Uni-Tübingen

C6: Augentrug, Traum und Täuschung – Der dämonische Ursprung der Illusion

Teilprojekt C6 untersucht, wie sich das Konzept der ästhetischen Illusion aus der dämonologischen Debatte der Frühen Neuzeit entwickelt hat. Dazu werden einerseits zentrale dämonologische Begriffe in den einschlägigen, in Frankreich und Deutschland zirkulierenden Traktaten auf ihr ästhetisches Potential hin befragt, andererseits Wechselwirkungen mit literarischen Gattungen (Drama und Roman) untersucht. Ziel des Teilprojekts ist es zu zeigen, wie dämonischer Augentrug (illusio daemoniaca) und Traum sich in diesem Spannungsfeld als ästhetische Reflexionsfiguren konstituieren. So wird ein exemplarischer Fall einer ‚anderen‘ Ästhetik sichtbar, die sich aus Fachtexten und religiösen Diskursen heraus generiert und sich daher nur im Licht des praxeologischen Modells in seiner Dynamik fassen lässt.


Team

Projektleitung:

Prof. Dr. Susanne Goumegou
Prof. Dr. Jörg Robert

Projektmitarbeiterinnen:

Ann-Kristin Fenske
Paula Furrer
 

Hilfskräfte:

Ellen Dammann
Jakob-Yahya Lange
Lisa Maier

 

 

 


Aktuelles

Veranstaltungen

Workshop "Johann Weyers De praestigiis Daemonum (1563)". 29.11.19, 14.30–19 Uhr, Brechtbau.

„Ästhetik – Materialität – Wissen“ – Drittes Treffen des Forschungsverbundes „Frühe Neuzeit Südwest“. 06.12.2019, 10:30–19:00 Uhr, Evangelisches Stift. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden sich hier.

Goumegou, Susanne/Jörg Robert/Ann-Kristin Fenske/Paula Furrer: "Augentrug, Traum und Täuschung – Der dämonische Ursprung der Illusion." Projektvorstellung im Rahmen des Dritten Treffens des Forschungsverbundes „Frühe Neuzeit Südwest“ in Tübingen, 06.12.2019.

Publikationen

Lehre