Uni-Tübingen

2018

Seminar: Die Humpis in Avignon / Ausstellung

 

26.04.2018

In der Sonderausstellung "Die Humpis in Avignon - Zucker erobert Europa" konnten die BesucherInnen des  Ravensburger Museum Humpis Quartier der Bedeutung der mittelalterlichen Stadt Avignon für die große Ravensburger Handelsgesellschaft Humpis nachgehen. Mittendrin bei der Planung und Gestaltung der Ausstellung waren die Medienwissenschafts-Masterstudierenden eines Service Learning-Lehrforschungsprojekts unter der Leitung von Oliver Lichtwald und Prof. Dr. Andreas Schmauder. Die Studierenden setzten sich mit der Frage auseinander, wie historische Inhalte medial gestaltet und angeordnet sein müssen, um sie für ein breites Publikum attraktiv zugänglich zu machen. Ein Teil des Kurses reiste dafür nach Südfrankreich, besuchte Originalschauplätze und Archive, führte Interviews mit Experten und sammelte Bild- und Tonmaterial für die Ausstellung. Um das Projekt in der Öffentlichkeit bekannt zu machen, begleitete ein eigenes Presse- und Social Media-Team die Entwicklung der Ausstellung.

Livestream: Tübinale 2018

 

14.05.2018

Wer keines der begehrten Tickets für die 7. Tübinale ergattern konnte, hatte dieses Jahr erstmals die Möglichkeit dem Tübinger Kurzfilmfestival Live im Youtube-Stream zu folgen. Vom ZFM in professioneller Bild- und Tonqualität übertragen, konnte man das gesamte Abendprogramm bequem von zuhause aus genießen und nicht nur alle Filme und die Moderation der Galaveranstaltung sehen, sondern auch Interviews mit den Filmemachern und dem Initiator der Tübinale, Prof. Dr. Klaus Sachs-Hombach.

Masterclass mit Douglas Wolfsperger

 

15.05.2018

Tipps vom Profi konnte man sich bei der Masterclass des Filmemachers Douglas Wolfsperger holen. Mit den Bachelor- und Master-Studierenden sowie unseren-MitarbeiterInnen sprach der preisgekrönte Dokumentarfilmer im ZFM nicht nur über die Entstehung seines Filmes „Bellaria“, sondern gewährte auch tiefe Einblicke in seine Arbeitspraxis und den ganz persönlichen Zugang zu seinen Themen.

Virtuelle Kinderklinik gewinnt bei BW Goes Mobile und Google Impact Challenge

 

09.06.2018

Viele Kinder haben Angst vor dem Krankenhaus. Oft, weil sie nicht wissen, was auf sie zukommt. Mit der „Virtuellen Kinderklinik“ erarbeitet das ZFM eine interaktive App mit 360-Grad-Darstellungen verschiedener Behandlungzimmer, liebevoll geschriebenen und kindgerechten Dialogen rund um die Patienten Pauline und Paul sowie Gaming-Elementen. Schon vor einem Klinikaufenthalt können Kinder auf diese Weise virtuell die Räume und Untersuchungsmethoden erkunden und sich mit der Umgebung vertraut machen.

Der Sieg sowohl beim BW Goes Mobile-Ideenwettbewerb der Medien- und Filmgesellschaft als auch bei der Google Impact Challenge 2018 bescherte dem Projekt der Hilfe für Kranke Kinder Stiftung eine finanzielle Förderung von insgesamt 30.000€ und jede Menge zusätzliche Motivation für die Zukunft. Die Google Impact Challenge will mit den Preisgeldern Ideen unterstützen, die unsere Gesellschaft mit Hilfe von Technologie etwas besser machen können und auch der ausgeschriebene BW Goes Mobile-Wettbewerb fördert jährlich mehrere Projekte, die Lust auf die digitale Zukunft machen.

SWR DOKU Festival Stuttgart: Drei Mewi-Abschlussfilme vertreten

 

29.06.2018

Gleich mit drei Abschlussfilmen von Studierenden der Tübinger Medienwissenschaft war das ZFM beim SWR DOKU Festival in Stuttgart vertreten. Die Filme wurden im Stuttgarter Kino Metropol gezeigt und vom Publikum äußerst positiv aufgenommen. Neben der schon älteren Masterarbeit „Ins Schwarze getroffen“ über die deutsche Blindenfußball-Nationalmannschaft feierte Samuel Härtls Master-Film über das Kriseninterventionsteam Stuttgart „Wir lassen Dich nicht allein“ dort ebenso Kinopremiere wie der Abschlussfilm „Salaam Schalom“ der Bachelorstudenten Janos Fischer und Frieder Schmalzhaf, ein dichtes Porträt zweier junger Aktivisten aus Berlin, die die Kluft zwischen Juden und Muslimen in Deutschland überwinden wollen.

DIG-JO Preisverleihung: 2 Tübinger Abschlussarbeiten prämiert

 

12.07.2018

Gleich für zwei Abschlussarbeiten vom Tübinger Institut für Medienwissenschaft gab es bei der Verleihung des diesjährigen Digital-Journalismus-Preis (DIG-JO) Auszeichnungen. Für ihre Webdoku Faszination Alpenüberquerung wurde Lena Jauernig mit dem ersten Platz ausgezeichnet. Lucas Eilers Webdoku flucht.uni über das Leben von studierenden Flüchtlingen an der Uni Tübingen erhielt den dritten Platz. Jurymitglied Dennis Horn lobte die Sorgfalt und Vielfalt bei der Recherche und Ausarbeitung der Themen, die Gestaltung und gut durchdachte Kombination von Bild-, Audio- und Videomaterialien sowie die interaktiven Auswahlmöglichkeiten, die den Rezipienten damit geboten werden. Die Webdoku-Software Pageflow und andere Gestaltungsmöglichkeiten geben den Studierenden die Möglichkeit, kreativ und innovativ Themen multimedial aufzubereiten, viel Information zu verschiedenen Themenfeldern nutzergerecht zu sortieren und auf ansprechende und vielseitige Weise zu präsentieren.

Deutscher Fotobuchpreis für PD Dr. Ulrich Hägele

 

22.11.2018

In einem von der Hochschule der Medien Stuttgart organisierten Festakt im Haus der Wirtschaft bekam unser geschätzter Mitarbeiter und Kollege PD Dr. Ulrich Hägele den Deutschen Fotobuchpreis in Bronze verliehen. In „Experimentierfeld der Moderne“ zeichnet Hägele die Geschichte der Fotomontage von ihrer Frühzeit bis hinein in ihre Blütephase nach und eröffnet damit ein neues Kapitel zur Geschichte der Klassischen Moderne. Er präsentiert faszinierende Bilder, die im kunst-, medien- und alltagswissenschaftlichen Kontext bislang kaum Beachtung fanden. Erschienen ist der opulente Band im Verlag der Tübinger Vereinigung für Volkskunde.

Kooperationen mit dem Stadtmuseum Tübingen

 

02.03.2018

Ausstellungen zur Reformation in Tübingen, der Scherenschnittkunst von Lotte Reiniger, den Tübinger Revolten 1848 und 1968 oder zum 200-jährigen Jubiläum der Landesvermessung im Königreich Württemberg - die Liste der gemeinsamen Kooperationen von ZFM und Medienwissenschaft mit dem Stadtmuseum Tübingen ist vielfältig. Ob Animationsfilme, Interviews, Fotos oder ganze Installationen - stets ist der Anspruch, historisch Vergangenes mit moderner Medientechnik für ein interessiertes Publikum aufzuarbeiten.

Live-Sendung: Mediendozentur mit Juli Zeh

 

12.07.2018

Über eintausend BesucherInnen strömten dieses Jahr zur Tübinger Mediendozentur in den Festsaal der Uni Tübingen, um dem Vortrag der Bestsellerautorin und Journalistin Juli Zeh zu lauschen, auch wenn dieser durch Zugausfälle und Verkehrschaos bedingt erst mit anderthalbstündiger Verspätung beginnen konnte. Wie jedes Jahr gestalteten Studierende und Auszubildende von CampusTV und vom ZFM einen moderierten Livestream rund um das Groß-Event von Medienwissenschaft und SWR. Da die Kapazitäten des Festsaals schnell erschöpft waren, stellte das ZFM-Team kurzerhand eine Übertragung der CampusTV Live-Sendung in den nebenliegenden Audimax-Hörsaal auf die Beine, um allen Interessierten, die keinen Platz mehr im Festsaal bekommen hatten, den Vortrag dort zu präsentieren.

Ausstellung: Alltag auf der Alb – Fotografien von Botho Walldorf

 

26.07.2018

Wie sah das Leben auf der Schwäbischen Alb vor 50 Jahren aus? Wie waren die Menschen gekleidet? Welche Technologien nutzten sie? Antworten auf diese Fragen fanden die BesucherInnen der Fotoausstellung Alltag auf der Alb - Fotografien von Botho Walldorf vom 26. Juli bis 05. Oktober. Im Rahmen eines Seminars des Masterstudiengangs Medienwissenschaft gestalteten die Studierenden gemeinsam mit dem Staatsarchiv Sigmaringen die Ausstellung. Von der Digitalisierung und Restaurierung der Fotos, über die Planung der Ausstellung, bis hin zur Social Media und PR-Kampagne arbeiteten die Studierenden unter der Betreuung von PD Dr. Ulrich Hägele in allen Bereichen der Ausstellung.

Der VR / AR / 3D-Tag im Brechtbau

 

05.11.2018

Tief in virtuelle Welten eintauchen konnten die BesucherInnen des Brechtbaus beim „VR / AR / 3D-Tag“, den die Französischen Filmtage 2018 zusammen mit dem ZFM organisierten. Den ganzen Tag lang gab es die Möglichkeit, mit VR-Brillen Virtual-Reality-Kurzfilme zu sehen und eine Augmented-Reality-Ausstellung zu besuchen, bei der die Exponate durch eine spezielle Smartphone-App erst zum Leben erweckt wurden. Der Kurator dieser außergewöhnlichen Ausstellung, Francois Serre, war ebenso vor Ort wie der Karlsruher Experte für digitale Kunst- und Filmformate, Ludger Pfanz. Dessen inspirierender Vortrag „The DNA of Immersive Storytelling“ zeichnete ein Bild der aktuellen Möglichkeiten und Grenzen bei der Filmproduktion von Virtual-Reality und 3D Filmen.

Einweihung der neuen Tonstudios

 

29.11.2018

Voiceover, Sendung, Hörspiel! Einsprechen, Hörfunkproduktionen und Filmtonmischungen machen jetzt noch mehr Spaß. Denn die Tonstudios im ZFM erstrahlen im neuen Glanz und ermöglichen Audioproduktionen auf höchstem Niveau. Die neu verbaute Technik bietet neben der Aufzeichnung von Live-Gesprächen und Telefoninterviews nun auch Vernetzungsmöglichkeiten zwischen allen Regien und Aufnahmeräumen, darunter auch das Selbstfahrer-Studio. Dieses wird in Zukunft für die interdisziplinäre Arbeit zur Verfügung stehen und von Studierenden verschiedenster Fachrichtungen genutzt werden. Obendrein intensivieren wir die Zusammenarbeit mit dem Career Service Uni Tübingen, damit noch mehr Studierende erste Erfahrungen (und ECTS-Punkte) im Bereich Hörfunk sammeln können.

Internationale Neuedition: „Wege der Tübinger Juden – Eine Spurensuche“

 

12.11.2018

Auf der Grundlage von Interviews, die Mitglieder der Geschichtswerkstatt Tübingen zwischen 1999 und 2001 mit ehemaligen Tübinger Juden in den USA, Israel und Tübingen geführt haben, entstand 2004 der Dokumentarfilm Wege der Tübinger Juden am ZFM. Um auch den heutigen Nachkommen der ehemaligen Tübinger Juden den Film zugänglich zu machen, wurde er 2018 am ZFM mit englischen Untertiteln versehen und in einer Neuedition veröffentlicht. Im Beisein der Familien ehemaliger Tübinger Juden wurde diese internationale Fassung im Kino Museum am 12.11.2018 erstmals aufgeführt.

NEU: CampusTV Livesendungen

 

16.04.2018

Nicht nur eine, sondern gleich fünf Livesendungen produzierte die CampusTV Redaktion 2018. Der Schwerpunkt des neuen Formats liegt auf Wissens- und Wissenschaftsvermittlung mit vorproduzierten Beiträgen, Animationen und Studiogästen. Der Startschuss fiel im April mit der Sendung zu Brain-Computer-Interfaces. Der weltbekannte Neurowissenschaftler Prof. Niels Birbaumer (verlinken!) ermöglicht es z.B. Wachkomapatienten, wieder mit der Außenwelt zu kommunizieren. Danach folgten Sendungen zu diesen Themen:

Depression (Gäste: Prof. Martin Hautzinger und Prof. Christian Plewnia)

Schlaf (Gäste: Prof. Jan Born (verlinken!) und Dr. Susanne Diekelmann)

Jugend präsentiert (Gäste: Dr. Markus Gottschling und Alena Simon)

Service Learning (Gäste: Petra Kleinser und Monika Bach)

Schokolade (Gäste: Raqel Cayapa und Dave Tjiok)

Spannende Themen und Gäste, fernsehjournalistisch erarbeitet von Studierenden, produziert und gesendet aus dem Studio des ZFM. Und am Ende jeder Sendung durch einen Live-Musikact abgerundet.