Uni-Tübingen

Laura Di Carlo

Wissenschaftliche Mitarbeiterin


Kontakt

Universität Tübingen
SFB 1391 „Andere Ästhetik“
Keplerstr. 17
D-72074 Tübingen

Raum 16

+49 (0)7071 29-75106
laura.di-carlospam prevention@uni-tuebingen.de

 


Kurzvita

2019

Wissenschaftliche Mitarbeiterin im SFB 1391 "Andere Ästhetik" an der Eberhard Karls Universität Tübingen

2019

Abschluss des Masterstudiums an der Eberhard Karls Universität Tübingen (Kunstgeschichte)

2017

Abschluss des Bachelorstudiums an der Eberhard Karls Universität Tübingen (Kunstgeschichte und Philosophie)


Forschung

Forschungsprojekt

Kulturtransfer und konzeptuelle Hybridität in der religiösen Malerei Antwerpens im 16. Jahrhundert

Der kunsthistorische Arbeitsbereich widmet sich den Aneignungsprozessen italienischer Kunst in den Altarbildern Antwerpener Maler des 16. Jahrhunderts, die zu Studienzwecken vor allem nach Rom reisten, um sich dort intensiv mit der antiken und zeitgenössischen Kunst auseinanderzusetzen. Während ihrer Aufenthalte in Italien und insbesondere nach deren Rückkehr oder Niederlassung in der Scheldestadt entwickelten u.a. Jan Gossaert (um 1478–1532), Frans Floris (1517–1570) und Marten de Vos (1532–1603) bildliche Konzepte, denen eine bemerkenswerte kulturelle Syntheseleistung inhärent ist. Um das Reflexionspotential der signifikanten Hybridität dieser innovativen Bildformeln erfassen zu können, werden die traditionellen Methoden des Faches mit sozial- sowie kulturgeschichtlichen Ansätzen verbunden und auf die Fragestellung der aktuellen Kulturtransferforschung ausgerichtet.

Forschungsschwerpunkte

  • Nordalpine und Mittelitalienische Malerei der Frühen Neuzeit
  • Frühneuzeitliche Kunsttheorie
  • Antikenrezeption und Kulturtransfer in der Frühen Neuzeit

Publikationen

Kat. Nr. 6, Jacques de Gheyn III, „Laocoon und seine Söhne“; Kat. Nr. 8, Hendrick Goltzius, „Herkules Farnese“. Katalogbeiträge, in: Johannes Lipps / Anna Pawlak (Hg.): Antike im Druck – zwischen Imagination und Empirie. Ausst.-Kat. Tübingen 2018, 131f, 137f.

Kat. Nr. 14, Nicolas Henri Tardieu, „Allegorisches Grabmal von Wilhelm III.“; Kat. Nr. 23, Frans Seitz, „Der Engelsturz“; Kat. Nr. 34, Rembrandt Harmensz van Rijn, „Landschaft mit Bauernhaus und Zeichner“. Katalogbeiträge, in: Celia Haller-Klingler / Anette Michels (Hg.): Kehrseite(n). Von Meisterwerken, Sammlern und Marken. Die Graphiksammler Ernst Riecker (1845-1918) und Otto Freiherr von Breitschwert (1829-1910). Ausst.-Kat. Backnang 2018, 69f, 94f, 127f.