Uni-Tübingen

Projektbereich C „Konzepte“

Projektbereich C „Konzepte“ untersucht Akte und Artefakte, die ihre Selbstreflexion explizit ausstellen, mit anderen Konzepten interagieren und sich dabei selbst konzeptuell verdichten. Im Verhältnis zu den Projektbereichen A und B finden sich hier Phänomene, mit einem vergleichsweise hohen Grad expliziter ästhetischer Reflexion. Im Projektbereich C sind somit diejenigen Teilprojekte versammelt, die die diskursive Verhandlung ästhetischer Konzepte in den Akten und Artefakten untersuchen. Die klare Identifizierbarkeit des (werdenden) Konzepts, nicht aber notwendigerweise auch seine terminologische Verfestigung, ist gemeinsame Voraussetzung und Ausgangspunkt der Vorhaben. Daher weisen die Teilprojekte in der Regel einen deutlichen Bezug zu zentralen ästhetischen Problemfeldern, Traditionen und Normen der autologischen Dimension auf und sind zugleich über diesen Rekurs eng miteinander verbunden.

C1: ‚Andere‘ Poetiken der Ekphrasis in der hellenistischen Dichtung

Prof. Dr. Irmgard Männlein-Robert

C2: Kreative Aneignung. ‚Andere‘ Ästhetik in der vormodernen Architektur und Kunst nördlich der Alpen

Prof. Dr. Johannes Lipps / Prof. Dr. Anna Pawlak

C3: Der schoene schîn in der Mystik

Prof. Dr. Annette Gerok-Reiter / Prof. Dr. Volker Leppin

C4: Intermedialität als Ansatzpunkt ästhetischer Reflexion in der niederländischen Druckgraphik der Frühen Neuzeit

Prof. Dr. Anna Pawlak / Prof. Dr. Anja Wolkenhauer

C5: Die Ästhetik gemeinschaftlicher Autorschaft in der englischen Literatur der Frühen Neuzeit

Prof. Dr. Matthias Bauer / Prof. Dr. Angelika Zirker

C6: Augentrug, Traum und Täuschung – Der dämonische Ursprung der Illusion

Prof. Dr. Susanne Goumegou / Prof. Dr. Jörg Robert