Ottoman military and economic expansion in Central and Eastern Europe in 1526–1699 in the light of coin findings (2024–2027) — In den Jahren 1526 bis 1683 dehnten die Osmanen ihre Besitzungen in Mittel- und Osteuropa erheblich aus, von denen ein großer Teil in den Kriegen der Heiligen Liga 1683 bis 1699 verloren ging. Die von den Osmanen kontrollierten Gebiete wurden in zwei Arten unterteilt, die sich in ihrem rechtlichen Status unterscheiden: 1. Gebiete, die direkt von der osmanischen Verwaltung kontrolliert wurden; 2. Vasallenstaaten der osmanischen Sultane. Während des Untersuchungszeitraums änderte sich der rechtliche Status der eroberten Gebiete in Abhängigkeit von einer Reihe von Faktoren. Ziel des MSCA4Ukraine-Projekts (Leitung: Dr. Sebastian Hanstein, Dr. Dmytro Yanov; Forschungsstelle für Islamische Numismatik Tübingen (FINT)) ist es, den Status der osmanischen Münze in den zwischen 1526 und 1683 eroberten Gebieten und die politischen und wirtschaftlichen Faktoren, die ihn beeinflussten, zu untersuchen. Das Digital Humanities Center entwickelt eine spezifisch auf das Projekt zugeschnittene, öffentlich zugängliche Münzdatenbank.