Dozentin: Tonia Krupinsky
Di 14.00-16.00 c. t.
Beginn: 20.10.26
Ort: Burse, Melanchthonzimmer, Raum 308
Maximal: 15 Teilnehmer*innen
Schlüsselqualifikationsseminar, 3 ECTS-Punkte
Was bedeutet es, als junger Mensch zu schreiben? Welche Themen beschäftigen uns und wie finden wir Worte, um auszudrücken, was uns bewegt/verunsichert/antreibt/…? Welchen Herausforderungen stellen sich Schreibende in ihren Zwanzigern – damals wie heute?
In diesem Seminar lesen wir eine Auswahl von Rainer Maria Rilkes “Briefe an einen jungen Dichter” und gehen gemeinsam den Gedanken nach, die darin bis heute nachhallen. Rilkes Briefe thematisieren Kreativität, Selbstfindung, Berufung, Zweifel und die Frage, wie das eigene Schreiben gelingen kann.
Welche Antworten bietet er jungen Menschen? Und welche Antworten finden wir selbst?
Neben der gemeinsamen Lektüre steht das eigene Schreiben im Mittelpunkt. Wir schreiben Texte über unsere eigenen Zwanziger: über Hoffnung, Transformation, unser Umfeld, das Erwachsenwerden und die Suche nach der eigenen Stimme.
Das Seminar richtet sich an alle Studierenden, die Freude am Schreiben haben oder neugierig darauf sind, ihre eigene Stimme zu entdecken – Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Es gibt keine Altersbegrenzung, die Teilnahme ist auch ausdrücklich erwünscht, wenn älter/jünger als 20 ist.