Uni Tübingen

Digitale Perspektiven

Wintersemester 2026/27

Das Angebot der Digitalen Perspektiven steht allen Lehrenden der Universität Tübingen offen.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Alle Veranstaltungen finden digital statt.

Digitale Impulse

In Zusammenarbeit mit dem Referat E-Learning und Publikationsdienste

Donnerstags, 13.00 – 14.00 Uhr

Nach einem kurzen Impulsvortrag und Demonstration zu einem Thema rund um die digitale Lehre, gibt es Gelegenheit zu Fragen, Austausch und Diskussion.

 

Sie können an den Digitalen Impulsen ohne Anmeldung teilnehmen. Klicken Sie einfach auf den Zoom-Button.

ILIAS-Kurs Digitale Impulse

Immer informiert mit dem ILIAS-Kurs der Digitalen Perspektiven. Dort finden Sie auch die Folien zu unseren Vorträgen.

  Beitritt zum ILIAS-Kurs

22.10.2026
What’s new? – Ask Alma Updates im Überblick

Im Impuls stellen wir die neuesten Updates von Ask Alma vor und geben einen kompakten Überblick über die relevanten Neuerungen für die Universität Tübingen. Dabei zeigen wir, welche Funktionen hinzugekommen sind, ob sich bestehende Abläufe verändert haben und welche Vorteile die Updates für die tägliche Nutzung bieten. Anhand konkreter Beispiele erhalten Sie einen praxisnahen Einblick und können Fragen direkt vor Ort klären.

Referenten: Felix Masarovic und Dr. Luke West, Arbeitsstelle Hochschuldidaktik
 

05.11.2026
Sag mir, was du willst – Große Veranstaltungen interaktiv gestalten

Audience Response Systeme (ARS), mitunter auch “Clicker” genannt, werden immer öfter an Hochschulen eingesetzt. Die Ergebnisse von Umfragen und Meinungsäußerungen werden fast in Echtzeit projiziert und können so von allen Beteiligten rezipiert werden. Dabei ist es unwesentlich, ob die Beteiligten vor Ort im Hörsaal oder zu Hause vor dem PC sitzen. Werden ARS didaktisch richtig eingesetzt, fördern sie die Aufmerksamkeit, Interaktion und das aktive Mitdenken in der Lehrveranstaltung.

Lernen Sie neben dem LiveVoting in ILIAS noch weitere Systeme kennen und diskutieren Sie mit uns Vor- und Nachteile.

Referenten: Dr. Anja Bird, Universitätsbibliothek; Felix Masarovic, Arbeitsstelle Hochschuldidaktik

19.11.2026
Wikis und Illusionen – eine spannende Kombination?

Wikis sind seit vielen Jahren ein wohlbekannter Teil der digitalen Wissenslandschaft. Doch wie lassen sich deren Vorteile auch in der Lehre einsetzen? Wir beginnen mit einer kurzen Vorstellung der Wiki-Funktionalitäten in ILIAS und widmen uns dann zwei Erfahrungsberichten aus der Lehre und dem Support. Wo in der Praxis Illusionen vorkommen, erfahren Sie dabei natürlich auch.

Sie haben die Möglichkeit Fragen zu stellen und eigene Ideen mit den Vortragenden und anderen Teilnehmenden zu diskutieren.

Referentinnen: Dr. Anja Bird, Universitätsbibliothek; Dr. Elisabeth Hein, Kognitionswissenschaft

03.12.2026
E-Prüfungen: Digitale Essays und Langtexte mit Edutiek

Neben E-Klausuren mit dem regulären ILIAS-Testobjekt gibt es seit dem Sommersemester 2026 die Möglichkeit, Langtextaufgaben mit Edutiek zu nutzen. Edutiek wurde ursprünglich für das juristische Staatsexamen entwickelt und wird von der juristischen Fakultät der Uni Tübingen seit dem Wintersemester 25/26 für im Fach vorgesehene Probeklausuren erfolgreich eingesetzt. In unserem Vortrag berichten wir über unsere bisherigen Erfahrungen, und zeigen Möglichkeiten auf, wie das Tool auch von anderen Fächern sinnvoll genutzt werden kann; z. B. für Essays in den Geisteswissenschaften.

Referenten: Samantha Link und Stefan van den Kroonenberg, Universitätsbibliothek

17.12.2026
Interaktive Videos

Videos sind zu beliebten Lehr-/Lernmaterialien geworden. Um eine rein konsumistische Nutzung zu vermeiden, lassen sich Videos mit interaktiven Elementen anreichern, die z.B. zum Reflektieren anregen. ILIAS bietet hierzu das Objekt “Interaktives Video”, dessen Möglichkeiten in diesem Impuls vorgestellt werden. Außerdem werfen wir einen kurzen Blick auf das Interactive Video in H5P.

Referentin: Anja Schreiber, Universitätsbibliothek

14.01.2027
Von der Bildidee zur Bildfolge: Konsistente Visualisierungen mit KI erstellen

Wie gelingt der Sprung vom Einzelbild zur stimmigen Serie? Simon Meisch teilt seine Erfahrungen wie Motive, Figuren, Stil und Atmosphäre über mehrere Visualsierungen hinweg konstant umgesetzt werden können - und an welche Grenzen man dabei stößt. Ideal für alle, die KI nicht nur für schnelle Experimente, sondern für Storytelling und kohärente Designkonzepte nutzen wollen.

Referent: Dr. Simon Meisch, Internationales Zentrum für Ethik in den Wissenschaften

28.01.2027
Schreiben anleiten im Kontext von KI

KI bringt für Studierende einiges an Verunsicherung mit sich, wenn es um Schreibaufgaben im Studium geht. Zu den bisherigen Kompetenzen, die für das erfolgreiche Verfassen eines fachspezifischen Textes erlernt werden müssen (z.B. Textsorten verstehen, formale Vorgaben einhalten etc.) kommen neue Fragen hinzu, wie: Darf ich KI einsetzen und wo liegen die Grenzen zum unerlaubten Einsatz?  Wie genau muss ich meine KI-Nutzung angeben? Welches Textniveau wird eigentlich von mir erwartet und was ist das Ziel dieser Aufgabe?

Erfahrungen zeigen, dass Verunsicherung und unklare Anforderungen mit zu den Faktoren zählen, warum Studierende übermäßig und unreflektiert auf KI zurückgreifen.  Klar formulierte Schreibaufgaben können diesen Hemmnissen entgegen wirken.

In diesem Impuls stellt das Diversitätsorientierte Schreibzentrum eine Checkliste vor, die dabei unterstützt, KI bei der Anleitung von Schreibaufgaben mitzudenken und mitzukommunizieren. Im Anschluss ist Zeit, um sich über die Inhalte der Checkliste und konkrete Umsetzungsmöglichkeiten auszutauschen.
 

Referentinnen: Tabea Harnischmacher und Corinna Knöll, Diversitätsorientiertes Schreibzentrum

Workshops

19.10.2026, 10.00-12.00 Uhr oder 22.01.2027, 14.00-16.00 Uhr
Build your own bot! AI-Powered Learning Assistants / KI gesteuerte Lernassistenten entwicklen und umsetzen

Noch freie Plätze The workshop is bilingual. Depending on participants’ needs, we switch between German and English. |Der Workshop ist zweisprachig. Je nach Bedarf wechseln wir zwischen Deutsch und Englisch.

Workshop description

Artificial intelligence is fundamentally reshaping contemporary teaching and learning practices. Through the seamless integration of bwGPT into the institutional learning environments ILIAS and Moodle, instructors and students alike are granted GDPR‑compliant access to a conversational agent powered by the state‑of‑the‑art GPT‑4 model.

In this pedagogical workshop we explore how AI assistants can support teaching and learning, what opportunities they create, and where critical reflection is required.
Participants will acquire the competence to implement bwGPT within their course infrastructures, and apply the assistant pedagogically to foster personalized feedback, adaptive content delivery, and scalable interaction

Participation is recognized with 2 work units towards the Baden-Württemberg Certificate for Teaching and Learning at University Level, Module II, subject area 4 (Innovating and developing teaching and curriculua).

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Workshopbeschreibung

Künstliche Intelligenz verändert Lehren und Lernen. bwGPT bietet über eine Integration in ILIAS und Moodle den Lehrenden und Studierenden datenschutzkonformen Zugang zu einem auf GPT-4 basierenden Chatbot.

In diesem hochschuldidaktischen Workshop erkunden wir gemeinsam, wie KI-gestützte Assistenten Lehren und Lernen unterstützen können, welche Chancen sich daraus ergeben und wo kritische Reflexion notwendig ist. Der Workshop bietet eine praxisnahe Einführung in KI-basierte Kursassistenten mit eigenen Anweisungen und Dokumenten.

Anrechenbar für das Baden-Württemberg-Zertifikat für Hochschuldidaktik Modul II, Themenbereich 4, 2 Arbeitseinheiten

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Workshop leader / Referenten: Felix Masarovic, Dr. Luke West: Center for Teaching and Learning in Higher Education / Arbeitsstelle Hochschuldidaktik

Registration / Anmeldung 

 

04.11.2026, 13.30-17.30 Uhr
Science Pitch

Die Idee des „Eleveator pitches“ kommt aus Wirtschaft und Industrie, wo Gründer von Start Ups immer wieder aufgefordert werden, ihre Unternehmensidee kurz und knapp und vor allem eingängig zu vorzustellen. Doch auch Studierende und Wissenschaftler:innen sollten in der Lage sein, die Kernidee ihrer Forschung in analogen und digitalen Settings in wenigen Sätzen zusammenzufassen und damit Interesse zu wecken. Mit Hilfe eines solchen Pitches kann bei Kooperationspartner:innen, Geldgeber:innen, Arbeitgeber:innen oder möglichen Betreuer:innen Neugier am eigenen Thema geweckt werden. Der Pitch kann am Bistrotisch ebenso stattfinden wie als Teil eines Auswahlverfahrens sein, wo Entscheider:innen nicht selten fordern, die zentralen Forschungsfragen in 1-2 Minuten darzustellen. Ein Pitch kann in verschiedenen Situationen sein hilfreich: z.B. Kurzvorstellungen auf wissenschaftlichen Tagungen, bei Bewerbungen, als Mini-Abstrakt zur eigenen Arbeit, u.v.m.
In diesem Workshop werden die Teilnehmer:innen durch die Referentin angeleitet, in aufeinander aufbauenden, interaktiven Übungen schrittweise ihre z.T. komplexen Forschungsvorhaben inhaltlich zunehmend zu verdichten und in knapper sprachlicher Form schlüssig zu präsentieren. Außerdem werden wir besprechen, wie Pitches bei Studierenden angeleitet werden können.
Für die vielen kleinen Übungsphasen ist es sinnvoll, Ihre Forschungsthemen mitzubringen.

Lernziele

Die Teilnehmenden…

  • können verschiedene Pitch-Formate identifizieren,
  • zentrale Inhalte zu einem Pitch verarbeiten,
  • digitale Pitchfomate kennen und erstellen,
  • die Erstellung von Pitchformaten in der Lehre anleiten.
     

Inhaltliche Stichpunkte

  • Inhalte des Science Pitches
  • Struktur eines Science Pitches
  • Unterschiedliche Pitchformate  
  • Didaktische Anleitung von Science Pitches in der Lehre
     

Referentin

Dr. Susanne Frölich-Steffen, freiberufliche Rhetorik- und Didaktiktrainerin. Bis 1998 Studium der Politikwissenschaften an der LMU München, 1998 - 2000 Personalreferentin einer mittelständischen Unternehmensberatung, 2000 - 2003 Promotion zum Dr. phil, 2000 - 2005 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der LMU, seit 2005 freiberufliche Rhetorik- und Kommunikationsberaterin. Schwerpunkte: Rhetorik und Wissenschaft, Unterrichtsdidaktik, Rhetorik und Kommunikation.

 

Anmeldung bis 26.10.2026
Spätere Anmeldungen können ggf. nicht mehr berücksichtigt werden.


Anrechenbar für das Baden-Württemberg-Zertifikat für Hochschuldidaktik Modul II, Themenbereich 1 oder 4, 4 Arbeitseinheiten

04.12.2026, 10.00-12.00 Uhr
Muss ich noch schreiben lernen? – Kompetenzen für das wissenschaftliche Schreiben mit KI vermitteln

In diesem Workshop geht es darum, wie generative KI wissenschaftliches Schreiben, Schreibkompetenzerwerb und die Anleitung wissenschaftlichen Schreibens verändert. Im Fokus steht dabei die Frage, welche Kompetenzen Studierende künftig brauchen und wie diese vermittelt werden können. Gemeinsam diskutieren wir, für welche Teilkompetenzen Veränderungen und neue Ansätze in der Lehre nötig sind und entwickeln darauf aufbauend Ideen für Schreibaufgaben, Reflexionsformate und angeleitete Übungen.

Zur Vorbereitung auf den Workshop wird die Lektüre des Blogartikels zu KI-bezogener Schreibkompetenz des Virtuellen Kompetenzzentrums für künstliche Intelligenz und wissenschaftliches Arbeiten (VK:KIWA) vorausgesetzt: https://www.vkkiwa.de/blog/ki-bezogene-schreibkompetenz/ (Arbeitszeit ca. 15 Minuten)

Lernziele

Die Teilnehmenden

  • verstehen, wie sich wissenschaftliche Schreibkompetenz zusammensetzt,
  • können einordnen, wie sich KI auf den Schreibkompetenzerwerb auswirkt, welche Teilkompetenzen sich verändern und welche neu hinzukommen,
  • entwickeln Ideen für didaktische Formate, in denen wichtige Teilkompetenzen adressiert werden können.

Inhalt

  • Was heißt Schreibkompetenz in Zeiten von KI?
  • KI-bezogene Schreibkompetenzen vermitteln: Ideen zur didaktischen Umsetzung
     

Referentinnen: Tabea Harnischmacher und Corinna Knöll, Diversitätsorientieres Schreibzentrum

Anmeldung bis 27.11.2026
Spätere Anmeldungen können evtl. nicht mehr berücksichtigt werden.


  Anrechenbar für das Baden-Württemberg-Zertifikat für Hochschuldidaktik Modul II, Themenbereich 4, 2 Arbeitseinheiten

11.12.2026, 9.00-13.00 Uhr
Visualisierung mit KI: darstellen, erklären, kommunizieren

Visualisierungen werden in Forschung und Lehre immer wichtiger: Sie strukturieren komplexe Inhalte, unterstützen das Verständnis und sind ein wichtiger Bestandteil einer guten Wissenschaftskommunikation. Mit KI-gestützten Tools stehen Lehrenden und Forschenden heute neue Möglichkeiten zur Verfügung, solche Visualisierungen schnell, flexibel und qualitativ hochwertig zu erstellen.

Der Workshop zeigt praxisnah, wie KI dabei helfen kann, grafische Materialien zu erstellen und Lehr-, Lern- und Vermittlungsprozesse gezielt zu unterstützen.

Lernziele

  • geeignete KI-Tools für Visualisierungen für didaktische und kommunikative Zwecke auswählen
  • effektive Prompts und Codes für Visualisierungen formulieren
  • Visualisierungen weiterbearbeiten und in eigene Materialien integrieren
  • rechtliche und ethische Aspekte bei der Erstellung von KI-gestützten Darstellungen berücksichtigen
     

Inhalt

  •  mit KI aus Texten, Stichpunkten, URLs oder Dokumenten Flowcharts, Abbildungen und Grafiken generieren
  • Visualisierungen erstellen, die sich flexibel weiterbearbeiten und an die eigenen Anforderungen anpassen lassen
  • Forschungszusammenhänge und Datensätze visualisieren
  • interaktive Materialien gestalten

     

Referent

Danny Walther, M.A. ist freier Dozent und veranstaltet Workshops und Webinare zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Wissenschaft und Studium. Seine Schwerpunkte sind die Daten- und Literaturrecherche, Visualisierungs-Methoden und die Frage, wie Studieren, Lehren und Forschen im KI-Zeitalter gelingen kann.
https://ki-recherchen.de/ | https://www.linkedin.com/in/ki-recherchen/ 
 

Anmeldung bis 27.11.2026
  Anrechenbar für das Baden-Württemberg-Zertifikat für Hochschuldidaktik Modul II, Themenbereich 4, 4 Arbeitseinheiten