Uni-Tübingen

Termine, Veranstaltungen & Ausschreibungen

Nature Writing - Susanne Eules

Lesung und Gespräch im Hölderlingarten

17. Juli 24, 19.00 -20.30 Uhr, Eintritt 5.-/3.- Euro

Für die dritte Gartenlesung zum Nature Writing kommt Susanne Eules in den Hölderlingarten.

They erhielt im letzten Jahr den Deutschen Preis für Nature Writing für ihren Gedichtzyklus »miami t:ex(i)ting«. Dieser ist eine Annäherung an die Paradoxie einer Großstadt, die taumelt zwischen einem kapitalisitschen Hedonismus und der Drohung ihres Untergangs aufgrund des ansteigenden Meeresspiegels.

Susanne Eules ist ein*e deutsch-amerikanische*r transdisziplinäre*r Künstler*in und arbeitet in den Bereichen von geschriebenem Wort, Musik, Soundperformance und visueller Kunst. Zu Eules' Praxis zählen experimentelle Lyrik und visuelle Arbeiten, Stimm- und Instrumentalimprovisation, auch im Austausch mit internationalen Künstler*innen und Performer*innen.

Eine Kooperation mit dem Hölderlinturm.

Gefördert aus Landesmitteln durch die Arbeitsstelle für literarische Museen, Archive und Gedenkstätten in Baden-Württemberg (Deutsches Literaturarchiv Marbach).

Am kommenden Mittwoch wird die letzte Veranstaltung in der Lesereihe "Die Verteidigung der Literatur in Zeiten dauernden Exils" stattfinden.

Die ukrainische Künstlerin und Autorin Yevgenia Belorusets und ihre Übersetzerin Claudia Dathe werden am 10.Juli 24, um 18.00 Uhr in der Shedhalle zu Gast sein.

Moderiert wird der Abend von Nancy Hünger.

In der Veranstaltung wird es um die Wahrnehmung des Krieges von außen und von innen gehen, um die Verknüpfung von Aktivismus und Kunst sowie um ihre neuesten Bücher: In „Anfang des Krieges. Tagebücher aus Kyjiw“ sind die Tagebucheinträge gesammelt, die sie seit Kriegsausbruch im „Spiegel“ publiziert hat; in „Über das moderne Leben der Tiere“ (erschienen Februar 2024) werden wahrscheinliche und unwahrscheinliche tierliche Begebenheiten geschildert. 

„In ihrer ethnografisch präzisen und nüchtern-poetischen Sprache entsteht in dieser fiktiven Vorlesungsreihe ein Raum für marginalisierte Erfahrungen in der heutigen Ukraine, die mindestens seit 2014 auch von Gewalt geprägt sind.“ (https://www.matthes-seitz-berlin.de/buch/ueber-das-moderne-leben-der-tiere.html?lid=3)

Yevgenia Belarusets, geboren 1980 in Kyjiv, ist (Foto-) Künstlerin und Schriftstellerin; sie lebt in Berlin. Ihre Kunst befindet sich an der Grenze zum politischen Aktivismus; ihr fotografisches Werk, das sich mit den vulnerablen Teilen der ukrainischen Gesellschaft befasst (queere Familien, Roma, Menschen, die im Kriegsgebiet leben), wurde zweimal im ukrainischen Pavillon auf der Biennale in Venedig ausgestellt. 

Literatur für alle! - Wer möchte mitmachen?

Für das für Ende Oktober geplante Literaturfestival "Literatur für alle!" suchen wir EURE tatkräftige Unterstützung!

Mögliche Aufgabenfelder:

  • Veranstaltungsorganisation
  • Kommunikation mit Partnerorganisationen (Vereinen, Verlagen, o.a. Institutionen uvm.)
  • Social Media / Marketing
  • Poetische Forschung im Rahmen des Hochschulwettbewerbs

Wir freuen uns auf eure Mitarbeit, eigenen Ideen und Vorschläge!

Wenn Ihr Interesse daran habt, dieses Projekt mitzugestalten, dann meldet Euch unter: kontaktspam prevention@verein-querfeldein.de

Unser Team möchte mit diesem Festival Literatur für alle zugänglich machen und gleichzeitig die Möglichkeiten des Wissenstransfers durch Literatur erkunden, um die Potenziale für einen breiten gesellschaftlichen Diskurs aufzuzeigen. Universitäres Wissen soll an ungewöhnlichen Orten mit der Gesellschaft geteilt werden. Dabei sollen insbesondere Menschen angesprochen werden, die in ihrem Alltag von akademischen Orten ausgeschlossen sind. Interaktion und Inklusion sind die Kerngedanken des Festivals.