Dozentin: Judith Kuckart
Kompaktseminar, 2 teilig:
17.-19.10. und 12.-14.12.2014:
Fr 15-20 Uhr , Sa 10-13 und 15-18 Uhr, So 10-13 Uhr
Szenische Lesung: 14.12.2014, Zeit N.N.
Ort: Wilhelmstraße 19-23, Raum -1.19 (Untergeschoss!)
max. Teilnehmerzahl: 20
3 ECTS-Punkte
Der Kurs ist leider ausgebucht! Keine Anmeldungen mehr möglich!
Das Gedächtnis ordnet die Erinnerungen nicht chronologisch, sondern thematisch. Wie gehen wir damit im Hinblick auf einen Theaterraum um?
Wie können meine Eltern Figuren werden?
Wie kann ich eine Figur werden?
Wie erarbeite ich Konfliktspannung im Innern einer Person? Wie zwischen zwei Personen? Wie zwischen drei?
Wie ehrlich will muss und kann ich (nicht) sein, wenn „Meine Eltern“ ich auf eine Bühne bringen will.
Schreiben ist nicht der Ort, wo die Schönheit gepflegt, die Wahrheit verziert, wo der Schmerz verheilt, der Streit verwässert, das Sterben begütigt, der Hunger gestillt und die Hoffnung verklärt wird.
Wir werden Spielanlässe finden, Gefundenes und Erfundenes in eine erste Reihenfolge für die Bühne bringen, werden Schwerpunkte sowie dramaturgische Aspekte besprechen. Werden daraus erste szenische Entwürfe entwickeln. Um das biographische Material authentisch, aber nicht privat werden zu lassen, arbeiten wir mit Verfremdungen.
Zum Abschluss ist eine szenische Lesung geplant.
Zusatzinfo für Studierende der Allgemeinen Rhetorik:
GM Rhetorische Textanalyse und –produktion /PrNr 496 (Theater und Dramaturgie), AM Neuere Rhetorik /PrNr 727 (Theater und Dramaturgie), SpM I/ PrNr 2751 (Theater und Dramaturgie), Wahlpflichtmodul (M.A.)/PrNr 6101-6106 (Übung Medienpraxis)