Uni-Tübingen

Soziologie mit Schwerpunkt empirische Sozialforschung - Master

Eckdaten zum Studiengang

Fakultät
Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät

Abschluss
Master

Zulassungsbeschränkung
Ja, im 1. Fachsemester

Regelstudienzeit
4 Semester

Kombinationsfach erforderlich?
Nein

Bewerbungsfrist

Bewerbungsfrist für Deutsche, EU-Bürger/innen und Bildungsinländer/innen 
Wintersemester: 15.06

Bewerbungsfrist für Nicht-EU-Bürger/innen
Wintersemester: 15.06

Gilt für alle Bewerber/innen mit deutscher oder EU-Hochschulzugangsberechtigung.

Studienbeginn
Wintersemester

Unterrichtssprache
Deutsch

Finanzen
Beiträge und Gebühren

Jetzt bewerben

Voraussetzung und Bewerbung

Jeweils zum Wintersemester können bis zu 20 Studierende im Master Soziologie mit Schwerpunkt Empirische Sozialforschung das Studium beginnen. Die Bewerbung für den Masterstudiengang erfolgt online über das Bewerbungsportal ALMA der Universität Tübingen.
Bewerbungsschluss ist jeweils der 15. Juni.
Im Master Soziologie mit Schwerpunkt Empirische Sozialforschung werden die Studienplätze nach dem Ergebnis eines von der Universität durchgeführten Auswahlverfahrens vergeben. Im Auswahlverfahren sind folgende Kriterien maßgebend: Die Durchschnittsnote des Abschlusszeugnisses des grundständigen Studienganges sowie das Resultat der vergleichenden Bewertung zweier Hausarbeiten aus dem vorangegangenen Bachelorstudium. Weitere Informationen zur Bewerbung werden auf der Institutshomepage der Soziologie unter Studieninteressierte/Bewerbung Master Soziologie mit Schwerpunkt Empirische Sozialforschung bereitgestellt.

Zum Masterstudiengang Soziologie mit Schwerpunkt Empirische Sozialforschung kann zugelassen werden, wer die B.A.-Prüfung in einem soziologischen Bachelorstudiengang oder einen Abschluss in einem vergleichbaren Studiengang in einem Nachbarfach mit der Note 2,7 oder besser bestanden hat.  Bewerber*innen mit Abschluss aus einem vergleichbaren Fach müssen insbesondere Kenntnisse zur soziologischen Theorie sowie zu qualitativen und quantitativen Methoden der empirischen Sozialforschung nachweisen.

Das Studium des Masterstudiengangs Soziologie mit Schwerpunkt Empirische Sozialforschung findet in deutscher Sprache statt.
Lehrveranstaltungen, Studien- und Prüfungsleistungen können nach Wahl der Dozierenden auch in englischer Sprache abgehalten werden. Um die ganze Breite des Studienangebots nutzen zu können, werden den Studierenden daher englische Sprachkenntnisse auf dem Niveau B2 gemäß des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen empfohlen. Bei Teilnahme an englischsprachigen Lehrveranstaltungen, Studien- und Prüfungsleistungen wird vorausgesetzt, dass die Studierenden über ausreichende englische Sprachkenntnisse verfügen, ohne dass ein gesonderter Sprachnachweis gefordert ist. Auch ein großer Teil der Fachliteratur ist in englischer Sprache verfasst.

Im Master Soziologie mit Schwerpunkt Empirische Sozialforschung werden im WahlpflichtmodulVeranstaltungen anderer Fächer im Umfang von 12 ECTS absolviert. Der Wahlpflichtbereich dient der Erweiterung und Vertiefung der Studieninhalte in Richtung auf andere Disziplinen. Die Studierenden können prinzipiell unter allen regulären Fachveranstaltungen der Universität Tübingen frei auswählen. Darüber hinaus können in diesem Modul an ausländischen Universitäten erbrachte fachliche, überfachliche sowie sprachliche Leistungen eingebracht werden.

Details zum Studiengang

Der Masterstudiengang Soziologie mit Schwerpunkt Empirische Sozialforschung am Institut für Soziologie der Universität Tübingen bietet eine exzellente forschungsorientierte Weiterqualifizierung im Fach Soziologie.

Schwerpunkte sind:

  • Praktische Forschungskompetenzen durch anwendungsorientierte, empirische Lehrforschungsprojekte
  • Vertiefung quantitativer und qualitativer Methoden empirischer Sozialforschung im Studienverlauf
  • Inhaltliche Spezialisierung in den Forschungsschwerpunkten des Instituts:
    • Migration, Bildung und Lebensverlauf
    • Gender – Körper – Wissen
    • Soziale Ungleichheit und Institutionen

Kern des Masterstudienganges ist die Vermittlung praktischer Forschungskompetenz im Rahmen eines dreisemestrigen Lehrforschungsprojektes. Darin führen Sie im Team eine empirische Studie eigenständig durch und lernen auf diese Weise, Ihr angeeignetes Fachwissen in die Praxis umzusetzen. In den anwendungsorientierten Lehrforschungsprojekten werden beispielsweise folgende Themen behandelt: Family policies and parenthood, Flucht und Migration, subjektive Folgen sozialer Ungleichheit u.a.m.

Ein interdisziplinärer Studienbereich ergänzt die gewählten Arbeitsgebiete und dient der Reflexion der Soziologie im Spiegel anderer Fächer oder Wissenschaftskulturen.

Mit der Masterarbeit, in der Sie ein selbstgewähltes Thema der empirischen oder theoretischen Soziologie nach wissenschaftlichen Methoden bearbeiten, schließen Sie Ihr Studium ab.

Im Sinne einer internationalen Ausrichtung des Studiums werden in jedem Semester englischsprachige Veranstaltungen angeboten, und wir unterstützen Studierende bei der Planung eines Studienaufenthalts im Ausland (vorzugsweise im vierten Fachsemester).

Das Institut für Soziologie der Universität Tübingen wurde vor rund 50 Jahren von Ralf Dahrendorf begründet und hat sich seither zu einem modernen Zentrum soziologischen Lehrens und Forschens entwickelt. Neben dem exzellenten Lehrangebot bietet es eine umfangreiche Fachbibliothek, einen großen PC-Pool und ein Surveylab (Cati-Labor), in dem computergestützte Telefon- und Internetbefragungen durchgeführt werden. Durch zahlreiche Projekte sind die Lehrstühle des Instituts an aktueller Forschung beteiligt und international vernetzt. Die zentrale Lage direkt neben Bibliothek und Mensa ermöglichen ein Studium mit „Campus-Feeling“.

Eine Besonderheit im Master Soziologie mit Schwerpunkt Empirische Sozialforschung ist das Mentoring-Programm: Die Studierenden wählen zu Beginn des Studiums unter den Hochschullehrer*innen sowie den promovierten Mitgliedern des Instituts eine Person als Mentorin/Mentor aus, mit der sie sich mindestens einmal pro Semester zu einem Gespräch über ihren Studienfortschritt und ihre weiteren Planungen treffen. Damit soll sichergestellt werden, dass die Studierenden in der relativ kurzen Zeit ihres Masterstudiums bestmöglich betreut werden.

Das viersemestrige Masterstudium gliedert sich in ein Grundlagenmodul zu soziologischen Theorien und Methoden (M1), das zur Angleichung heterogener Eingangsqualifikationen der aus unterschiedlichen Soziologie-Bachelorstudiengängen stammenden Studierenden dient, zugleich aber  an neueren soziologischen Theorien und an aktuellen Theoriediskursen anknüpfen und die Rezeptions- und Argumentationskompetenz der Studierenden weiterentwickeln will.
Die methodischen Grundlegungen werden im Modul Spezielle Methoden und Forschungsstile (M2) aufgegriffen und selektiv bzw. exemplarisch vertieft. Studierende haben hier die Möglichkeit, sich entweder in einem methodischen Schwerpunkt (quantitative oder qualitative Verfahren) zu spezialisieren oder aber eine eher breit angelegte Methodenkompetenz zu erwerben.
Den Kern des Masterstudiengangs bildet ein auf drei Semester angelegtes empirisches Lehrforschungsprojekt (M3), in dem die Studierenden im Team ein Forschungsthema aufgreifen, spezifizieren und mit verfügbaren Methoden angeleitet bearbeiten und die Ergebnisse in Form eines Abschlussberichts zusammenfassend darstellen.
Flankierend wählen die Studierenden im Wahlpflichtbereich ein Modul zur fachlichen Schwerpunktbildung in einem von drei am Institut vertretenen Forschungsbereichen (M4.1-M4.3).
Im anschließenden Studienbereich Spezielle soziologische Forschungsinteressen (M5.1-M5.2) besteht die Möglichkeit, den bereits gewählten Schwerpunkt in theoretischer wie empirischer Hinsicht weiter zu vertiefen oder aber im Sinne einer fachlich breiteren Qualifikation theoretische und empirische Perspektiven anderer Schwerpunktbereiche kennenzulernen.  
Ein überfachlicher Studienbereich (M6) sowie ein Prüfungsmodul (M7) mit Masterarbeit, Kolloquium und mündlicher Masterprüfung runden das Studienprogramm ab.
Es sind insgesamt 120 LP zu erwerben.

Der Studienplan ist im Modulhandbuch des Studienganges abgebildet. Hier können Sie das Modulhandbuch downloaden.

Ein freiwilliger Auslandsaufenthalt ist möglich. Der Studiengang ist so angelegt, dass Studierende vorzugsweise im 4. Fachsemester auch im Ausland studieren können. In diesem Fall ist das Abschlusskolloquium aus dem Prüfungsmodul bereits im 3. Fachsemester zu belegen, um die Themenfindung und konzeptionelle Rahmung für die dann während des Auslandsaufenthaltes zu verfassende Masterarbeit noch im Fachstudium in Tübingen zu absolvieren. Die weiteren Studien- und Prüfungsleistungen können dann so umorganisiert werden, dass vor allem Veranstaltungen aus dem Wahlpflichtbereich im Ausland absolviert werden. Hier können Sie sich zu den Partneruniversitäten des Instituts für Soziologie informieren.

Freiwilliger Auslandsaufenthalt
In jedem Studiengang ist ein freiwilliger Auslandsaufenthalt möglich. Mit der Planung sollte ca. ein bis eineinhalb Jahre vor der Abreise begonnen werden. 
Weitere Informationen und Beratung zum Auslandsstudium finden Sie auf der fachübergreifenden Seite Wege ins Ausland. Zudem bieten einige Fächer auch eigene Informationen zu Auslandsaufenthalten an. 

Hier können Sie das Modulhandbuch downloaden.

Hier können Sie die Studien- und Prüfungsordnung downloaden.

Entscheidungshilfe bei der Studienwahl

Entscheidungshilfen für ein Erststudium

Die Universität Tübingen bietet einen Online-Studienwahltest an. Anhand verschiedener Tests und Fragebögen können Sie überprüfen, welche Studiengänge der Universität Tübingen zu Ihnen passen.  

Die Universität bietet darüber hinaus weitere Hilfen zur Entscheidungsfindung an. Dazu gehören z.B. der Besuch von Lehrveranstaltungen, Orientierungsveranstaltungen zu Studienwahlthemen sowie verschiedene Beratungsangebote. Weitere Hinweise finden Sie auf den Seiten für Studieninteressierte.

Entscheidungshilfen für Masterstudiengänge

Bei der Studienwahlentscheidung für die Masterstudiengänge spielen Spezialisierung, Schwerpunktsetzung und forschungs- sowie berufsbezogene Kriterien eine Rolle. Für Interessierte an Masterstudiengängen gibt es eine Vielzahl an Orientierungshilfen wie z.B. den Besuch von Lehrveranstaltungen und spezielle Beratungs- sowie Informationsangebote (z.B. Zentrale Studienberatung, Studienfachberatung, Career Service). Nähere Informationen finden Sie unter Beratung und Information.

Nach dem Studium

Die im Studium erworbenen analytischen, methodischen und berufsfeldbezogenen Kompetenzen erschließen zahlreiche Berufsfelder:

  • Forschung und Lehre, Bildung
    • Universitäten, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Hochschulen und Fachhochschulen, Erwachsenen- und Weiterbildung
  • Statistik und Marktforschung
    • Statistische Ämter, Marktforschungsinstitute, Marktforschungsabteilungen in Unternehmen, Gesundheitswesen (z.B. Krankenkassen)
  • Marketing, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Personalwesen, Organisation
    • Wirtschaftsunternehmen, Marketing-, PR- und Personalagenturen, Öffentliche Verwaltung, sonstige Organisationen (z.B. NGO´s, Stiftungen)
  • Referent*innentätigkeit, Sozialplanung, Stadt- und Regionalplanung (Öffentliche Verwaltung)
    • Bundes- und Landesministerien, Internationale Organisationen, Kommunalverwaltungen, mittelbare Verwaltungen (z.B. Arbeitsagentur)
  • Journalismus
    • Nachrichten- und Presseagenturen, Zeitungen und Zeitschriften, Radio und Fernsehen, Onlineredaktionen
  • Beratung
    • Wirtschaftsunternehmen, Öffentliche Verwaltung, sonstige Organisationen (z.B. Parteien, Gewerkschaften), Selbstständigkeit

Bei der Berufsorientierung werden Sie durch verschiedene Veranstaltungen, wie Berufspodien mit Alumni, und individuelle Beratung am Institut für Soziologie unterstützt.
Weitere Informationen werden auf der Institutshomepage der Soziologie bereitgestellt.

Beratung und Praktika
Der Career Service der Universität berät bei der Berufsorientierung und beim Berufseinstieg. Praktika und Jobs finden Sie im Praxisportal.

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