenten Gästen über mentale Gesundheit.

Wir freuen uns über euer Kommen: 
SILKY4FUTURE der kit jugendhilfe und AG Jugend des Runden Tisches Kinderarmut 
Mit freundlicher Unterstützung vom Studio Literatur und Theater. 

Workshop zur Poetikdozentur

Dienstag 17.11.26 | 9.00 – 13.00 U h r
Ort: Brechtbau, Wilhelmstr. 50, Raum 215

Dieses Jahr wird wieder ein wissenschaftlicher Workshop begleitend zur Poetikdozentur stattfinden. Diesmal ist das Thema "Poetikvorlesungen und Lyrik/Lyrics". Zwei Literaturwissenschaftler:innen und zwei Musikwissenschaftler:innen werden Vorträge halten. 

Programm: 

9:00 Uhr: Begrüßung

09:15-10:00 Uhr: Prof. Dr. Anne Holzmüller - Spuren im Kauderwelsch. Zu einer Liedpoetik der Nachträglichkeit. 

10:00-10:45 Uhr: PD Dr. Christopher Jost - Selbststilisierung und Sozialfigur. Aspekte des Artischen in der populären Musik. 

10:45-11:15 Uhr: Kaffeepause

11:15-12:00 Uhr: Prof. Dr. Friederike Reents - Im Prokrstesbett? Texten zwischen Chaos und Abgrund.

12:00-12:45: PD Dr. Anna Bers - Phänomene des Performativen in der Lyrik am Beispiel eines Gedichts von Nora Gomringer.

VOR_LESEN

Leseabende zur Poetik-Dozentur

Das Team der Poetik-Dozentur organisiert im Oktober 2026 zum ersten Mal Leseabende zur Poetik-Dozentur im November. Alle sind eingeladen, zuzuhören und mitzureden!

An 6 Abenden lesen 6 Personen aus Nora Gomringers „Am Meerschwein übt das Kind den Tod“ und Michael Lentz' „Muttersterben“ zur Einstimmung eine halbe Stunde vor. Dann ist Zeit zum Reden und Nachfragen, zum Diskutieren und Zuhören.

Termine, Orte, Vorlesende:

13.10., 18 Uhr —  Brechtbau, Liegewiese (1. OG) | mit Nancy Hünger 

20.10., 18 Uhr — Stadtmusem Tübingen | mit Dr. Gundula Schäfer-Vogel 

27.10., 18 Uhr — VHS Tübingen | mit Nina Lenz 

4.11., 18 Uhr — Medizinische Klinik, Psychosomatische Medizin und Psychotherapie | mit Prof. Katrin Giel 

5.11., 18 Uhr — Buchhandlung Quichotte | mit Wolfgang Zwierzynsky 

11.11., 18 Uhr — Altes Waschhaus | mit Sepp Buchegger

Leser*innen können im Brechtbau (Neuphilologicum, Wilhelmstraße 50, Raum 348), im Stadtmuseum Tübingen, im Rathaus und in der Buchhandlung Quichotte die Bücher Am Meerschwein übt das Kind den Tod von Nora Gomringer und Muttersterben von Michael Lentz kostenlos abholen – unter der Auflage, sie nach dem Lesen weiterzuverschenken, um möglichst Vielen das Lesen der Bücher zu ermöglichen.

Die Veranstaltungen sind offen für ALLE Interessierten — ohne Vorkenntnisse, ohne Anmeldung; dort bietet sich auch Gelegenheit, gelesene Bücher weiterzugeben. 

In Kooperation mit dem Stadtmuseum Tübingen, der Stadt Tübingen, dem Studio Literatur und Theater, der VHS, dem Alten Waschhaus, der Medizinischen Klinik, Abteilung für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, und der Buchhandlung Quichotte.

39. Tübinger Poetik-Dozentur

Leseabende zur Poetik-Dozentur

Die 39. Tübinger Poetik-Dozentur findet von 15. bis 20. November 2026 statt. Dieses Jahr werden Nora Gomringer, Herbert Grönemeyer und Michael Lentz ab 16.11. in Tübingen begrüßt. Kurzportraits der Gäste und weitere Termine und Informationen finden Sie hier.

Die Tübinger Poetik-Dozentur versteht sich als Forum der kulturellen Begegnung. Studierende, Dozenten und Dozentinnen, Universitätsangehörige, eine breite Öffentlichkeit aus Tübingen und Umgebung haben hier die Gelegenheit, herausragende Autoren- und Autorinnenpersönlichkeiten aus dem In- und Ausland unmittelbar kennen zu lernen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Sie initiiert und intensiviert damit immer wieder den inneruniversitären Dialog über die Fächergrenzen hinweg und lädt zudem zum kulturellen Austausch zwischen Universität und Stadt, Universität und Region ein.

Gerade die Verbindung von Literatur und Philosophie, Wissenschaft und öffentlicher Debatte soll in dieser Veranstaltungsreihe thematisiert und gestärkt werden. Es geht in den Vorlesungen und Workshops der verschiedenen Dozentinnen und Dozenten um zentrale Fragen der Kunst, Kultur, Politik und Philosophie, die sowohl ein Fachpublikum beschäftigen als auch eine interessierte Öffentlichkeit erreichen. Dass dies kein Widerspruch ist, beweist der Erfolg der Tübinger Poetik-Dozentur. Sie bietet eine spezifische Form des in Deutschland oft vermissten intellektuellen Diskurses an, der Literatur, Wissenschaft und Öffentlichkeit verknüpft.

Zwischen Linien und Blütenrausch

Ausstellung studentischer Kunstwerke

 
Dienstag, 20. Oktober 2026, 17:00 Uhr
im Café “Altes Waschhaus”
Bursagasse 2/1, 72074 Tübingen
Eintritt frei

Am 20.10.26 eröffnet mit einer Vernissage um 17.00 Uhr die Ausstellung von Studierenden der Universität Tübingen im Café “Altes Waschhaus” in der Bursagasse 2/1. Unter dem Titel „Zwischen Linien und Blütenrausch“ zeigen die Studierenden eigene Werke, die im Rahmen eines gestalterischen Kurses im Transdisciplinary Course Program der Universität Tübingen im vergangenen Sommersemester entstanden sind. 

Zentrales Element der experimentell entstandenen Zeichnungen und Gemälde ist die Linie als Ausdrucksmittel und ihre vielfältigen Möglichkeiten für die Entwicklung bildnerischer Konzepte. Dabei liegt der Schwerpunkt auf verschiedenen Formen und floralen Motiven. Die Ausstellung ist ein Sinnbild der Kontraste, in welchem das Stillleben unter dem Element der Linie neu verhandelt wird. Der Kurs wurde von der Künstlerin Uta Krauss geleitet.

Die Ausstellung ist nur während der Café-Öffnungszeiten Do. – So. 10:00 – 17:00 Uhr zu sehen.

Die Ausstellung ist bis zum 15.11.2026 zu sehen, der Eintritt ist frei.


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