Uni-Tübingen

Workshops

Workshop „LICHT.GESTALTEN. Zum Problem des Verhältnisses von Theologie und Ästhetik bei Mechthild von Magdeburg und Meister Eckhart im Horizont der lichtmetaphysischen Tradition“

Der Workshop „LICHT.GESTALTEN. Zum Problem des Verhältnisses von Theologie und Ästhetik bei Mechthild von Magdeburg und Meister Eckhart im Horizont der lichtmetaphysischen Tradition“, der vom Teilprojekt C3 durchgeführt wird, fragt nach einer theologischen Lichtästhetik in Mechthilds Fließendem Licht der Gottheit und Eckharts volkssprachlichen Predigten. Vor dem Hintergrund der lichtmetaphysischen Traditionen, die im ersten Teil des Workshops diskutiert werden, widmet sich der zweite Teil der Frage, was die Lichtmotive im Werk Mechthilds und Eckharts austragen. Gäste des Workshops sind: PD Dr. Wiebke-Marie Stock (Philosophie, Bonn/Notre Dame), Prof. Dr. Volker-Henning Drecoll (Kirchengeschichte, Tübingen), Prof. Dr. Uta Störmer-Caysa (Germanistik, Mainz), Prof. Dr. Beatrice Trînca (Germanistik, FU Berlin/Heidelberg) und Prof. em. Dr. Dr. Michael Eckert, (Fundamentaltheologie/ Religionsphilosophie, Tübingen).

Termin: 16.07.2021, 14–20 Uhr
Veranstaltungsort: Raum 215, Brechtbau

Downloads: Exposé
Links zum Thema: zum Teilprojekt C3


Workshop „Wissen, Ordnen, Erzählen. Tiere als Reflexionsfiguren in vormoderner Literatur“

Der Workshop nimmt literarische Tiere an der Schnittstelle zwischen literarischem Text und lebensweltlicher Einbindung des Tiers in der Vormoderne in den Blick und fragt danach, inwiefern Tiere in mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Literatur als Reflexionsfiguren für Wissensdiskurse, Ordnungsentwürfe, Ästhetik und Poetologie fungieren.

Organisation: Marion Darilek, M.A. (Tübingen) und Dr. Hannah Rieger (Köln)

Termin: 04.–05. Dezember 2020
Veranstaltungsort: Alte Aula (Münzgasse 30)


Workshop mit Prof. Dr. Caroline Emmelius (Düsseldorf) „frouwe minne, frouwe beschouwunge, frouwe brut: Personifikationen im ‚Fließenden Licht‘“

Das „Fließende Licht der Gottheit“ bringt in der Annäherung der menschlichen Seele an Gott ein breites Panorama an Personifikationen zur Darstellung. Im Workshop soll in intensiver Textarbeit die literarische Strategie ausgewählter Personifikationen analysiert werden.

Termin: 24.11.2020, 10–12 Uhr
Veranstaltungsort: Online-Übertragung via Zoom, Anmeldung bei Sandra Linden

Links zum Thema: zu den Teilprojekten B4 und C3


Workshop „Historische Semantik. Theorie und Anwendung“ in Kooperation mit dem SFB 1369 Vigilianzkulturen

Etablierte wie aktuelle Konzepte der historischen Semantik stehen im Zentrum des Workshops, zu dem das Teilprojekt B3 „Semantiken des Ästhetischen in der deutschsprachigen Literatur des Mittelalters“ Kolleginnen aus dem Münchener SFB 1369 Vigilianzkulturen erwartet. Denn auch für das von Prof. Dr. Beate Kellner und Dr. Susanne Reichlin (LMU München) geleitete Projekt „Wachsamkeit und Achtsamkeit. Literarische Dynamiken von Selbstbeobachtung und Fremdbeobachtung in mittelalterlicher deutschsprachiger Lyrik“ spielt die historische Semantik eine wichtige Rolle. Die Frage, wie sich deren Ansätze gewinnbringend auf die hochmittelalterliche Literatur bzw. Lyrik anwenden lassen, beschäftigt sowohl das Tübinger als auch das Münchener Projekt. Sie steht dementsprechend im Zentrum des Workshops.

Termin: 30.10.2020, 9–20 Uhr
Veranstaltungsort: Skyloft (Stuttgart)
Teilnahme nur in begrenzter Zahl und nur mit Voranmeldung möglich

Links zum Thema: zum Teilprojekt B3


Workshop mit Prof. Dr. Evelyn Gius zum Thema Annotation

Fünf Teilprojeke aus fünf unterschiedlichen Disziplinen haben ein gemeinsames Thema: Annotation. Wo liegen bei allen Unterschieden die Gemeinsamkeiten? Wo findet man Überschneidungen und gemeinsame konzeptuelle Grundlagen? Diesen (und weiteren) Fragen möchten die Teilprojekte A3, B3, B5 und C5 unter der Leitung von B6 bei einem Workshop auf den Grund gehen. Begleitet wird der Workshop von Prof. Dr. Evelyn Gius (TU Darmstadt) – einer Expertin auf dem Gebiet der (digitalen) Annotation. Sie wird einen Vortrag zum Thema halten sowie die anschließende Diskussion mit ihrem Erfahrungsschatz aus verschiedenen eigenen Projekten bereichern.

Termin: 27.10.2020, 9–13 Uhr
Veranstaltungsort: Raum 027, Brechtbau

Links zum Thema: zum Teilprojekt B6


Online-Workshop „Abstraktum, rhetorische Figur, Körper. Zur Beschaffenheit der Personifikation“

In diesem Online Workshop lädt das Projekt B4 mit Mariam Hammami (Universität Tübingen) alle Interessierten ein, um Personifikationen aus dem  Mittelalter und der frühen Neuzeit unter theoretischen und funktionalen Gesichtspunkten zu betrachten.

Termin: 02.07.2020, 14–17 Uhr
Veranstaltungsort: Online-Übertragung via Zoom, Anmeldung bei Daniela Wagner

Links zum Thema: zum Teilprojekt B4


Internationaler Workshop „Kamingespräche zur antiken Münzästhetik zwischen Eigenlogik und Funktion“

Im Workshop trifft sich das Projekt B2 mit allen Interessierten, um anhand der Untersuchung der dynamischen Wechselwirkung zwischen den formalen und funktionalen Aspekten der antiken Münzikonographie das komplexe ästhetische, mediale und kommunikative Verhältnis zwischen Produktion, Emittenten und Konsumenten bzw. Rezipienten zu durchdringen und davon ausgehend neue Perspektiven für das Teilprojekt „Einprägende Bilder“ des SFB 1391 Andere Ästhetik in einem internationalen Expertengremium zu diskutieren.

Termin: 09.12.2019, 15–18 Uhr
Veranstaltungsort: Ernst von Sieglin-Hörsaal (R. 165) auf Schloss Hohentübingen

Downloads: Flyer
Links zum Thema: zum Teilprojekt B2


„Ästhetik – Materialität – Wissen“ – Drittes Treffen des Forschungsverbundes „Frühe Neuzeit Südwest“

Unter dem Thema „Ästhetik – Materialität – Wissen“ werden aktuelle Forschungsaktivitäten und Publikationen im Bereich der Frühneuzeitforschung vorgestellt. Das Tübinger Treffen wird in Kooperation mit dem neu eingerichteten SFB 1391 Andere Ästhetik durchgeführt. Der Forschungsverbund Frühe Neuzeit Südwest (Initiatoren: Sandra Richter, Jörg Robert, Dirk Werle) versteht sich als internationales und interdisziplinäres Diskussionsforum für Forscherinnen und Forscher mit dem Arbeitsschwerpunkt Literatur, Kunst und Kultur der Frühen Neuzeit in Baden-Württemberg und angrenzenden Regionen bzw. Ländern. Bei seinem dritten Treffen steht insbesondere die Vernetzung von Teilprojekten aus dem SFB 933 „Materiale Textkulturen“ (TP B13), dem SFB 1369 „Vigilanzkulturen“ (TP A01) und dem SFB „Andere Ästhetik“ (TP C6) im Zentrum.

Termin: 06.12.2019, 10:30–19:00 Uhr
Veranstaltungsort: Evangelisches Stift

Downloads: Poster, Flyer
Links zum Thema: zum Teilprojekt C6


Workshop „Estius übersetzen“

Die lateinischen Epigramme des niederländischen Humanisten Franco Estius (fl. 1586–1594) auf Kupferstichen aus der Werkstatt des Hendrick Goltzius dienen dem philologischen Arbeitsbereich des Teilprojekts C4 als Ausgangspunkt und Arbeitsgrundlage. Mit ihnen werden nicht nur die intertextuellen Potenziale der Medienkombination ,Kupferstich' mustergültig realisiert, auch das Konzept einer
gemeinsamen Autorschaft durch Text- und Bildkünstler wird in der doppelten Signatur der Blätter erstmals explizit. Im Workshop „Estius übersetzen“ sucht das Teilprojekt den Austausch mit interessierten Forschenden, um Fragen der Übersetzung und des Umgangs mit Mediendifferenz zu diskutieren. Beiträge werden von Alexander Estis (Zürich), Walter Froleyks (Kleve), Katharina Ost (Tübingen) und Uta Schmidt-Clausen (Bonn) erwartet.

Termin: 29.11.2019, 14–18 Uhr
Veranstaltungsort: Kleiner Übungsraum, Hegelbau

Downloads: PosterFlyer
Links zum Thema: zum Teilprojekt C4


Workshop mit Prof. Dr. Henrike Manuwald „Vorstellung und Diskussion der Plattform: Muße/muoze digital – mittelalterliche Varianten der Muße“

Im Rahmen des Teilprojekts B3 stellt Prof. Dr. Henrike Manuwald (Göttingen) die Plattform „Muße/muoze digital – mittelalterliche Varianten der Muße“ vor. Die Plattform ist entstanden im Rahmen des Teilprojekts C1 “Parodoxien der Muße im Mittelalter. Paradigmen tätiger Untätigkeit in höfischer und mystischer Literatur“ in der ersten Förderphase des Freiburger SFB 1015 „Muße“. Diskutiert werden anhand des konkreten Beispiels die notwendigen Vorüberlegungen, die Arbeitsschritte, die Chancen, aber auch die Grenzen eines digitalen Portals, das Forschungsergebnisse im Bereich von Analysen zur historischen Semantik präsentieren soll.

Termin: 25.11.2019, 10–12 Uhr
Veranstaltungsort: Raum 215, Brechtbau

Links zum Thema: zum Teilprojekt B3


Workshop „Annotation“

Der Workshop führt die Projekte A3, B3, B5 und C5 zusammen, um unter der Leitung von B6 den Stand der Arbeiten und den Annotations-Workflow zu besprechen. Der Workshop gibt Gelegenheit, das jeweilige Arbeitsprogramm für jedes Projekt zu erläutern, einzelne Teilprojekte mit den Annotationswerkzeugen vertraut zu machen und den Umgang mit den Werkzeugen zu testen. Ziel ist es, in ersten Ansätzen die Annotationsrichtlinien für ästhetische Reflexionsfiguren festzulegen.

Termin: 04.11.2019, 16–20 Uhr
Veranstaltungsort: Raum 0.11, Brechtbau

Links zum Thema: zu den Teilprojekten A3, B3, B6, C5