Uni-Tübingen

Wie geht es den Tieren im Labor?

Die Haltung der Tiere in den Forschungseinrichtungen der Universität Tübingen erfolgt unter Berücksichtigung aller Bestimmungen des europäischen und deutschen Tierschutzrechtes. Die Versuchstiere verfügen über ausreichend große, ausgestaltete Käfige und Gehege, in denen sie ihre natürlichen Bedürfnisse und Verhaltensweisen weitestgehend ausleben können. Mitarbeitende in den Laboren und Tierhaltungen sowie der tierärztliche Dienst der Universität kümmern sich um das Wohlergehen der Tiere. Ausgebildete und fachkundige Tierpflegerinnen und Tierpfleger sorgen für eine tiergerechte Unterbringung, die tägliche Pflege und Versorgung der Tiere und kümmern sich um deren physischen und psychischen Bedürfnisse. Die Tiere werden mit Mitgefühl und Respekt behandelt. Fachtierärztinnen und -ärzte der Universität kümmern sich um die medizinische Betreuung der Tiere in den Tierhaltungen.

In vielen wissenschaftlichen Experimenten sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität am normalen Verhalten der Tiere interessiert. Dessen Beobachtung erfordert die konzentrierte Mitarbeit gesunder, sich wohlfühlender Tiere. Dennoch lassen sich in Tierversuchen Schmerzen oder Unbehagen für die Tiere nicht gänzlich vermeiden. Forschende, die nicht auf wichtige Versuchsergebnisse verzichten können, sind bemüht, Leid auf Seiten der Tiere, die sie in der Forschung nutzen, zu minimieren. Wo Leiden unvermeidlich ist, ergreifen sie jede mögliche Maßnahme, um dieses Leiden auf ein Minimum zu reduzieren, zum Beispiel durch Verwendung einer Anästhesie bei schmerzhaften Eingriffen sowie einer Schmerztherapie nach neuesten Standards.


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