Ziele und Inhalte digital umsetzen
Wie kann das gemeinsame Arbeiten in Übungsgruppen und Tutorien digital umgesetzt werden? Was davon lässt sich gut in ein digitales Lehrszenario übertragen?
Generell empfiehlt es sich, v.a. einfache, asynchrone digitale Tools zu nutzen. Generell: weniger ist mehr. Entscheiden Sie sich lieber für wenige digitale Tools, die Sie mit den Studierenden einüben und in denen Sie dann auch selbst an Sicherheit gewinnen. Wichtig ist außerdem die gute Kommunikation in der Gruppe.
Die Inhalte der Übungsgruppen und Tutorien sind in der Regel eng mit Vorlesungen verknüpft. Aufgaben, Aufgabenblätter und Arbeitsaufträge werden durch die Lehrenden vorgegeben oder zumindest vorstrukturiert. Darüber hinaus:
Möglichkeiten für Übungsgruppen (z.B. Mathematik):
Möglichkeiten für Tutorien (z.B. Geistes- und Sozialwissenschaften)
Hier bieten sich ähnliche Ideen an wie bei Seminaren und Übungen, hier v.a. denkbar:
Gerade zu Semesterbeginn ist es notwendig, die Studierenden zu informieren: über das neue Format, technische Besonderheiten, das gemeinsame Arbeiten und die Kommunikation im Kurs – um arbeitsfähig zu sein. Die Situation ist für alle neu und muss eingeübt werden.
Wichtig ist bei Übungsgruppen und Tutorien nicht nur die Kommunikation mit den Studierenden im eigenen Kurs, sondern auch mit anderen Übungsleitern/Tutorinnen und Lehrenden.
Kommunikationskanäle in Übungsgruppe und Tutorium :
Übergeordnete Kommunikationskanäle – mit anderen Übungsgruppenleitern und Tutoren und den Lehrenden
(Vielen Dank für Hinweise aus dem Fachbereich Mathematik.)
Übungsgruppen und Tutorien sind meist studentisch betreute Veranstaltungen, die die Vorlesung, das Seminar etc. begleiten oder zur Vorbereitung auf Prüfungen dienen. Der Fokus liegt auf dem Vertiefen und praktischen Üben der Inhalte der durch das Tutorium begleiteten Veranstaltung.
Im Forum können Fragen diskutiert und Inhalte vertieft werden. Im Wiki oder in Etherpads können gemeinsam Inhalte erarbeitet oder die Ergebnisse von Kleingruppenarbeit präsentiert werden. Interaktive Videos unterstützen die Motivation zur selbstständigen Auseinandersetzung mit den Inhalten.
Die Werkzeuge zur Vermittlung, zur Aktivierung, zur Kommunikation und Organisation gleichen denen der Übung.
Um ein Tutorium digital anbieten zu können, werden selbstverständlich digitale Inhalte benötigt, die nicht erst eingescannt und aufbereitet werden müssen. Einsteiger in die Online-Lehre brauchen kurze Erklärungen, vulgo HowTos, wie man mit dem einen oder anderen Werkzeug überhaupt umgeht. Schließlich kann es auch nicht schaden die eine oder andere Fertigkeit in Form einer Online-Kurzschulung, sei diese synchron oder asynchron, zu erlangen. Informationen zu diesen Bedarfen erhalten Sie hier.
Die Universitätsbibliothek hat über fast alle Fachbereiche hinweg in den letzten Jahren umfangreiche Bestände an eBooks, elektronischen Zeitschriften und an Datenbanken aufgebaut. In den Kurs(-Containern) der Lernplattformen können diese Bestände im Rahmen des deutschen Urheberrechtes als Materialgrundlage für Tutorien benutzt werden. Bei Fragen steht Ihnen die Stabsstelle Urheberrecht der Universitätsbibliothek gerne zur Verfügung. Die Lernplattformen bieten dabei die Weblink-Funktion (Link setzen). In vielen Fällen müssen sie die elektronischen Inhalte aus ihren Angebotsumgebungen nicht einmal exportieren. Tragen Sie lediglich Herkunfstwebadresse in einen Weblink in Ihrem Kurs ein.
Neben Online-Publikationssystemen, die von jeder größeren Hochschulbibliothek angeboten werden, finden Sie zahlreiche deutsche und internationale Repositorien für Open Educational Resources (OER) und andere freie Medien- und Bildserver.
Damit Sie mit Diensten und Werkzeugen umgehen können, bieten wir Ihnen vielfältige HowTos und Schulungen an. Die HowTos werden auf den Lernplattformen gesammelt:
- Link zu den Ilias-HowTos (sichtbar nach Anmeldung in der Plattform)
- Link zu den moodle-HowTos (sichtbar nach Anmeldung in der Plattform)