Uni-Tübingen

Werkstatt Schreiben für Medien und Zielgruppen, Kurze Formen des Kulturjournalismus: Der Kommentar

Dozentin: Dagmar Leupold

Mi 16-18 Uhr

Beginn: 22.10.2014, c.t.

Ort: Wilhelmstraße 19-23, Raum -1.19 (Untergeschoss!)

max. Teilnehmerzahl: 20

3 ECTS-Punkte

Der Kurs ist leider ausgebucht! Keine Anmeldung mehr möglich!

Der Kommentar gehört zum journalistischen Kerngeschäft. Und hat eine lange Tradition; im theologischen und juristischen Kontext etwa verhalf er zu einem tieferen Verständnis kanonisierter Schriften bzw. erlassener Gesetze.

Im Journalismus wurde er im 19. Jahrhundert bedeutsam, Information und Meinungsäußerung wurden nun getrennt, seine Funktion ist es, den Leser bzw. Zuhörer mit einer interpretierenden Darstellung und markanten Meinungsäußerung zu konfrontieren und zum Nachdenken anzuregen. Über die Wirksamkeit eines Kommentars entscheiden die Stringenz seiner Argumentation und seine sprachliche Gestaltung; dabei ist die durchgehende Berücksichtigung des Mediums und der Zielgruppe, für die (in der Simulation) geschrieben werden außerordentlich wichtig.

Zur Einübung werden Kommentare aus den unterschiedlichsten Medien – Print-,Rundfunk, Internet – gelesen und analysiert, im Laufe des Semesters sollte jede/r TeilnehmerIn einen eigenen Kommentar zu einem Geschehen oder Ereignis ihrer/seiner Wahl fertigstellen.

Zusatzinfo für Studierende der Allgemeinen Rhetorik:

GM Rhetorische Textanalyse und –produktion/PrNr 491 (Gestaltung von Gebrauchstexten), AM Neuere Rhetorik/PrNr 724 (Argumentationstheorie), SpM I/PrNr 2746 (Gestaltung von Gebrauchstexten), Wahlpflichtmodul (M.A.)/PrNr 6101-6106 (Übung Medienpraxis)