Termine, Veranstaltungen & Ausschreibungen
Bodensatz #4 Release-Lesung
VOR_LESEN
Leseabende zur Poetik-Dozentur
Von revolutionärem Begehren über die Bewältigung des Alltags bis zu der Frage wie wir von Kunst Gebrauch machen – die Autor*innen der vierten Bodensatz stellen sich mit entwaffnender Ehrlichkeit unserer Gegenwart.
Es lesen: Hannah Burckhardt, Jo Dublasky, Saskia Feuerstein, Lola Krumm und Ink Uhl.
Moderiert von: Alba Ruiz Dunbar.
Die Bodensatz ist die Zeitschrift für junge Literatur aus dem Studio Literatur und Theater.
Diese Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem Alten Waschhaus und dem Transdisciplinary Course Program (TRACS) der Universität Tübingen.
Das Team der Poetik-Dozentur organisiert im Oktober 2026 zum ersten Mal Leseabende zur Poetik-Dozentur im November. Alle sind eingeladen, zuzuhören und mitzureden!
An 6 Abenden lesen 6 Personen aus Nora Gomringers „Am Meerschwein übt das Kind den Tod“ und Michael Lentz' „Muttersterben“ zur Einstimmung eine halbe Stunde vor. Dann ist Zeit zum Reden und Nachfragen, zum Diskutieren und Zuhören.
Termine, Orte, Vorlesende:
13.10., 18 Uhr — Brechtbau, Liegewiese (1. OG) | mit Nancy Hünger
20.10., 18 Uhr — Stadtmusem Tübingen | mit Dr. Gundula Schäfer-Vogel
27.10., 18 Uhr — VHS Tübingen | mit Nina Lenz
4.11., 18 Uhr — Medizinische Klinik, Psychosomatische Medizin und Psychotherapie | mit Prof. Katrin Giel
5.11., 18 Uhr — Buchhandlung Quichotte | mit Wolfgang Zwierzynsky
11.11., 18 Uhr — Altes Waschhaus | mit Sepp Buchegger
Leser*innen können im Brechtbau (Neuphilologicum, Wilhelmstraße 50, Raum 348), im Stadtmuseum Tübingen, im Rathaus und in der Buchhandlung Quichotte die Bücher Am Meerschwein übt das Kind den Tod von Nora Gomringer und Muttersterben von Michael Lentz kostenlos abholen – unter der Auflage, sie nach dem Lesen weiterzuverschenken, um möglichst Vielen das Lesen der Bücher zu ermöglichen.
Die Veranstaltungen sind offen für ALLE Interessierten — ohne Vorkenntnisse, ohne Anmeldung; dort bietet sich auch Gelegenheit, gelesene Bücher weiterzugeben.
In Kooperation mit dem Stadtmuseum Tübingen, der Stadt Tübingen, dem Studio Literatur und Theater, der VHS, dem Alten Waschhaus, der Medizinischen Klinik, Abteilung für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, und der Buchhandlung Quichotte.
Moderiert von Nancy Hünger und Dr. Markus Gottschling
Ausgehend von Jenifer Beckers Debütroman über einen Rückzugsversuch aus der digitalen Welt sprechen wir über menschliche (Selbst)wahrnehmung im Zeitalter maschineller Überproduktion von Zeichen. Bilder, Videos, Texte – ein endloser "stream of artificiality" sendet so viele potenziell bedeutsame Signale, dass oft nur noch Rauschen übrig bleibt.
Wie verändert eine KI-generierte Welt die Wahrnehmung unserer eigenen Persönlichkeit – als soziale Wesen, als Schreibende, als Kreative, als Wissende oder als unverfügbare Individuen? Brauchen wir in einer Welt der digitalen und künstlichen Überfülle wieder mehr Leere und Langeweile? Wie gewinnen wir Autonomie zurück, ohne zu verschwinden? Eine multiperspektivische Diskussion über Kreativität, Psychologie, KI-Technologie und die Ideologien hinter unserer digitalen Gegenwart. Das Publikum nimmt dabei Einfluss darauf, worüber weiter diskutiert wird, indem es bruchstückhafte Zukunftsvisionen vorschlägt.
Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem RHET AI Center der Universität Tübingen und wird von der Volkswagen Stiftung gefördert.
Liebe Student*innen,
aufgrund der Erfahrungswerte der letzten Jahre, sehen wir uns leider dazu genötigt, folgende Neuerung einzuführen: Um eine faire Teilnahme für alle Student*innen zu gewährleisten und auch jenen auf der Warteliste eine Chance zur Teilnahme zu geben, müssen Sie bei Verhinderung, bzw. Nicht-Teilnahme Ihre Kurs-Anmeldung schriftlich per E-Mail an elisabeth.bohley@uni-tuebingen.de eine Woche vor Semesterbeginn stornieren.
Jede unentschuldigte Abwesenheit führt zu einer einsemestrigen Sperrfrist, bedeutet, Sie werden im Folge-Semester nicht für einen SLT-Kurs zugelassen.
— eine Initiative von Karin Amos (Prorektorin Studium und Lehre), Nancy Hünger (Studio Literatur und Theater), Susanne Marschall (Lehrstuhl für Audiovisuelle Medien, Film und Fernsehen, Zentrum für Medienkompetenz) und Evi Zemanek (Lehrstuhl für Neuere deutsche Literatur mit Schwerpunkt Gegenwart, Deutsches Seminar)
Ziel des Forums ist es, die vielfältigen Aktivitäten an der Uni Tübingen in den Bereichen Gegenwartsliteratur, Musik, bildende und performative Kunst sowie Medienkunst sichtbarer zu machen, enger miteinander zu verzahnen und durch transdisziplinäre Kooperationen neue Impulse für Forschung, Lehre und künstlerische Praxis zu setzen. Das Forum versteht sich als offener Raum für den Austausch zwischen Wissenschaft und Kunst – innerhalb der Universität und darüber hinaus. Es bietet Akteur*innen aus den verschiedenen Disziplinen die Möglichkeit, gemeinsam Projekte zu entwickeln, Veranstaltungen zu realisieren und neue Formen der Zusammenarbeit zu erproben. Alle sind eingeladen, mitzumachen! In absehbarer Zeit wird es eine Homepage und einen Verteiler geben.