Uni-Tübingen

Workshops

Doktorand/innen-Workshop „Urbane Ästhetik. Gestaltungsideen im öffentlichen Raum"

Termin: 11.11.2022, Uhrzeit: wird noch bekannt gegeben
Veranstaltungsort: wird noch bekannt gegeben

Downloads: Call for Papers (Deutsch)
Links zum Thema: zum Teilprojekt A2


Workshop „miklu meira óhljóð en frá megi segja: Möglichkeiten und Grenzen der erzählerischen Gestaltung in der altnordischen Literatur"

Das Projekt „Narrative (Selbst)Reflexion in den Isländersagas“ lädt im Rahmen des SFB 1391 Andere Ästhetik herzlich zu einem zweitägigen Workshop zum Thema der narrativen Gestaltung in der altnordischen Literatur ein. Im Workshop wollen wir unseren Blick über den Rand des Projektes hinaus schweifen lassen weiten und mehr darüber erfahren, welche narrativen Instanzen in  den verschiedenen Sagagenres für die Gestaltung einzelner Texte verantwortlich sind. So wollen wir unter anderem den Fragen nachgehen, wo diese narrativen Instanzen in den Texten greifbar werden, wie sie sich präsentieren und (inwiefern) sie selbstreflexiv hinsichtlich ihres Tuns sind? Zudem interessiert uns, ob sich für einen Text eine diachrone Veränderung der Gestaltungsweise und des ästhetischen Selbstverständnisses in unterschiedlichen Manuskripten erkennen lässt. Diese und ähnliche Fragen sollen im Workshop aufgegriffen werden. - Es werden folgende Gäste sprechen: Massimiliano Bampi (Venedig), Elena Brandenburg (Köln), Hannah Burrows (Aberdeen), Rebecca Merkelbach (Tübingen), Thomas Morcom (Tübingen), Heather O'Donoghue (Oxford), Alexander Wilson (Tübingen).

Termin: 20./21.10.2022
Veranstaltungsort: Raum 34, Keplerstraße 17, Anmeldung per E-Mail bei Anna Katharina Heiniger

Downloads: Einladung (Deutsch), Einladung (Englisch)
Links zum Thema: zum Teilprojekt B5


Workshop: „Aspekte der Gelegenheitsliteratur. Kontinuitäten und Wandel im 18. und 19. Jahrhundert"

Dass Texte – literarische Texte (Gedichte) ebenso wie Reden – als Reaktion auf ritualisierte gesellschaftliche Anlässe wie Geburt, Hochzeit und Tod entstehen, war in der Frühen Neuzeit ein zentrales Paradigma der Produktionsästhetik. Die Tradition der Rhetorik formulierte dafür Normen und lieferte Kategorien. Im 18. Jahrhundert gerät das Konzept der Gelegenheitsliteratur im Kontext eines sich herausbildenden autonomen Literaturbegriffs in die Krise.

Ausgangspunkt unseres Workshops ist die Beobachtung, dass das rhetorische Paradigma und Praktiken der adressierten Literatur bis ins 19. Jahrhundert fortwirken, auch wenn Gelegenheitsliteratur aus poeseologischer Perspektive überholt erscheint und kritisiert wird bzw. ein Nischendasein im ästhetischen Diskurs fristet. Dem Erkenntnispotential dieser Theorie-Praxis-Schere, dem Irritationspotential der Persistenz von Gelegenheitsliteratur für die gängige Zäsurierung um 1800 und dem gleichzeitigen Wandel von Gelegenheitsliteratur im Laufe des 18. und 19. Jahrhunderts wollen wir nachgehen. Organisiert wird der Workshop von Prof. Dietmar Till und Katharina Geißler in Zusammenarbeit mit Dr. Maximilian Bach (Universität Freiburg).

Termin: 15./16.07.2022 (Freitag: 14–18 Uhr, Samstag: 10–14 Uhr)
Veranstaltungsort: Raum 215, Brechtbau, Anmeldung per E-Mail bei Katharina Geißler

Links zum Thema: zum Teilprojekt A5


Workshop: „Early Modern Book Production: Co-Creative Specialists"

The work involved in early modern book production was distributed over a multitude of agents: from scribes, papermakers and typefounders to printers, bookbinders, editors, publishers, and booksellers, a great number of specialists were involved in various “social transactions” (Marotti 1995) between their respective fields. But even before the printed book came into being, other specialists participated in social interaction: compilers of miscellanies as much as individual authors, frequently specializing in specific genres, were involved in poetic exchanges and dialogues, revisions, corrections, and translations. Woodcutters and engravers provided illustrations – specialists who contributed both to the ‘ideal’ and the ‘physical’ production of books.

In our workshop, we would like to learn more about these agents in the “social textuality” (Marotti 1995) of the final printed product. In particular, we want to learn more about the relationship between specialization and collaboration: what did the social transactions between the various agents look like? to what degree do specialization and collaboration exclude or enrich each other? Can the participation of specialists in the production of books be seen as a model of collaboration and co-creativity?

Termin: 08.07.2022, 9.15–17 Uhr
Veranstaltungsort: Raum 215, Brechtbau, Anmeldung per E-Mail bei Angelika Zirker

Downloads: Book of AbstractsFlyer, ProgrammProgrammposter
Links zum Thema: zum Teilprojekt C5


Workshop „Humanistennetzwerke“

Die Druckgrafiken aus der Werkstatt des Haarlemer Kupferstechers und Verlegers Hendrick Goltzius (1559– 1617) verbinden ästhetischen Anspruch und technische Virtuosität mit einem ausgeprägten Bemühen um humanistische Gelehrsamkeit. Ziel dieses Workshops ist es, Kooperationen zwischen Humanisten und Künstlern in den Blick zu nehmen und Goltzius’ Kupferstiche sowohl im Kontext der Wissensinstitutionen der Haarlemer Stadtkultur (Lateinschule, Rhetorikkammern, Lukasgilde) als auch im Rahmen der Künstler- und Humanistennetzwerke der europäischen Gelehrtenrepublik zu untersuchen.

Termin: 24./25.06.2022
Veranstaltungsort: Raum 34, Keplerstraße 17, Anmeldung per E-Mail bei Katharina Ost

Downloads: Plakat, Programm
Links zum Thema: zum Teilprojekt C4


Workshop „LICHT.GESTALTEN. Zum Problem des Verhältnisses von Theologie und Ästhetik bei Mechthild von Magdeburg und Meister Eckhart im Horizont der lichtmetaphysischen Tradition“

Der Workshop „LICHT.GESTALTEN. Zum Problem des Verhältnisses von Theologie und Ästhetik bei Mechthild von Magdeburg und Meister Eckhart im Horizont der lichtmetaphysischen Tradition“, der vom Teilprojekt C3 durchgeführt wird, fragt nach einer theologischen Lichtästhetik in Mechthilds Fließendem Licht der Gottheit und Eckharts volkssprachlichen Predigten. Vor dem Hintergrund der lichtmetaphysischen Traditionen, die im ersten Teil des Workshops diskutiert werden, widmet sich der zweite Teil der Frage, was die Lichtmotive im Werk Mechthilds und Eckharts austragen. Gäste des Workshops sind: PD Dr. Wiebke-Marie Stock (Philosophie, Universität Bonn/University of Notre Dame), Prof. Dr. Volker-Henning Drecoll (Kirchengeschichte, Universität Tübingen), Prof. Dr. Uta Störmer-Caysa (Germanistik, Universität Mainz), Prof. Dr. Beatrice Trînca (Germanistik, FU Berlin/Universität Heidelberg) und Prof. em. Dr. Dr. Michael Eckert, (Fundamentaltheologie/ Religionsphilosophie, Universität Tübingen).

Termin: 24.06.2022, 13.30–20 Uhr
Veranstaltungsort: Raum 426, Brechtbau und Online-Übetragung, Anmeldung per E-Mail bei Lukas Steinacher

Downloads: Exposé, Programm
Links zum Thema: zum Teilprojekt C3


Workshop mit Prof. Dr. Stefani Engelstein (Duke University) „Aesthetic Encounters and The Earth’s Transformations as Transmigration in Karoline von Günderrode“

Um 1800 strukturierten Theorien der Begegnung in Form von Reiz und Reaktion das Verständnis von dynamischen Prozessen und Selbstidentität in Naturphilosophie, Medizin, Literatur und Ästhetik. Mit Blick auf andere Autoren in dieser Tradition, wie Schelling, Novalis und den einflussreichen Arzt Andreas Röschlaub, werden in diesem Workshop einige kurze Werke von Karoline von Günderrode untersucht. Günderrode reflektiert in ihren Stücken über ästhetische Erfahrung, poetische Produktion, Begegnungen mit der Vergangenheit und mit anderen Kulturen sowie über die generativen Metamorphosen der Erde in Bezug auf Anregung, Einfluss, Erweckung und Produktivität. Günderrode spekuliert über diese Metamorphosen auch im Kontext hinduistischer Theorien der Seelenwanderung, was als Beispiel für eine solche Begegnung gelten kann. Der Workshop ist interdisziplinär angelegt, die Teilnehmer müssen aber weder mit den angesprochenen Disziplinen noch mit Günderrodes Werk hinaus vertraut sein.

Termin: 03.05.2022, 14–16 Uhr 
Veranstaltungsort: Raum 120, Brechtbau, Anmeldung per E-Mail bei Julia Borck

Downloads: Poster


Workshop „Iconographies in Motion. Coins, Coin Types, and Communication“

Because of their coin images, Greek and Roman coins are among the most visual material culture of the ancient world. In this workshop, the conditions and mechanism for the change or continuation of coin iconographies in ancient coin series will be discussed against the backdrop of their function and meaning as communicative tool in society.
In a diachronic perspective, phenomena stretching from the archaic period shall be confronted with developments during the Roman imperial period. At the same time, the conference will embrace studies on ancient coinage and coin iconographies from the central and eastern Mediterranean.

Termin: 18.03.2022, 9.45–14 Uhr
Veranstaltungsort: Online-Übertragung, Anmeldung per E-Mail bei Stefan Krmnicek

Downloads: Flyer
Links zum Thema: zum Teilprojekt B2


Workshop mit Dr. Vera Henkelmann (Universität Erfurt) „Ästhetik des Lichts. Leuchter im mittelalterlichen Kirchenraum“

Termin: 03.02.2022, 14–18 Uhr
Veranstaltungsort: Online-Übertragung, Anmeldung per E-Mail bei Maria Streicher

Links zum Thema: zum Teilprojekt A6


Workshop mit Prof. Dr. Cornelia Logemann  (LMU München) „Gewirkte Personifikationen: Über das Zusammenspiel von Tapisserie und Text im 15. Jahrhundert“

Von fast lebensgroßen Personifikationen bevölkerte Tapisserien sind ein vertrautes Bild im 15. und 16. Jahrhundert, und je mehr von ihnen sich in den Kompositionen drängten, umso kostbarer dürften die Objekte gewesen sein. Das Medium selbst erregte so viel Aufmerksamkeit, dass sogar die Chronisten insbesondere am burgundischen Hof die Hängung von Tapisserie-Zyklen bei großen Festen sorgfältig dokumentierten, da die dort präsentierten Bildthemen zugleich Kommentare auf die Ereignisse bargen. Dienten die aufwendigen Bildwirkereien etwa aus Arras und Tournai einerseits dem Zweck, die Repräsentationsbedürfnisse ihrer Käufer zu erfüllen, so vermittelte allein die Technik den Eindruck größter Kostbarkeit, der auch literarisch genutzt wurde. Wenn in einem anonymen Text des Titels Trois Tapisseries de Turquie aufwendige Tapisserien mit unzähligen Personifikationen als allegorische Tableaus beschrieben werden, so ist dies weder die Beschreibung realer Artefakte noch eine Entwurfsskizze für Tapisserien. Es ist, wie in René d’Anjous Livre du coeur d’amour espris und vergleichbaren Schriften eine Technik, die Aufmerksamkeit einer Leserschaft zu lenken, die ihrerseits kostbare Bildwirkereien wertschätzte und sammelte.

Umgekehrt präsentieren erhaltene Tapisserien der Zeit ausnehmend häufig allegorische Themen, die auf konzise Textvorlagen verweisen. Nicht selten wird der Autor und Schöpfer des allegorischen Figureninventars als Urheber in die Tapisserie gesetzt, wie u. a. in einer allegorischen Hirschjagd im Metropolitan Museum in New York. Doch die Tapisserien hier als Illustrationen literarischer Vorlagen zu verstehen, greift zu kurz: Der Beitrag möchte sich diesen nur bruchstückhaft erforschten Ikonotexten widmen, die in der Zeit um 1500 in erstaunlicher Verdichtung im franco-flämischen Raum begegnen.

Termin: 13.01.2022, 16–18.30 Uhr
Veranstaltungsort: Online-Übertragung, Anmeldung per E-Mail bei Daniela Wagner

Links zum Thema: zum Teilprojekt B4


Workshop zur digitalen Datenanalyse

Der Workshop zur digitalen Datenanalyse des Projekts B6 richtet sich an alle annotierenden Teilprojekte und Interessierte im SFB.

Ziel des Workshops ist es zunächst, in einem gemeinsamen Gespräch die verschiedenen Zielstellungen der einzelnen Annotationsprozesse zu reflektieren, um davon ausgehend geeignete Methoden zur Analyse und Visualisierung der annotierten Daten zu erörtern. In einem zweiten Teil bietet sich die Möglichkeit, die Methoden in einer praktischen Übung direkt auf Ihre Annotationen anzuwenden – wir bitten deshalb darum, eigene Rechner samt annotierter Daten mit in den Workshop zu bringen.

Termin: 08.12.2021, 14–18 Uhr
Veranstaltungsort: Online-Übertragung, Anmeldung bis 15.09.2021 per E-Mail bei Teilprojekt B6

Links zum Thema: zum Teilprojekt B6


Workshop „Architektur und Skulptur aus Meninx. Das römische Forum als ästhetischer Wirtschaftsraum"

Im Workshop „Architektur und Skulptur aus Meninx. Das römische Forum als ästhetischer Wirtschaftsraum", der vom Teilprojekt A2 durchgeführt wird, werden die Ergebnisse der seit 2019 im SFB angesiedelten Studien zu antiker Wirtschaftsarchitektur und Skulptur auf Djerba präsentiert und diskutiert. Anhand der oberirdisch sichtbaren Architekturteile des antiken Stadtareals sowie der aus Meninx stammenden unpublizierten Bauglieder und Skulpturen liefern die Vortragenden neue Erkenntnisse zur Ästhetik des stark durch Wirtschaft geprägten antiken Stadtraums. Organisiert wird der Workshop von Prof. Johannes Lipps (Klassische Archäologie, JGU) in Kooperation mit dem SFB 1391 Andere Ästhetik (Universität Tübingen).

Termin: 07.12.2021, 10–17.30 Uhr
Veranstaltungsort: Jakob-Welder-Weg 18, Mainz (JGU Fakultätssaal Philosophicum, Raum 01-185)
Anmeldung per E-Mail bei Elisa Schuster

Downloads: Programm
Links zum Thema: zum Teilprojekt A2


Workshop mit Dr. Joanna Olchawa (Universität Frankfurt) „Bronze. Materialästhetik und -semantik im Mittelalter“

Bronze ist ein besonderes und besonders anspruchsvolles Material. Je nach Legierungszusammensetzung lassen sich variierende Farbigkeiten und Glanzeffekte erzeugen; der Werkstoff kann vergoldet oder mit einer künstlichen Patina versehen werden. Diese Möglichkeiten, aber auch das Wissen um die damit verbundenen komplexen Techniken, gingen mit höchster Wertschätzung und einem weiten Spektrum an Bedeutungen des Materials einher.
Der innerhalb des Teilprojektes A6 stattfindende Workshop widmet sich den Praktiken der technischen Verfahren im Mittelalter (von der Herstellung der Legierung bis zur Nachbearbeitung), den materialästhetischen und -semantischen Perspektiven auf Bronze in einem transkulturellen Kontext sowie darüber hinaus den Potentialen einer „Materiologie“ in der mediävistischen Kunstgeschichte.

Termin: 23.11.2021, 13–18 Uhr
Veranstaltungsort: Raum 34, Keplerstraße 17, Anmeldung per E-Mail bei Maria Streicher

Links zum Thema: zum Teilprojekt A6


Workshop mit Prof. Dr. David Scott Kastan (Yale University, Mercator-Fellow im SFB 1391) „What Does ‚Based on’ Mean? Shakespeare, Source Study and the Idea of Originality

Recognizing or admitting what a work of literature is “based on” is not in any way to denigrate the new work but is to acknowledge the very condition of its writing. To discover what a literary work has been based on is to see where a plot, a character, a style, an image, a phrase, came from; to discover what influenced or inspired what offers itself as original (and that may indeed imagine itself to be). It is to allow the terms and the structures of cultural continuity to become visible. It does, however, also force a rethinking of what we mean by creativity. It undoes the fantasy of radical originality in its recognition that “nothing comes from nothing,” as King Lear said (King Lear, 1.1.90). And even that phrase came from something: its Latin form, ex nihilo nihil fit, can be traced back to Lucretius, and then back even further to Greek philosopher Parmenides; and no doubt the phrase, or at least the idea, existed in texts and even languages now lost. Literature always comes from something.

The workshop is designed to allow us to work together to think through the idea of indebtedness and of originality, recognizing the inevitably social and in some senses collaborative nature of all artistic and intellectual work. 

Termin: 03.11.2021, 9–15 Uhr
Veranstaltungsort: Raum 215, Brechtbau und Online-Übetragung, Anmeldung per E-Mail bei Jan Stellmann


Workshop mit Prof. Dr. Irene Rapp und Laura Bon (SFB 833, Tübingen) „Personifikation und Metapher. Linguistische und literaturwissenschaftliche Perspektiven“ 

Im Workshop treffen sich die Mitglieder des Projekts B4 sowie alle Interessierten mit den Linguistinnen Prof. Dr. Irene Rapp und Laura Bon vom Tübinger SFB 833 Bedeutungskonstitution zur gemeinsamen Mikroanalyse literarischer Personifikationsdarstellungen.

Termin: 21.09.2021, 11–13 Uhr
Veranstaltungsort: Raum 415, Brechtbau, Anmeldung per E-Mail bei Sandra Linden

Links zum Thema: zum Teilprojekt B4


Workshop mit Jessica Savage (Princeton) „Living Virtues and Charity Trees: Psalm Personifications in Action”

In ihrem Beitrag „Living Virtues and Charity Trees: Psalm Personifications in Action” widmet sich Jessica Savage (Princeton) Caritas-Personifikationen in Verbindung mit den Psalmen 36 und 111.

Zudem gibt uns Jessica Savage einen personifikationsbezogenen Einblick in ihre Arbeit am Index of Medieval Art und die mit Katalogisierung und Kategorisierung verbundenen Probleme der Einordnung und Namensgebung.

Termin: 24.06.2021, 15–18 Uhr
Veranstaltungsort: Online-Übertragung, Anmeldung per E-Mail bei Daniela Wagner

Downloads: Exposé
Links zum Thema: zum Teilprojekt B4


Internationale Reading Group mit Dr. Eva Falaschi (SNS Pisa) zur Naturalis historia

Im Rahmen des Projekts B1 wird Frau Dr. Falaschi (SNS Pisa) an mehreren Terminen im Mai/Juni 2021 eine digitale Reading Group zu Plinius dem Älteren und seiner monumentalen Naturalis historia anbieten. Der Schwerpunkt der gemeinsamen Lektüre wird in den sog.  Steinbüchern (NH 33–37) liegen; die zentrale Frage gilt der Funktion der Kunst im Rahmen der Naturgeschichte.

Alle Mitglieder des SFB sind herzlich zur gemeinsamen Lektüre und zur Diskussion eingeladen! Wir treffen uns jeweils freitags um 14 Uhr ct via zoom, um dann bis 16 Uhr gemeinsam eine Passage aus dem Werk zu lesen und zu diskutieren. Arbeitssprachen sind  Deutsch, Italienisch und Englisch. Der Text wird vor der Sitzung jeweils zweisprachig (lat.-dt. oder lat.-englisch) versendet.

Termine: 14.05.2021, 21.05.2021, 04.06.2021, 11.06.2021, 18.06.2021, 25.06.2021, jeweils 14–16 Uhr
Veranstaltungsort: Online-Übertragung, Anmeldung per E-Mail bei Stefania Cecere

Links zum Thema: zum Teilprojekt B1


Workshop „Ästhetische Experimentierfelder. Kreative Aneignung in der Antwerpener Kunst des 16. Jahrhunderts“

Der Workshop widmet sich anhand einzelner Werkbeispiele aus dem Antwerpener Raum des 16. Jahrhunderts der komplexen künstlerischen Praxis der kreativen Aneignung und ihrer kulturgeschichtlichen Relevanz. Die von vielfältigen Innovationen geprägte zeitgenössische Kunstproduktion wird dabei als ästhetisches Experimentierfeld betrachtet, innerhalb dessen politische, religiöse und kunsttheoretische Diskurse intensiv ausgehandelt wurden.

Termin: 12.04.2021, 10–14.30 Uhr
Veranstaltungsort: Online-Übertragung, Anmeldung per E-Mail bei Laura Di Carlo

Downloads: Programm
Links zum Thema: zum Teilprojekt C2


Workshop „Wissen, Ordnen, Erzählen. Tiere als Reflexionsfiguren in vormoderner Literatur“

Der Workshop nimmt literarische Tiere an der Schnittstelle zwischen literarischem Text und lebensweltlicher Einbindung des Tiers in der Vormoderne in den Blick und fragt danach, inwiefern Tiere in mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Literatur als Reflexionsfiguren für Wissensdiskurse, Ordnungsentwürfe, Ästhetik und Poetologie fungieren.

Organisation: Marion Darilek, M.A. (Universität Tübingen) und Dr. Hannah Rieger (Universität zu Köln)

Termin: 04./05.03.2021
Veranstaltungsort: Online-Übertragung, Anmeldung per E-Mail bei Marion Darilek

Downloads: Programm
Links zum Thema: zum Teilprojekt B3


Workshop mit Dr. Heike Schlie (Universität Salzburg) „Körper und Affekt der Personifikation im Bildvollzug“

In dem Workshop werden wir uns mit Giottos Personifikationen der Tugenden und Laster in der Capella degli Scrovegni (Padua) beschäftigen. Auf Basis von Heike Schlies Überlegungen zum Bildvollzug sollen Fragen der Körperlichkeit und Affizierung diskutiert werden.

Die Materialien zur Vorbereitung (Bilder, Texte) werden den Teilnehmenden etwa eine Woche vor dem Workshop zur Verfügung gestellt.

Termin: 11.02.2021, 9.30–12 Uhr
Veranstaltungsort: Online-Übertragung, Anmeldung per E-Mail bei Daniela Wagner

Links zum Thema: zum Teilprojekt B4


Workshop mit Prof. Dr. Caroline Emmelius (Universität Düsseldorf) „frouwe minne, frouwe beschouwunge, frouwe brut: Personifikationen im ‚Fließenden Licht‘“

Das Fließende Licht der Gottheit bringt in der Annäherung der menschlichen Seele an Gott ein breites Panorama an Personifikationen zur Darstellung. Im Workshop soll in intensiver Textarbeit die literarische Strategie ausgewählter Personifikationen analysiert werden.

Termin: 24.11.2020, 10–12 Uhr
Veranstaltungsort: Online-Übertragung, Anmeldung per E-Mail bei Sandra Linden

Links zum Thema: zu den Teilprojekten B4 und C3


Workshop „Historische Semantik. Theorie und Anwendung“ in Kooperation mit dem SFB 1369 Vigilianzkulturen

Etablierte wie aktuelle Konzepte der historischen Semantik stehen im Zentrum des Workshops, zu dem das Teilprojekt B3 „Semantiken des Ästhetischen in der deutschsprachigen Literatur des Mittelalters“ Kolleginnen aus dem Münchener SFB 1369 Vigilianzkulturen erwartet. Denn auch für das von Prof. Dr. Beate Kellner und Dr. Susanne Reichlin (LMU München) geleitete Projekt „Wachsamkeit und Achtsamkeit. Literarische Dynamiken von Selbstbeobachtung und Fremdbeobachtung in mittelalterlicher deutschsprachiger Lyrik“ spielt die historische Semantik eine wichtige Rolle. Die Frage, wie sich deren Ansätze gewinnbringend auf die hochmittelalterliche Literatur bzw. Lyrik anwenden lassen, beschäftigt sowohl das Tübinger als auch das Münchener Projekt. Sie steht dementsprechend im Zentrum des Workshops.

Termin: 30.10.2020, 9–20 Uhr
Veranstaltungsort: Online-Übertragung, Anmeldung per E-Mail bei Marion Darilek

Links zum Thema: zum Teilprojekt B3


Workshop mit Prof. Dr. Evelyn Gius zum Thema Annotation

Fünf Teilprojeke aus fünf unterschiedlichen Disziplinen haben ein gemeinsames Thema: Annotation. Wo liegen bei allen Unterschieden die Gemeinsamkeiten? Wo findet man Überschneidungen und gemeinsame konzeptuelle Grundlagen? Diesen (und weiteren) Fragen möchten die Teilprojekte A3, B3, B5 und C5 unter der Leitung von B6 bei einem Workshop auf den Grund gehen. Begleitet wird der Workshop von Prof. Dr. Evelyn Gius (TU Darmstadt) – einer Expertin auf dem Gebiet der (digitalen) Annotation. Sie wird einen Vortrag zum Thema halten sowie die anschließende Diskussion mit ihrem Erfahrungsschatz aus verschiedenen eigenen Projekten bereichern.

Termin: 27.10.2020, 9–13 Uhr
Veranstaltungsort: Online-Übertragung

Links zum Thema: zum Teilprojekt B6


Workshop „Abstraktum, rhetorische Figur, Körper. Zur Beschaffenheit der Personifikation“

In diesem Online Workshop lädt das Projekt B4 mit Mariam Hammami (Universität Tübingen) alle Interessierten ein, um Personifikationen aus dem  Mittelalter und der frühen Neuzeit unter theoretischen und funktionalen Gesichtspunkten zu betrachten.

Termin: 02.07.2020, 14–17 Uhr
Veranstaltungsort: Online-Übertragung, Anmeldung per E-Mail bei Daniela Wagner

Links zum Thema: zum Teilprojekt B4


Internationaler Workshop „Kamingespräche zur antiken Münzästhetik zwischen Eigenlogik und Funktion“

Im Workshop trifft sich das Projekt B2 mit allen Interessierten, um anhand der Untersuchung der dynamischen Wechselwirkung zwischen den formalen und funktionalen Aspekten der antiken Münzikonographie das komplexe ästhetische, mediale und kommunikative Verhältnis zwischen Produktion, Emittenten und Konsumenten bzw. Rezipienten zu durchdringen und davon ausgehend neue Perspektiven für das Teilprojekt „Einprägende Bilder“ des SFB 1391 Andere Ästhetik in einem internationalen Expertengremium zu diskutieren.

Termin: 09.12.2019, 15–18 Uhr
Veranstaltungsort: Ernst von Sieglin-Hörsaal (R. 165) auf Schloss Hohentübingen

Downloads: Flyer
Links zum Thema: zum Teilprojekt B2


„Ästhetik – Materialität – Wissen“ – Drittes Treffen des Forschungsverbundes „Frühe Neuzeit Südwest“

Unter dem Thema „Ästhetik – Materialität – Wissen“ werden aktuelle Forschungsaktivitäten und Publikationen im Bereich der Frühneuzeitforschung vorgestellt. Das Tübinger Treffen wird in Kooperation mit dem neu eingerichteten SFB 1391 Andere Ästhetik durchgeführt. Der Forschungsverbund Frühe Neuzeit Südwest (Initiatoren: Sandra Richter, Jörg Robert, Dirk Werle) versteht sich als internationales und interdisziplinäres Diskussionsforum für Forscherinnen und Forscher mit dem Arbeitsschwerpunkt Literatur, Kunst und Kultur der Frühen Neuzeit in Baden-Württemberg und angrenzenden Regionen bzw. Ländern. Bei seinem dritten Treffen steht insbesondere die Vernetzung von Teilprojekten aus dem SFB 933 Materiale Textkulturen (TP B13), dem SFB 1369 Vigilanzkulturen (TP A01) und dem SFB 1391 Andere Ästhetik (TP C6) im Zentrum.

Termin: 06.12.2019, 10.30–19 Uhr
Veranstaltungsort: Evangelisches Stift

Downloads: Poster, Flyer
Links zum Thema: zum Teilprojekt C6


Workshop „Estius übersetzen“

Die lateinischen Epigramme des niederländischen Humanisten Franco Estius (fl. 1586–1594) auf Kupferstichen aus der Werkstatt des Hendrick Goltzius dienen dem philologischen Arbeitsbereich des Teilprojekts C4 als Ausgangspunkt und Arbeitsgrundlage. Mit ihnen werden nicht nur die intertextuellen Potenziale der Medienkombination ,Kupferstich' mustergültig realisiert, auch das Konzept einer
gemeinsamen Autorschaft durch Text- und Bildkünstler wird in der doppelten Signatur der Blätter erstmals explizit. Im Workshop „Estius übersetzen“ sucht das Teilprojekt den Austausch mit interessierten Forschenden, um Fragen der Übersetzung und des Umgangs mit Mediendifferenz zu diskutieren. Beiträge werden von Alexander Estis (Universität Zürich), Walter Froleyks (Kleve), Katharina Ost (Universität Tübingen) und Uta Schmidt-Clausen (VHS Bonn) erwartet.

Termin: 29.11.2019, 14–18 Uhr
Veranstaltungsort: Kleiner Übungsraum, Hegelbau

Downloads: PosterFlyer
Links zum Thema: zum Teilprojekt C4


Workshop mit Prof. Dr. Henrike Manuwald „Vorstellung und Diskussion der Plattform: Muße/muoze digital – mittelalterliche Varianten der Muße“

Im Rahmen des Teilprojekts B3 stellt Prof. Dr. Henrike Manuwald (Universität Göttingen) die Plattform „Muße/muoze digital – mittelalterliche Varianten der Muße“ vor. Die Plattform ist entstanden im Rahmen des Teilprojekts C1 “Parodoxien der Muße im Mittelalter. Paradigmen tätiger Untätigkeit in höfischer und mystischer Literatur“ in der ersten Förderphase des Freiburger SFB 1015 Muße. Diskutiert werden anhand des konkreten Beispiels die notwendigen Vorüberlegungen, die Arbeitsschritte, die Chancen, aber auch die Grenzen eines digitalen Portals, das Forschungsergebnisse im Bereich von Analysen zur historischen Semantik präsentieren soll.

Termin: 25.11.2019, 10–12 Uhr
Veranstaltungsort: Raum 215, Brechtbau

Links zum Thema: zum Teilprojekt B3


Workshop „Annotation“

Der Workshop führt die Projekte A3, B3, B5 und C5 zusammen, um unter der Leitung von B6 den Stand der Arbeiten und den Annotations-Workflow zu besprechen. Der Workshop gibt Gelegenheit, das jeweilige Arbeitsprogramm für jedes Projekt zu erläutern, einzelne Teilprojekte mit den Annotationswerkzeugen vertraut zu machen und den Umgang mit den Werkzeugen zu testen. Ziel ist es, in ersten Ansätzen die Annotationsrichtlinien für ästhetische Reflexionsfiguren festzulegen.

Termin: 04.11.2019, 16–20 Uhr
Veranstaltungsort: Raum 011, Brechtbau

Links zum Thema: zu den Teilprojekten A3, B3, B6, C5