Das zweiwöchentlich stattfindende Doktorandenkolloquium („Doko“) des SFB 833 gab unseren Doktorandinnen und Doktoranden die Gelegenheit, in einem informellen Rahmen ihre Forschung vorzustellen oder Probevorträge vor Konferenzen zu halten.
Zweimal gab es zudem eine Doko-Sommerschule, auf der (auch externe) Vortragende über für die Promotion relevante Themen informierten.
Eine zusätzliche Hilfe für die Promotion bot unser Meilenstein-Programm: Zusammen mit ihren Betreuerinnen und Betreuern machten sich unsere Promovierenden in regelmäßigen Abständen konkrete Ziele klar, deren Erreichen die Promotion als Ganzes voranbrachte.
Vor allem Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter experimentell arbeitender Projekte kamen in der Forschungsgruppe "Psycholinguistik-Lunch" zusammen. Je nach Bedarf wurden die Ergebnisse aktueller Experimente diskutiert, Hilfestellung für geplante Studien gegeben oder konkrete experimentelle Methoden vorgestellt. Auch die generelle Diskussion eines semantischen Verarbeitungsmodells war Thema im Psycholinguistik-Lunch.
Beteiligte Projekte: A1, A2, A5, A7, B1, B2, B5, B7, B8, B9, C2, C3, C4, Z2
Wie können unsere linguistischen Annahmen und Erkenntnisse innerhalb des schulischen Grammatikunterrichts oder auch für die Kompetenzbildung von Lehrerinnen und Lehrern sinnvoll genutzt werden? Was ist der Stand der Forschung zu diesem Thema? Welche Forschung gibt es dazu innerhalb des SFBs? Diesen und weiteren Fragen wurde im AK auf den Grund gegangen.
Ziele des Arbeitskreises: Austausch, eigene Forschung vorstellen, internationale & nationale Gäste einladen, zentrale Forschungsliteratur besprechen, methodisches Vorgehen diskutieren
Der R-/Methodenkurs richtete sich an alle SFB-MitarbeiterInnen und -Assoziierte, die ihre Programmier- und Statistikkenntnisse aufbauen oder auffrischen wollten.
AK Lineare Modelle: Der AK Lineare Modelle erarbeitete sich die Grundlagen linearer Modelle (einfache lineare Modelle bis hin zu logistischer Regression), deren Konzeption und Anwendung auf linguistische Daten.
Durchführendes Projekt: Z2
Die Arbeitsgruppe interessierte sich für die Frage, mittels welchen systematischen Regelwerks kombinatorische Bedeutungsanpassungen adäquat erfasst werden können, welche auf der Ebene der lexikalischen Semantik entstehen. Eine der Theorien, die sich dieser Aufgabe widmen, findet man in Nicholas Asher’s Type Composition Logic (Lexical Meaning in Context: A Web of Words, Cambridge University Press, 2011). Die genannte Theorie stellte einen Stützpunkt dar, um (i) weitere Theorien über Bedeutungsanpassungen an der Semantik/Pragmatik Schnittstelle auszuloten und (ii) um diese Theorien gegenüberzustellen.
Im Arbeitskreis Syntax kamen Mitglieder verschiedener Projekte zusammen, um sich gegenseitig ihre jeweiligen syntaktischen Forschungsarbeiten vorzustellen. In der Gruppe wurde dann die relevante Literatur diskutiert, gemeinsam das weitere Vorgehen erarbeitet und beim Entwickeln von Experimenten geholfen.
Die Forschungsgruppe Informationsstruktur bot die Gelegenheit, aktuelle Informationsstruktur-Forschung zu präsentieren und zu diskutieren. Zentrale Themen stellten die Rolle von Kontext bei der Interpretation von Informationsstruktur, die Annotierung von Informationsstruktur in Korpora, die Interaktion von Informationsstruktur und Prosodie, die Rolle der Syntax und die Rolle der Informationsstruktur für die Verarbeitung dar. Neben dem gemeinsamen Lesen und Diskutieren aktueller Artikel zum Thema Informationsstruktur boten die Treffen eine Plattform, um sich in einem informellen Rahmen über aktuelle experimentelle Studien und methodische Fragen auszutauschen oder auch Vorträge zu üben, in denen die Informationsstruktur einen prominenten Faktor darstellt.
Beteiligte Projekte: A4, A7, B8
Editionen
Einzelpublikationen:
Weitere Publikationen siehe Websiten der Einzelprojekte.
Aus der Forschungsgruppe entstandene Arbeiten:
Der Schwerpunkt des AK bestand zum einen darin, aktuelle Theorien zu diskutieren, die das Wechselspiel von lexikalischer Bedeutung einerseits sowie Kontext und Weltwissen andererseits systematisch zu erfassen suchen (z.B. Asher 2011, Recanati 2010). Des Weiteren wurden konkrete Fragestellungen der AK-Mitglieder angegangen, z.B. die Interpretation von Ereignis- und Zustandsnominalisierungen im Kontext sowie die semantische Annotation von Nomina im Rahmen von Korpusstudien.