Uni-Tübingen

Empirische Kulturwissenschaft - Bachelor Nebenfach

Eckdaten zum Studiengang

Fakultät
Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät

Abschluss
Bachelor Nebenfach

Zulassungsbeschränkung
Ja, im 1. Fachsemester

Regelstudienzeit
6 Semester

Kombinationsfach erforderlich?
Ja

Bewerbungsfrist 1. Fachsemester
Überblick Bewerbungsfristen

Studienbeginn
Wintersemester

Unterrichtssprache
Deutsch

Finanzen
Beiträge und Gebühren

Jetzt bewerben

Voraussetzung und Bewerbung

Empirische Kulturwissenschaft als Nebenfach ist zulassungsbeschränkt. Der Studienbeginn ist nur zum Wintersemester möglich.

Die Zulassung wird über die Note der Hochschulzugangsberechtigung (HZB) geregelt. Die Note kann durch folgende zusätzliche Leistungen um max. 0,5 verbessert werden:

a) Abgeschlossene Berufsausbildung und/oder/bzw. Berufstätigkeit in einem anerkannten Ausbildungsberuf – bis zu 0,5
b) Preise mit Bezug zu Sozial- und Geisteswissenschaften und Kultur – bis zu 0,4
c) Dienste (z.B. Freiwilliges Soziales Jahr, Bundesfreiwilligendienst, Freiwilliges Ökologisches Jahr, Jugendintegrationsdienst, kulturweit, weltwärts) – bis zu 0,4 (für 6 Monate 0,2)
d) Praktikum mit qualifiziertem Nachweis, das für ein Studium der Kulturwissenschaft förderlich ist, mit einer zusammenhängenden Dauer von mindestens 1 Monat. Dabei können maximal 2 Praktika angerechnet werden –bis zu 0,2 (vier Wochen 0,1)

Voraussetzung für ein Studium an der Universität Tübingen ist die Allgemeine Hochschulreife, in der Regel das Abitur, oder eine sonstige Hochschulzugangsberechtigung, z.B. die Deltaprüfung für Studieninteressierte mit Fachhochschulreife bzw. fachgebundener Hochschulreife oder ein Hochschulzugang für beruflich Qualifizierte. Bewerber/innen mit ausländischen Schulabschlüssen wenden sich bitte an die Abteilung Beratung und Zulassung internationaler Studierender.

Die Lehrveranstaltungen finden auf Deutsch statt, englischsprachige Lektüre zu Lehrveranstaltungen ist üblich. Während des Studiums können aber Fremdsprachen Kurse an der Uni belegt werden.

Details zum Studiengang

- Wie hat das Handy das Warten an der Bushaltestelle verändert?

- Was haben High-Heels mit Jogginghosen zu tun?

- Welche Praktiken entwickeln Menschen zu ihrer Selbstoptimierung?

- Wie verändern sich Stadtteile und Dörfer durch die moderne Arbeitswelt, die Mobilität und das Freizeitverhalten?

- Wie wird unser kulturelles materielles Erbe in einem Museum repräsentiert?

- Was bedeuten Migrationsbewegungen in Europa für die kulturelle Diversität und Integration?

Das sind Fragen, mit welche sich die Studierenden in den Seminaren der Empirischen Kulturwissenschaft auseinandersetzen. Dabei wird der Begriff „Kultur“ von der EKW verstanden als ein permanenter kreativer Prozess des Aushandelns der Regeln, nach denen Menschen, Gruppen und Gesellschaften zusammenleben. Alltägliche regionale, ethnische, religiöse und genderbezogene Ereignisse und Gegebenheiten werden sozial, historisch und gesellschaftspolitisch analysiert und interpretiert. Mit empirischen Methoden und Arbeitstechniken, wie beispielsweise Interviews, wird das Selbstverständliche, das Gewohnte und das Routinisierte hinterfragt und theoriebezogen bearbeitet.

Das Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft kooperiert in Forschung und Lehre in vielfältiger Weise - im Fach, interdisziplinär und darüber hinaus; wissenschaftlich, wissenschaftsnah, außerwissenschaftlich; regional und international; mit Forschungseinrichtungen, mit Verbänden und Museen.

Diese Kooperationen mit öffentlichen, zunehmend aber auch privatwirtschaftlichen Institutionen spiegeln deutlich die Forschungsfelder der Mitarbeiter/innen und die Schwerpunktsetzung des Instituts als Ganzes wider.

Im Rahmen von Seminaren und Studienprojekten ist es den Studierenden möglich, während des Studiums in vielfältiger, praxisbezogener Art und Weise außerhalb der Universität zu forschen und an aktuellen Debatten und Themen in der Gesellschaft teilzunehmen.

In Exkursionen werden Museen und Einrichtungen direkt besucht, ebenso werden auch Personen aus den unterschiedlichsten Wirkungskreisen in das Institut eingeladen.

Mehr Informationen finden Sie hier

Siehe "Aufbau des Studiums (BA)" unter folgendem Link.

Freiwilliger Auslandsaufenthalt
In jedem Studiengang ist ein freiwilliger Auslandsaufenthalt möglich. Mit der Planung sollte ca. ein bis eineinhalb Jahre vor der Abreise begonnen werden. 
Weitere Informationen und Beratung zum Auslandsstudium finden Sie auf der fachübergreifenden Seite Wege ins Ausland. Zudem bieten einige Fächer auch eigene Informationen zu Auslandsaufenthalten an. 

Das Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft ist eine Einrichtung der Universität Tübingen mit sehr hoher inneruniversitärer, regionaler, nationaler und internationaler Sichtbarkeit. Mit dem Institutsnamen verbindet sich seit den Nachkriegsjahren, mit dem Fachnamen seit nahezu vier Jahrzehnten ein hoher Wiedererkennungswert. Das "LUI" und die hier vertretene "EKW" stehen für eine bundesweit einmalige und für andere Institutionen vorbildhafte Modernisierung des Faches Volkskunde, seine disziplinäre Öffnung und internationale Ausrichtung.

Entscheidungshilfe bei der Studienwahl

Entscheidungshilfen für ein Erststudium

Die Universität bietet Hilfen zur Entscheidungsfindung an. Dazu gehören z.B. der Besuch von Lehrveranstaltungen, Orientierungsveranstaltungen zu Studienwahlthemen sowie verschiedene Beratungsangebote. Weitere Hinweise finden Sie auf den Seiten für Studieninteressierte.

Entscheidungshilfen für Masterstudiengänge

Bei der Studienwahlentscheidung für die Masterstudiengänge spielen Spezialisierung, Schwerpunktsetzung und forschungs- sowie berufsbezogene Kriterien eine Rolle. Für Interessierte an Masterstudiengängen gibt es eine Vielzahl an Orientierungshilfen wie z.B. den Besuch von Lehrveranstaltungen und spezielle Beratungs- sowie Informationsangebote (z.B. Zentrale Studienberatung, Studienfachberatung, Career Service). Nähere Informationen finden Sie unter Beratung und Information.

© LUI

Am LUI in Tübingen studiere ich gern, weil das Ludwig-Uhland-Institut punktet bei mir absolut aufgrund seiner wunderschönen Lage und der familiären Atmosphäre. Zusätzlich wurde es in der Vergangenheit sehr wenig umgestaltet in seinem Inneren und so fungiert es neben dem Institut an sich zusätzlich als interaktives Museum für das Fach selbst.

Friedrich Timm

Nach dem Studium

Nach dem Studium steht den Studierenden eine vielseitige Berufswelt offen. Kulturwissenschaftler ’innen sind zum Beispiel in folgenden Bereichen gefragt:

- Museen, Ausstellungen, Archive
- (Internationale) Kulturinstitutionen, Kulturverwaltung
- Kultur- und Eventmanagement
- Öffentlichkeitsarbeit, Marktforschung
- Bildungsarbeit
- (Fach-)Journalismus
- Wissenschaft 

Was einige unserer AbsolventInnen nach ihrem Studium machen, können Sie hier finden -> Berufsporträts

Beratung und Praktika
Der Career Service der Universität berät bei der Berufsorientierung und beim Berufseinstieg. Praktika und Jobs finden Sie im Praxisportal.

Das Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft sucht mit Nachdruck gerade durch die TVV (ca. 450 Mitglieder) einen intensiven Austausch mit seinen Absolventinnen und Absolventen. Wir informieren darüber hinaus Interessierte auch gerne regelmäßig mit einem elektronischen "Newsletter" über das Institutsgeschehen (Veranstaltungen, Publikationen, Ausstellungen). Hier erhalten Sie nähere Informationen 

Hier finden Sie alle Informationen zur Ehemaligen-Vereinigung Alumni Tübingen.

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