Uni-Tübingen

News

29.09.2014

Feierliche Eröffnung des Hector-Instituts für Empirische Bildungsforschung

Die Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät vergrößert sich um ein Institut.

v.l.n.r.: Herr Bleich und Herr Schauer (beide aus dem Vorstand der Hector Stiftung II), Frau Bauer (Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst) und Herr Engler (Rektor der Universität Tübingen).

Das Land Baden-Württemberg, die Hector Stiftung II und die Universität Tübingen haben am Freitag, den 19. September 2014, das „Hector-Institut für Empirische Bildungsforschung“ (HIB) gegründet. Dazu trafen sich Vertreter der beteiligten Institutionen auf dem Schloss Hohentübingen um in festlichem Rahmen den Vertrag zur Gründung des Instituts zu unterzeichnen. Die Hector Stiftung II wird das Institut in den kommenden zehn Jahren mit insgesamt 7,5 Millionen Euro unterstützen, um Wissenschaftlerstellen, Forschungsprojekte und empirische Studien zu finanzieren. Weitere Mittel in Höhe von bis zu 1,8 Millionen Euro stellt das Land Baden-Württemberg für ein innovatives Postdoktorandenprogramm zur Verfügung ‒ dieses ist in das neue Institut integriert und international angelegt. In dem neuen Forschungsinstitut innerhalb der Universität geht die bisherige Abteilung Empirische Bildungsforschung und Pädagogische Psychologie der Universität Tübingen auf.


Mit der Gründung des neuen Instituts wird die Empirische Bildungsforschung, die am Standort Tübingen durch die Exzellenz-Graduiertenschule LEAD, das Leibniz-Institut für Wissensmedien sowie eine Forschergruppe der Deutschen Forschungsgemeinschaft bereits seit einigen Jahren gut aufgestellt ist, noch weiter gestärkt. „Forschung zum Lehren und Lernen ist gleichermaßen wichtig wie methodisch anspruchsvoll“, sagte Professor Ulrich Trautwein, Direktor der Exzellenz-Graduiertenschule LEAD und geschäftsführender Gründungsdirektor des neuen Instituts. „Das Hector-Institut für Empirische Bildungsforschung ermöglicht es uns, mit neuartigen Studiendesigns und methodischen Herangehensweisen an den besten Antworten auf wirklich wichtige Fragen zu arbeiten.“


Zu den Schwerpunkten des Hector-Instituts für Empirische Bildungsforschung gehören unter anderem die Durchführung und Auswertung von großen Längsschnittstudien wie TOSCA, bei der Bildungsbiografien von Gymnasiasten verfolgt werden, oder TRAIN, einer Studie zu Entwicklungsverläufen an Haupt-, Real- und Mittelschulen. Auch groß angelegte Interventionsstudien zur Motivationsförderung von Schülern im Bereich der Mathematik und Naturwissenschaften sowie Studien zu den Effekten von Reformen im Bildungssystem sollen durchgeführt werden. Hier stehen besonders die MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) im Fokus. Eine wichtige Basis der Arbeit des Hector-Instituts für Empirische Bildungsforschung ist die Methodenforschung und ihre Anwendung in ausgefeilten Forschungs- und Auswertungsdesigns.



Links:

  • <link internal-link internen link im aktuellen>www.hib.uni-tuebingen.de
  • <link http: www.hector-stiftung.de impressum hector-stiftung-2 index.htm external-link-new-window externen link in neuem>www.hector-stiftung.de/impressum/hector-stiftung-2/index.htm